Das letzte Aufgebot!
So oder so ähnlich muss die Überschrift zum Spielbericht (2. Bundesliga) bei den Paderborn Untouchables lauten.
Eigentlich übernachtet die Mannschaft in Paderborn vor dem Ligaspiel. Aus verschiedenen Gründen wurde diesmal darauf verzichtet. Hinzu kam, dass die Planung für die Auswärtsfahrt sich komplizierter gestaltete, als im Vorfeld angedacht. Das lag einmal daran, dass die SCCer zur Zeit erhebliche Verletzungssorgen haben und einige Spieler wohl besseres vorhaben, als sich zwei (hohe) Niederlagen bei den Ostwestfalen abzuholen.
Daher wurde die Abfahrt am Spieltag auf 6:00 Uhr datiert und es kamen 10 Spieler + einem Verletzten zzgl. Manager. Damit wurden unsere Chancen nochmals verringert, dass die Challengers nur eins von den beiden Spielen gewinnen können.
Letztlich kam noch hinzu, dass sich Max Zilezinski bereits beim Einwerfen so verletzte, dass er nicht mehr einsetzbar war. Somit war praktisch Andreas Hilmer (Betreuer) der einzigste Einwechselspieler.
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Game 1:
Der Starting Pitcher aus Paderborn – Stefan Lindner – war für die SCCer eine unbekannte Größe. Daher mussten wir erstmal abwarten, was er so alles werfen kann. Er fing auch sehr stark an und konnte das 1. Inning mit vier Schlagmännern zu Null beenden.
Im Gegenzug stand Peter Naumann als Starting Pitcher für die Challengers auf dem Hügel. Dieser musste die ersten fünf Schlagleute alle mit walks und Basehits auf Base lassen. Daraus resultierte eine 5-0 Führung für die Heimmannschaft. Wieder einmal lassen die Charlottenburger im 1. Inning mehr als vier Punkte zu, was uns bereits in der Vergangenheit mehrere Spiele gekostet hat. Daher hat Trainer Wilgen Reyes dieses nun „Challengers-Inning“ getauft.
Auch anders als in der Vergangenheit konnten die SCCer diesmal sofort zurückschlagen. Man hatte ja auch nichts zu verlieren. Die Paderborner U’s sind sehr heimstark und besonders, wenn der SCC kommt, spielen sie einen hervorragenden Baseball. Im letzten Jahr haben wir beide Spiele dort verloren und damit wohl auch die Meisterschaft verspielt.
Zurück zum Spiel: Trotz einem OUT, konnten Parsa Bergengrün und Florian Krause jeweils mit walk, Peter Naumann mit einem Basehit, den ersten Punkt erzielen. Frank Charlé folgte mit einem Hit-by-Pitch, der wiederum gefolgt von einen Basehit durch José Sanchez für zwei weitere Punkte. Chris Goebel erzielte einen weiteren Hit mit einem run sowie Marc-Aurel Voß mit einem Hit und einen run. Liesmer Rodriguez konnte durch einen Error im Feldspiel die 1st Base erreichen und daraufhin konnten die SCCer den sechsten Punkt erzielen. Damit führten die Charlottenburger unerwartet mit 6-5 in Paderborn.
Das 2. Inning konnte Naumann mit zwei Strikeouts zu Null gestalten, wodurch nun die SCCer im 3. Inning, abermals drei runs nachlegten und die Führung auf 9-5 ausbauten. Hierbei räumte Chris Goebel mit einem Triple die Bases leer und konnte selbst durch einen groundball von Wilgen Reyes scoren.
Im 4. Inning gab es ein Punkt für die Heimmannschaft auf dem Scoreboard und trotzdem wechselten die Paderborner nun ihren Werfer auf dem Hügel aus. Es kam Octavio Medina, der nun im 5. Inning die SCCer kurz halten sollte. Dieses gelang ihm auch anfangs. Goebel ging strikeout und Reyes flyout im centerfield. Erst Voß konnte mit einem Hit-by-Pitch auf die Base. Es folgte ein Basehit von Rodriguez, wodurch anschließend Bergengrüns platzierter Basehit – genau zwischen In- und Outfield – zwei weitere Runs bescherte. Dadurch wuchs die Führung nun auf 11-6 an. Im Nachgang konnten die Paderborner abermals trotz loaded Bases keine Runs erzielen.
Im 6. Inning wurden die SCCer nun etwas zu gierig und schickten durch 3rd Basecoach Hilmer, José Sanchez aus guter Position nach Hause, wo er ausgemacht werden konnte. Der anschließende Basehit von Voß war für zwei Bases gut, wodurch nun Goebel von der 2nd Base scoren und Reyes zur 3rd Base laufen konnte. Die Führung war nun auf unglaubliche 12-6 gestiegen und es fehlten praktisch nur noch 6 Outs.
Im Nachschlagen der Unbestechlichen aus Paderborn kam aber Naumann langsam an seine Grenzen als Werfer. Trotz eines Strikeout von Alex Heilmann, konnten die U’s drei runs erzielen. Hierbei traf Jonas Neuhäuser zu einem Triple, wodurch die Führung auf 12-9 zusammen schmolz.
Selbst konnte man im 7. Inning keine Runs mehr erzielen und nun konzentrierte man sich auf die letzten drei outs. Nachdem das erste out erzielt wurde, konnte man eigentlich nicht mehr von der Siegerstraße abkommen. Aber durch einen Hit-by-Pitch an Fabian Nieslony und einen Basehit von Alex Heilmann konnten die Paderborner durch einen Hit von Tristan Gerdtommarkotten zwei Punkte erzielen. Nur noch ein Punkt Vorsprung und Ausgleich sowie der Siegespunkt auf Base. Jetzt aber konnte man das zweite out an der 3rd Base machen und abschließend krönte Peter Naumann seine Leistung mit einem strikeout gegen Dennis Kloidt. Gewonnen! 12 – 11 in Paderborn!
| Game 1 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | R | H | E |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SCC Berlin Challengers | 0 | 6 | 3 | 0 | 2 | 1 | 0 | 12 | 13 | 3 |
| Paderborn Untouchables | 5 | 0 | 0 | 1 | 0 | 3 | 2 | 11 | 10 | 2 |
WIN: Peter Naumann (1-0), LOSS: Stefan Lindner (2-2)
J. Sanchez: 2-4, walk + 2 runs + 2 RBI’s
C. Goebel: 3-5 with triple + 3 runs + 3 RBI’s
M.-A. Voß: 2-3, walk + HbP + run + 2 RBI’s
P. Bergengrün: 1-2 with double + 2 walks + run 2 RBI’s
P. Naumann: 3-5, run + RBI
F. Charlé: 1-3, HbP + 2 runs
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Game 2:
Paderborn stellt nun ihren besten Pitcher Daniel Rahn auf dem Hügel. Dieser sollte jetzt frühzeitig die Heimmannschaft auf die Siegerstraße bringen. Die SCCer nach dem Sieg im ersten Spiel so beflügelt, dass sofort Leadoff-Hitter José Sanchez mit einem walk auf Base kommt. Durch eine stolen base konnte er die 2nd erreichen sowie durch einen Überwurf des Catchers auch die 3rd Base und dadurch nach Hause kommen. Schon hatten die Challengers die Führung übernommen.
Für den SCC übernahm nun Parsa Bergengrün den Mound. Er konnte durch drei strikeouts und einen Hit das Inning schnell wieder beenden. Ein Anfang nach Maß – ohne das „Challengers-Inning“!
Im 2. Inning konnten die U’s trotz mehrerer Fehler im Feldspiel ihr Konto sauber halten.
Im Nachgang konnten die U’s aber durch mehrere Basehits zwei runs erzielen, wodurch nun die Ostwestfalen mit 2-1 in Führung gingen. Weitere Punkte konnte Bergengrün aber verhindern.
Im 3. Inning waren die SCCer immer noch ohne Basehit. José Sanchez konnte mit einem Double und unter Hilfeleistung des Leftfielders Philipp Neuhäuser direkt nach Home laufen und somit den Ausgleich zum 2-2 erzielen.
Das 4. Inning blieb auf beiden Seiten zu Null. Im 5. Inning war abermals Sanchez at bat. Nun hatten aber auch die Paderborner ihren Pitcher gewechselt. Es übernahm Tristan Gerdtommarkotten den Hügel in Paderborn. Dieser konnte mit einem strikeout gegen Frank Charlé beginnen, musste aber an den Mann-des-Tages José Sanchez einen Basehit abgeben. Dieser erlief sich nun die 2nd base und durch zwei wild pitches konnte Sanchez nun den dritten Punkt für die SCCer erzielen. Zu diesem Zeitpunkt war Sanchez für alle drei runs und die beiden Hits verantwortlich. Erst danach konnte der Paderborner-Pitcher wieder zur Normalleistung zurückfinden. Leider mussten die Challengers ihre 3-2 Führung schon beim Nachschlagen der U’s abgeben. Octavio Medina schlug einen 2-run-Homer wunderschön über den linken Außenfeldzaun, wodurch nun die Paderborner mit 4-3 in Führung gingen. Es folgten zwei strikeouts von insgesamt 9 für Bergengrün, nach diesem Homerun, was weiterhin das Spiel offen ließ.
Das 6. Inning sollte nun über das Spiel entscheiden. Der Pitcher aus Paderborn musste jetzt mehrere walks abgeben. Hinzukam, dass die Untouchables weitere Fehler im Feldspiel verursachten, wodurch die SCCer nicht nur den Ausgleich, sondern ein Big-Inning mit insgesamt 5 runs erzielen konnten. José Sanchez leerte die Bases erfolgreich und konnte selbst bis zur 3rd Base durchlaufen. Damit ging man mit 8-4 in Führung.
Lediglich im 7. Inning erreichten die U’s nochmals einen guten Start ins Inning. Durch Basehit von Heilmann, gefolgt von einem strikeout von Gerdtommarkotten, kam Medina mit eine walk auf Base. Durch einen sicheren Fang im Rightfield von Frank Charlé konnte das zweite Aus erzielt werden, bevor die Untouchables nochmals durch einen double-steal einen run aufholen konnten. Bergengrün schickt anschließend Dennis Kloidt – wie bereits im ersten Spiel – mit einem strikeout zurück ins Dugout und beendet damit das Spiel 2 auch erfolgreich für die Charlottenburger.
Ich kann mich in unserer 7-jährigen Bundesligageschichte nicht erinnern, dass wir jemals zwei Spiele in Paderborn gewinnen konnten. Ein wirklich großes Lob an alle anwesenden Spieler, die sich dem Dienste der Mannschaft gestellt haben. UNBELIEVABLE !
| Game 2 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | R | H | E |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SCC Berlin Challengers | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 5 | 0 | 8 | 4 | 0 |
| Paderborn Untouchables | 0 | 2 | 0 | 0 | 2 | 0 | 1 | 5 | 9 | 6 |
WIN: Parsa Bergengrün (3-1), LOSS: Tristan Gerdtommarkotten (0-1)
J. Sanchez: 3-3 with triple and double + 3 runs + 3 RBI’s
Liesmer Rodriguez: 1-3, walk + run
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Fazit: Ab jetzt wird sich die Mannschaft wohl immer um 6:00 Uhr treffen und bei Heimspielen um den Berliner Ring fahren, bevor sie dann gegen 10:00 Uhr auf dem Platz stehen!
Wir können doch Baseball spielen! Nachdem die Challengers gegen Köln keine Chance hatten, wurde endlich mal gezeigt, dass wir nicht nur Baseballfutter sind. Auch wenn die Paderborner nicht auf allen Positionen in Besetzbesetzung waren, hatten wir auch einige daheimgebliebene, die sicherlich das Team verstärkt hätten.
Aber die Spieler, die mitgefahren sind haben gezeigt, dass sie auch Verantwortung übernehmen können. Eventuell lag es genau daran, dass manche Spieler nun frei aufspielen konnten.
Mit den beiden Siegen im Rücken und der Tatsache, dass alle anderen Ergebnisse aus der 2. Bundesliga Nord für uns positiv waren, haben wir jetzt die Chance vom dritten Platz sogar auf den 2. Tabellenplatz mit zwei Siegen gegen Braunschweig am Sonntag, den 05. Juni 2011 in Charlottenburg zu klettern, wenn die Cardinals weiterhin ungeschlagen bleiben, da Paderborn zu Himmelfahrt dort antreten muss.
SCC Challengers mit Heimpleite
Game 1: SCC Berlin vs. Cologne Cardinals: 3 – 13 (F/5)
Game 2: SCC Berlin vs. Cologne Cardinals: 0 – 11 (F/5)
Bei besseren Wetterbedingungen als erwartet stand das zweite Heimspiel gegen den Absteiger aus der 1. Bundesliga Cologne Cardinals an. Die Kölner konnten bis jetzt alle ihre Ligaspiele gewinnen und unterstreichen damit ihr Ziel des sofortigen Wiederaufstiegs. Die SCCer müssen weiterhin auf die Wurfkraft von Pitcher Percy Marks verzichten. Außerdem waren die Spieler Robert Kilian und Jordi Gomez so von der Vorwoche angeschlagen, dass sie nicht einsatzfähig waren.
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Game 1: Greg Scholz begann erneut als Starting Pitcher für die SCCer. Der erste Batter schlug den Ball hoch ins Centerfield. Was für den Verteidiger Dominik Reyes jr. ansonsten kein Problem bedeutet hätte, ließ er den Ball jedoch wieder aus dem Handschuh fallen. Der Kölner Slater konnte dadurch sogar die 2nd Base erlaufen. Es folgten Basehits von Sascha Steffens, Austin Weymouth und letztlich zwei triples von Marcel Raab und Steffen Büttner, wodurch die Cardinals mit 5-0 in Führung gehen. Somit haben die Challengers, wie in der Vorwoche, bereits im 1. Inning das Spiel abgegeben.
Für die Kölner startete Pitcher Pascal Raab. Dieser ließ in den ersten drei Innings nur 10 Batter zu, wobei lediglich Marc-Aurel Voß einen Basehit erzielen konnte. Ansonsten blieben die Challengers blass und konnten keine Akzente setzen. Im Gegenzug musste SCC-Pitcher Scholz auch noch einen 2-run-Homer von Weymouth hinnehmen. Nachdem er im 3. Inning bei bereits zwei outs abermals walk und Hits abgegeben hat, war sein Arbeitstag auf dem Hügel beendet. Die Gäste vom Rhein führten mittlerweile mit 10-0. Es übernahm Peter Naumann den Mound und konnte die SCCer aus dem 3. Inning herausbringen. Das 4. Inning konnte Naumann freundlich gestalten, drei schnelle outs wurden erzielt und somit konnte man den Stand auf 10:0 halten.
Beflügelt von einem guten Durchgang kamen die SCCer nun auch am Schlag besser zurecht. Chris Goebel Basehit, Percy Marks catcher interference (zu frühes eingreifen des Catchers beim Schlagversuch) und Wilgen Reyes Basehit. Nun waren die Bases geladen. Leider konnte Parsa Bergengrün diese Situation nicht nutzen und musste ein strikeout hinnehmen. Aber Liesmer Rodriguez konnte mit einem single die ersten beiden runs für die SCCer nach Hause bringen. Er selbst ging anschließend durch einen groundball von Voß an der 2nd Base aus. Dominik Reyes jr. konnte sich einen Base on Balls erarbeiten und somit waren erneut die Bases alle besetzt. Florian Krause erzielt einen Basehit ins leftfield, wodurch Wilgen Reyes scoren konnte, aber Voß – von der 2nd Base gestartet – wurde an der Homeplate deutlich ausgeworfen – drittes out! Da nun wieder die Top of Line am Schlag gewesen wäre, hätte mehr drin sein können. Die Challengers konnten den Vorsprung auf 10-3 verkürzen.
Die Kölner stellten aber sofort den alten Vorsprung von 10 runs wieder her. Dabei hielten die Cardinals nicht immer die Battingorder ein. Hier hätten, die Charlottenburger natürlich ein Appeal einlegen können (müssen), aber leider waren sie nicht in der Lage an der richtigen Stelle dieses zu tun. Dieses hätte einige Runs weniger für die Gäste bedeutet. Die Cardinals haben durch ihre Schlag- und Pitchingleistung verdient gewonnen.
| Game 1 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | R | H | E |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Cologne Cardinals | 5 | 2 | 3 | 0 | 3 | 13 | 11 | 1 | ||
| SCC Challengers | 0 | 0 | 0 | 3 | 0 | 3 | 6 | 3 |
WIN: Pascal Raab, LOSS: Greg Scholz (1-2)
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Game 2: Als Starting Pitcher stand Parsa Bergengrün auf dem Hügel. Er konnte die SCCer vor einen erneuten Rückstand bewahren. Auf der Gegenseite war nun Steffen Büttner auf dem Hügel. Der Kölner ließ lediglich einen Basehit im ersten Inning zu und hielt somit auch die Null.
Im 2. Inning kamen die SCCer mal wieder nicht um eine Bases loaded Situation herum. Durch walks und Hit-by-Pitch war der Tisch für die Cardinals gedeckt. Zwei Runner konnten letztlich auch scoren und somit hatten die Kölner eine 2-0 Führung vorgelegt. Im Nachgang waren zwei Runner zu verzeichnen, aber diese konnten nicht punkten, weil der SCC wohl nicht in der Lage war, strategische Aufgaben zielgerecht umzusetzen. Dabei wurden Spieler auf die Reise geschickt, die ohne Zusammenspiel keine Chance hatten.
Im 3. Inning gaben die Kölner nochmals richtig Gas und konnten sich nun mit sechs runs deutlich absetzen. Damit wurde nun wiederum der Bann gebrochen und die Challengers gaben sich selbst auf.
Erst im 4. Inning wechselte Coach Wilgen Reyes Parsa Bergengrün als Pitcher aus, sowie eine Reihe andere Spieler, die bis dato nicht zum Einsatz gekommen sind.
Mit der 8-0 Führung für die Gäste, musste nun Chris Goebel auf dem Hügel weiter machen. Als Catcher wurde erstmals Florian Krause eingesetzt, der seinen Job ordentlich machte. Die Challengers konnten das 4. Inning zu Null halten und mussten im 5. Inning wiederum drei runs abgeben, wodurch sich die Führung der Gäste auf 11-0 erhöhte. Der Closer Marcel Kujau konnte mit zwei strikeouts und einem flyout das Inning und Spiel frühzeitig beenden.
| Game 2 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | R | H | E |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Cologne Cardinals | 0 | 2 | 6 | 0 | 3 | 11 | 7 | 1 | ||
| SCC Challengers | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3 | 2 |
WIN: Steffen Büttner, LOSS: Parsa Bergengrün (1-1)
Fazit: Die Challengers zeigten sich nicht als Einheit, sondern gaben sich in beiden Spielen frühzeitig auf. Mit dieser Einstellung wird es schwierig sein im oberen Drittel der Liga mitzuspielen. Köln, aber auch Paderborn (nächster Gegner) sind uns um einiges voraus. Alleine das Auftreten der Cardinals zeigt, wohin das Team eigentlich gehört -> 1. Bundesliga. Hiervon waren die Challengers weit entfernt.
Aber auch die Bereitschaft einmal fürs Team zu spielen, fehlt mittlerweile einigen SCCer. Gerade bei Niederlagen muss man zusammenhalten, wenn man gewinnt ist sowieso alles im grünen Bereich. Daher ist es schade, wenn nicht einmal erfahrene Spieler wissen, wie ein Appeal bei „Batting-out-of-Order“ richtig durchgeführt werden muss. Ach ja, dieses ständige Aufschreien von mehreren Spielern bei möglichen Fehlentscheidungen des Schiedsrichter NERVT erheblich.
Letztlich ist auch die Wechselpolitik des Trainers fraglich. Die Pitcher sind zu lange auf dem Mound. In beiden Spielen hätte es sicherlich auch die Gelegenheit gegeben, diese bereits frühzeitig zu wechseln, bevor der zweite Werfer mit einem uneinholbaren Rückstand übernehmen muss.
Spielbericht vom Lokalderby in der 2. BL zwischen Roadrunners und SCC Challengers
Die SCCer konnten einen Split aus Weißensee mit nach Charlottenburg nehmen.
Game 1: Roadrunners vs. Challengers: 5 – 4
Game 2: Roadrunners vs. Challengers: 6 – 12
Die Charlottenburger waren erstmalig mit ihrer Bundesliga-Mannschaft zu Gast in Weißensee. Der TSV Ausbau ist nach drei Jahren Regionalliga Nord/Ost in die Spielklasse – 2. Bundesliga Nord – aufgestiegen. Dadurch ergibt sich nun eine neue Konstellation, nämlich das Lokalderby zwischen den beiden Berliner Vereinen.
Hinzukommt, dass eine Vielzahl von ehemaligen SCCer inzwischen bei den Roadrunners spielen. Alleine in der Starting-Line-up der Ausbauer standen sieben von neun Spielern, die mindestens ein Jahr beim SCC erfolgreich gespielt haben.
Die Baseballanlage an der Rennbahnstraße hat sich deutlich positiv verändert. Neben einem richtigen Outflieldzaun, gab es in der Tiefe gesehen einen verbesserten Backstop. Außerdem wurde der Zuschauerbereich erheblich vergrößert und es wurde ein Catering mit sehr moderaten Preisen angeboten. Lerteres kam der SCC Fangemeinde sehr entgegen.
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Game 1: Wie erwartet, begann Niklas Tiepolt für die Ausbauer auf dem Mound seinen Arbeitstag. Nach zwei schnellen outs musste Tiepolt aber mit Chris Goebel (walk) und Percy Marks (Basehit), zwei Runner zulassen. Erst Wilgen Reyes konnte mit einem groundout ausgemacht und somit das Halbinning beendet werden.
Für die SCCer begann wie erwartet Greg Scholz auf dem Hügel. Er begann seinen Arbeitstag mit einem Hit-by-Pitch gegen Bob Degener. Erst danach schafften die SCCeres, zwei outs zu realisieren. Aber jetzt folgten die ehemaligen Hitter der Challengers. Eugenis „Tito“ Jimenez double mit RBI, Hector Cabrera Homerun und Marco Balanque double und somit letztlich ein single von Sven Seidel zur 4-0 Führung für Weißensee.
Die Roadrunners hatten eindeutig den besseren Start, aber sie hatten wohl vergessen, dass die SCCer oft Anfangsschwierigkeiten haben.
Im 2. Inning kam Marc Aurel Voß mit Hit-by-Pitch auf Base. Nach dem single von Parsa Bergengrün waren die Ecken besetzt. Auf den Schlag von Liesmer Rodriguez konnten aber erst Bergengrün durch force out und anschließend Voß am homeplate, mit einem Double Play ausgemacht werden. Eigentlich folgte nun ein groundball zum 3rd Baseman Neumeister. Der konnten aber den Schlag von Florian Krause nicht kontrollieren und musste diesen mit Error auf Base lassen. Durch einen Hit-by-Pitch für Jordi Gomez waren bases loaded. José Sanchez konnte nun mit einem Basehit den ersten run für die SCCer hineinschlagen. Chris Goebel konnte einen weiteren Error an 3rd Base erzwingen, wodurch der zweite Punkt folgte. Leider schlug Percy Marks anschließend den Ball direkt in den Handschuh des 2nd Baseman Cabrera, womit dieses Halbinning frühzeitig sein Ende fand.
Im Gegenzug schafften es die Roadrunners nun nicht mehr, zu punkten. Lediglich ein Runner wurde durch Hit-by-Pitch zu gelassen. Damit blieb die Führung für die Gastgeber bei 4-2.
Im 3. Inning mussten die SCCer ein flyout hinnehmen, bevor Voß einen single und nach einem weiteren Strikeout Rodriguez mit einem double den Anschluss-run nach Hause holte. Rodriguez selbst konnte auch noch scoren, weil Krause wiederum einen Error an der 3rd Base erzwingen konnte und nun der verdiente Ausgleich hergestellt war.
Wiederum konnten die Ausbauer im Nachschlagen keinen Baserunner aufs Feld bekommen.
Das 4. Inning begann mit zwei outs. Erst Wilgen Reyes konnte durch Error vom Shortstop der Ausbauer auf Base kommen. Danach bekam Voß seinen zweiten Hit-by-Pitch in diesem Spiel und Bergengrün setzte einen Hit, wodurch Pitcher und 3rd Base sich selbst im Wege standen – dieses wurde leider als Error für den Pitcher gewertet – damit waren die Bases geladen. Diese Chance hätten die Challengers nutzen müssen, um einen Vorsprung herauszuholen, bevor die Roadrunners ihren ausländischen Closer auf den Hügel stellen. Aber leider konnte der line-drive von Rodriguez aus der Luft gefangen werden. Es blieb beim 4-4!
Im 5. Inning bekamen es nun die SCCer mit Castillo als Pitcher zu tun. Auch wenn es bereits einige Jahre her ist, wo er noch für die Charlottenburger gespielt hat, wussten alle, dass es jetzt verdammt schwierig wird, noch einen run in den nächsten drei Innings zu erzielen. Praktisch konnte nur Voß im siebten Inning einen Basehit erzielen, ansonsten bekamen die Challengers vier Strikeouts und keine Runner hin. Da bereits die Roadrunners im 6. Inning durch Cabrera einen run erzielen konnten, mussten die SCCer dieses Spiel letztendlich mit 4-5 an den Stadtrivalen abgeben.
| Game 1 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | R | H | E |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SCC Berlin Challengers | 0 | 2 | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 4 | 7 | 1 |
| TSV Ausbau Roadrunners | 4 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | X | 5 | 7 | 6 |
Win: S. Castillo, Loss: G. Scholz (1-1)
M.-A. Voß: 2-2 + 2 HbP + 1 run
L. Rodriguez: double + 2 runs + RBI
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Game 2: Hier begann erneut der Starting-Pitcher aus dem ersten Spiel – Niklas Tiepolt! Eine etwas ungewöhnliche Taktik, was wohl darauf schließen lässt, dass die Gastgeber nicht genügend Werfer zur Verfügung hatten.
Diesmal konnten die SCCer durch Jordi Gomez als Leadoff-Hitter mit Basehit sofort einen Runner stellen. Nach stolen bases, konnte Goebel mit seinem double die Führung im ersten Inning klarmachen. Dabei wäre es Goebel sicherlich gelungen, auch noch eine Base weiterzulaufen, aber er traf genau die kleinste Lücke im Zaun die nicht verschlossen war!!!
Mit Percy Marks stellten die SCCer ihre No. 1 auf den Mound, dieser musste aber mit einem walk gegen Degener beginnen und ließ nach zwei outs noch einen double gegen Tito Jimenez zu, womit die Roadrunners ausgleichen konnten.
Im 2. Inning punktete Leadoff-Hitter Bergengrün mit einem double und durch einen weiteren Basehit konnte Robert Kilian die Führung zum 2-1 nach Hause holen. Erneut kamen die Roadrunners zurück. Durch single von Balanque, stolen base und zwei sac-bunts wurde erneut der Ausgleich erzielt. Erst im 3. Inning und dem 7. Inning-Pitching von Tiepolt kam die komplette Schlagfolge (Battingorder) der Challengers zum Zuge. José Sanchez bekam sogar zweimal ein at bat in diesem Inning. Es folgten insgesamt 6 runs und somit eine passable 8-2 Führung.
Kommentar: Ich hätte gerne eine ausführlichere Darstellung dieses Big-Inning der SCCer gegeben, aber leider ist mir der Spielberichtsbogen (Scoresheet) leider nicht schlüssig genug und fast alle Spielaktionen der Defensive sind mit Errors übersäht. In meiner Erinnerung gab es sicherlich den einen oder anderen Fehler, aber in der Masse?
Im Nachschlagen des 3. Inning konnte Alexander Turczer für die Ausbauer scoren, weil Tito Jimenez erneut einen double ins Outfield beförderte.
Die Roadrunners mussten nun reagieren und stellen abermals ihren Closer Sandy Castillo auf den Hügel. Jetzt aber schon ein Inning früher als üblich. Da in der 2. Bundesliga ausländische Werfer maximal drei Innings werfen dürfen, werden diese somit erst zum Ende des Spiels auf den Mound beordert. Diesmal trafen aber die SCCer Goebel, Marks, Reyes und Bergengrün, wodurch nun der alte Spielabstand von sechs Punkten auf 9-3 wiederhergestellt war. Es hätten mehr Punkte werden können, wenn nicht Wilgen Reyes an der 3rd Base ausgegeben worden wäre. Der Schiedsrichter hat dort ein Abweichen der Ideal Linie erkannt, wodurch der 3rd Baseman daran gehindert wurde, ihn auszutaggen.
Die Roadrunners wollten dieses Spiel noch nicht abschreiben und zeigten Kämpferqualitäten. Sie erzielten im 4. Inning drei runs, wodurch die Charlottenburger sich selbst mindestens zwei Punkte zuschreiben mussten. Hinzu kam eine weitere Spielsituation, wo alle Zuschauer, ein caught stealing an der 2nd Base erkennen konnten, außer der Schiedsrichter. Der Ball war gefühlte 10 Sekunden vor dem Läufer da, aber eine Berührung mit diesem Ball fand wohl nicht statt?
Die SCCer nahmen das so hin und gingen ins 5. Inning, wo sie nun kaum eine Chance erhielten, den Ball zutreffen. Der Roadrunners-Pitcher Castillo zelebrierte nun mittlerweile seine strikeouts dermaßen, dass es bereits reine Verhöhnung war. Warum hier nicht der Plate-Umpire eingriff, ist nicht nachvollziehbar. Nachdem er nun seinen ehemaligen Trainer und Spielkollegen Wilgen Reyes per strikeout zurück ins Dugout schicken konnte, ließ sich Castillo mit Hofknicks und abklatschen feiern. Dabei führten die SCCer weiterhin sicher mit 9-6.
Im 7. Inning kam nun Bob Degener als Pitcher Nummer 3 zu Einsatz. Dieser fand keinen Rhythmus, auch wenn Kilian mit einem Error auf Base kommt und Dominik Reyes jr. und Rodriguez mit walks, mussten die Ausbauer weitere drei runs hinnehmen. Dadurch konnten sich die SCCer eine 12-6 Führung erarbeiten, was für das letzte Inning ausreichen sollte.
Parsa Bergengrün hatte mittlerweile den Hügel in Weißensee übernommen und hatte in den letzten beiden Innings keine Runs zugelassen. Nun konnten abermals Jimenez und Cabrera einen Basehit erzielen und die Bases 1 und 2 besetzen. Nachdem Bergengrün den nächsten Batter Balanque mit strikeout abfertigte, konnte Einwechselspieler Ernesto Duran einen double erzielen, wodurch Tito Jimenez nach Hause lief. Aber gegen den Wurf vom Outfielder Sanchez und als Zwischenstation dienend – Jeff Mahlke – konnte dieser an der Homeplate ausgemacht werden. Nun folgte ein Schlag von Sven Seidel ins Infield, wodurch Cabrera sich nicht verpflichtet fühlte nach Hause zu laufen, was er auch in dieser Situation nicht gemusst hätte, aber eben Duran auf die 3rd Base auflief. Reyes und Gomez von Seiten der SCCer erkannten die Situation am schnellsten und konnten den etwas verwirrten Baserunner austaggen. Ball game! –
Die SCCer haben 12-6 gewonnen und somit ein Split im Lokalderby erreicht.
| Game 2 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | R | H | E |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SCC Berlin Challengers | 1 | 1 | 6 | 1 | 0 | 0 | 3 | 12 | 10 | 2 |
| TSV Ausbau Roadrunners | 1 | 1 | 1 | 3 | 0 | 0 | 6 | 8 | 3 |
Win: P. Marks (2-0), Loss: N. Tiepolt, Save: P. Bergengrün (1)
J. Sanchez: run + 2 RBI’s
C. Goebel: 3-5 mit double + run + RBI
P. Bergengrün: 2-4 mit double + run + RBI
D. Reyes jr.: 2 runs + double + walk
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Am Muttertag waren es zwei durchaus spannende Bundesligaspiele, die sicherlich für das Rückspiel am 31. Juli 2011 viel Lust gemacht hätten, wäre da nicht das völlig unnötige Auftreten eines Roadrunners Spieler nach Beendigung des Spiels gewesen. Dieser ist einem der Schiedsrichter an die Wäsche gegangen und hat ihn massiv beleidigt, wodurch er folgerichtig nachträglich ein Platzverweis erhielt. Lediglich durch Mannschaftskollegen konnte schlimmeres verhindert werden. Diese Szenen sind im Baseballsport nicht üblich und fanden auch bei den Zuschauern keine Zustimmung.
Hinzu kam, dass er nun noch Ärger mit den SCCer suchte. Hier forderte er einen unserer Spieler auf, draußen (vor der Sportanlage) auf ihn zu warten, dann mache er ihn fertig. Nur durch den engagierten Roadrunners Spieler Marco B., konnte eine völlige Eskalation vermieden werden. Schade war nur, dass sich weder die Ausbau-Verantwortlichen, noch andere Spieler der Roadrunners für ihren aggressiven Spieler verantwortlich fühlten.
Auf der DBV-Website wurden jetzt die Sanktionen veröffentlicht: 2 Spiele Sperre und 100,- € Strafe!
Da bleibt den SCC-Verantwortlichen die Luft weg. Im letzten Jahr erhielt ein SCC-Spieler das selbe Strafmaß, weil er angeblich versucht hätte, einen Batter abzuwerfen, diesen aber gar nicht getroffen hatte! Nur durch einen ausführlichen schriftlichen Bericht durch den Verein, konnte das Strafmaß um ein Spiel herabgesetzt werden.
Da fragt man sich, wo hier die Verhältnismäßigkeit liegt!?
Spielberichte vom 2. BL-Spiele in Ratingen
Die SCCer mussten am Tag der Arbeit (01.05.11) bei den Aufsteigern Goose-Necks aus Ratingen antreten. Letztmalig waren die Berliner im Jahr 2008 dort. Anschließend stiegen die Gänsehälse aus der 2. BL Nord ab und konnten erst im letzten Jahr die Regionalliga Nord/West gewinnen und somit wieder zurückkehren.
Game 1: 9-5 für die Goose-Necks
Game 2: 6-15 für die SCC Challengers
Das dortige Baseballfeld – New Hermann’s Field – hat sich in den letzten Jahren etwas weiter entwickelt. Neben den verbesserten und größeren Dugouts gab es nun auch Foul Poles. Die beiden gelben Metallmasten – fehlen den SCCer noch auf ihrem Platz – machten auf den ersten Blick einen soliden und guten Eindruck. Auf den zweiten Blick stellte man aber fest, dass diese gar nicht mit dem Außenfeldzaun abschließen. Eine Hauptfunktion der Foul Poles ist die deutliche Anzeige, ob der Ball nun in das fair oder foul Territorium geschlagen wurde und somit ggf. ein Homerun ist. Daher müssen diese mit dem Außenfeldzaun abschließen oder mit dem Außenfeldzaun verbunden sein. Hier standen die Foul Poles einige Meter im Feld, was durch einen Schlag an die Foul Poles nicht zu einem Homerun geführt hätte. Zum Glück kam eine solche Situation in unseren beiden Spielen nicht vor!
Game 1: Bei Sonnenschein und sehr stürmischem Wind begann Malte Kulkan für die Ratinger als Starting Pitcher. Dank Chris Goebel und Percy Marks Basehits konnten die Challengers sofort mit 1-0 in Führung gehen. Chris Goebel stand für die SCCer auf dem Mound und fand sich anfangs überhaupt nicht zurecht. Die Gastgeber konnten mit walk, zwei Doubles und einem Single sofort mit 3-1 in Führung gehen.
Die Challengers staunten nicht schlecht, wie sicher der Shortstop der Gänsehälse- Joanes Kulkan – aus jeder Position den Ball an die 1st Base werfen konnte. Erst nach zwei outs gelangen Robert Kilian und Florian Krause jeweils ein Single. Es blieb aber ohne zählbares Resultat und somit kamen schon wieder die Ratinger an den Schlag.
SCC-Pitcher Goebel konnte werfen was er wollte, die Goose-Necks trafen den Ball immer satt. Und wenn wir den Ball hätten fangen können, kam entweder der starke Wind zum Tragen oder das Unvermögen der Challengers. Das 2. Inning kostete den SCCer nochmals vier runs und somit hatten wir schon bereits nach zwei Innings einen Rückstand von 7-1.
Als Aufstiegsaspirant für die 1. Bundesliga nach Ratingen gekommen, wurden die Berliner alleine durch die Brüder Kulkan (Pitcher und Shortstop) in Schach gehalten.
In den beiden folgenden Innings (3. und 4.) konnten die SCCer jeweils zwei runs erzielen und den Rückstand auf erträgliche 8-5 reduzieren. Sobald aber die SCCer die Chance hatten ein „Big Inning“ daraus zu machen, konnten die Goose-Necks entweder durch ein spektakuläres out oder durch ein Double-Play, die Angriffsbemühungen der Challengers unterbinden. Besonders der Ratinger-Centerfielder Felix von der Heide konnte im 7. Inning zwei wichtige outs erzielen, die ansonsten den SCCer nochmals eine Aufholjagd ermöglicht hätten.
Positiv zu vermerken ist, dass Chris Goebel in den anderen vier Innings nur noch zwei runs zugelassen hat.
| Game 1 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | R | H | E |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SCC Berlin Challengers | 1 | 0 | 2 | 2 | 0 | 0 | 0 | 5 | 13 | 4 |
| Ratingen Goose Necks | 3 | 4 | 1 | 0 | 1 | 0 | X | 9 | 9 | 1 |
W: Malte Kulkan, L: Chris Goebel (0-1)
C. Goebel: 3-4 + 2 runs
P. Marks: 2-4 + 1 run
F. Krause: 2-3
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Game 2: Nun bekamen die SCCer es mit dem Pitcher Felix v. d. Heide auf Ratinger Seite zu tun. Dieser machte seinen Job eigentlich ganz gut, wurde aber von seiner Defensive nicht unterstützt. Nach einem Basehit von José Sanchez konnte Chris Goebel mit einem Error auf die 1st Base gelangen und Percy Marks schaffte es durch ein sacrifice bunt mit Error auf Base. Dadurch konnte Sanchez von der 2nd Base scoren. Durch ein steal von Marks waren nun Bases 2 und 3 besetzt. Durch einen weiten Schlag ins Right-Outflied von Wilgen Reyes, der jedoch gefangen wurde, konnten beide Runner scoren. Am Ende des ersten Innings hatten die SCCer bereits drei runs erzielt.
Für die Berliner wurde erstmals Parsa Bergengrün auf den Mound berufen. Percy Marks fühlte sich noch nicht wieder richtig fit, um ein komplettes Spiel zu werfen, somit bekam Bergengrün seine Chance.
Nach einem Strikeout musste Bergengrün aber gleich einen Triple von Hendrik Anderson hinnehmen, der letztlich auch zum Anschlusspunkt für die Gänsehälse führte.
Im 2. Inning konnten die SCCer mit Jeff Mahlke und Robert Kilian zwei walks erzielen, die auch beide zu Punkten führten. Mahlke kam durch einen Hit von José Sanchez nach Hause und Kilian konnte durch einen Error des Pitchers scoren. Dabei verletzte sich Kilian so sehr, dass er ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Florian Krause ins Spiel.
Beim Nachschlagen der Gastgeber mussten die Challengers aber wieder einmal runs zulassen. Nach Flyout von Sanchez im Centerfield folgte ein Error von 3rd-Baseman Mahlke, wodurch die Ratinger wieder ins Spiel kamen. Danach konnte Bergengrün den nächsten Batter durch strikeout wieder ins Dugout schicken und somit wäre das Halbinning beendet gewesen. Jetzt folgten aber ein Basehit – Walk – Basehit und nun stand es plötzlich nur noch 4-5 für die SCCer. Eine sicher geglaubte Führung wurde nun leichtfertig verspielt.
Marc Aurel Voß konnte im 3. Inning bei bereits zwei outs scoren, weil der Ratinger-Pitcher mehrere wild pitches in Folge abgab. Die zwei Punkteführung für die Challengers war aber einfach zu wenig.
Parsa Bergengrün fand jetzt ins Spiel. Die erste Aufregung war gewichen und dadurch kam mehr Kontrolle in die Würfe. Mit zwei strikeouts und einem flyout wurden die Gastgeber kurz gehalten und es gab endlich ein Inning zu Null.
Im 4. Inning kam Peter Naumann mit walk und Sanchez mit seinem dritten Hit in diesem Spiel auf Base. Anschließend folgte nur Goebel mit einem knappen strikeout und darauf konnte Percy Marks mit einem Triple beide runs nach Hause holen. Auch Wilgen Reyes schlug den Ball zum Double und es folgte der dritte run in diesem Inning. Reyes konnte auch noch durch einen Error des Ratinger-Shortstop scoren, wodurch sich die Führung auf 4-10 für die Challengers erhöht hatte.
Die Gänsehälse waren nun doch etwas beeindruckt und fanden auch keine Mittel, gegen Bergengrün zu punkten. Im 5. Inning hatten die Gastgeber ihre beste Chance, nochmals heranzukommen. Aber bei loaded base und zwei outs gegen die SCCer behielt Bergengrün die Nerven und strikte Malte Kulkan aus.
Im letzten und 7. Inning kam ein neuer Pitcher für die Gänsehälse auf den Hügel. Hendrik Anderson konnte noch mit einem out gegen Voß starten. Aber danach folgen Basehits von Liesmer Rodriguez und Florian Krause. Sanchez kam diesmal mit einem hart geschlagenen Ball zum Shortstop auf base, bevor Goebel mit einem walk die Bases vollmachte. Marks und Reyes erhöhten die Führung nun auf 4-15!
Bergengrün zeigte nun langsam erste Ermüdungserscheinungen und gab den ersten beiden Batter der Goose-Necks jeweils einen walk. Danach folgte vom Ratinger Schier ein 2-RBI Double, wodurch die SCC-Führung auf 6-15 schmolz. Ein weiterer walk folgte und die Heimmannschaft hatte wieder zwei Runner auf Base. Ein tiefer Schlag ins Centerfield von Malte Kulkan konnte von José Sanchez im Fallen noch gefangen werden. Alle Runner mussten wieder zurück zur Ausgangsbase. Danach folgte ein versöhnlicher Abschluss mit einem Double-Play 1-6-3 Pitcher (Bergengrün) – Shortstop (Marks) – Firstbaseman (Voß)!
| Game 2 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | R | H | E |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SCC Berlin Challengers | 3 | 2 | 1 | 4 | 1 | 0 | 4 | 15 | 9 | 3 |
| Ratingen Goose Necks | 1 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | 6 | 8 | 8 |
W: P. Bergengrün(1-0), L: F. von der Heide (0-3)
J. Sanchez: 3-5 + 3 runs
C. Goebel: 2 runs
P. Marks: 2-3 with triple + 2 runs + 4 RBI’s
W. Reyes: 2-3 with double + 4 RBI’s
J. Mahlke: 2 walks + run
F. Krause: 1-2 + walk + 2 runs
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Fazit: Erstes Complete and Winning Game für Parsa Bergengün in der 2. Bundesliga. Ansonsten Licht und Schatten bei den SCC Challengers. Insgesamt sind die 7 Errors (in beiden Spielen) einfach zu viel. Hier muss die Defensive besser eingestellt sein. Mit den insgesamt 22 Hits können die SCCer eigentlich zufrieden sein und diese hätten für zwei Siege völlig ausgereicht, wenn da nicht die sieben Fehler im Feldspiel (und natürlich, der starke und unberechenbare Wind) gewesen wären!
Für das kommende Lokalderby am kommenden Sonntag (08.05.2011) in Pankow bei den TSV Ausbauern muss diese Statistik dringend verbessert werden.
Souveräne Heimsiege gegen die Hamburg Knights!
SCC Challengers können nach leichten Startschwierigkeiten die Hamburg Knights deutlich besiegen.
Game 1: 15-3
Game 2: 15-0
zum Spielbericht
Die SCC Challengers konnten diesmal zu Ostersonntag (24.04.11) ihren Saisonstart begehen. Bei herrlichem Wetter mit bis zu 24 Grad und Sonne pur wurde das Eiersuchen – in Form von Baseballs – auf der Hans Rosenthal Sportanlage praktiziert.
Game 1: Für die SCCer begann diesmal Percy Marks die Saison auf dem Hügel. Er musste auch gleich den ersten Batter Wodniok mit einem Hit auf Base lassen. Darauf folgten sofort zwei stolen Bases und ein Walk für den zweiten Batter der Gäste. Beim dritten Batter kam ein wild pitch hinzu und die Hanseaten gingen mit 1-0 in Führung. Erst jetzt kam P. Marks ins Spiel und schickte die nächsten drei Batter mit strikeout auf die Bank zurück. Catcher Wilgen Reyes zeigte durch seine Verletzung in der Fanghand dabei kleine Schwächen und konnte die strikeouts nicht im Handschuh festhalten und musste sie somit an der 1st Base auswerfen.
Die Knights begannen mit Starting Pitcher Sascha Otte, der mit zwei darauf folgenden strikeouts das Spiel eröffnete. Erst jetzt wachten die SCCer auf und konnten mit Marks und Reyes den Ausgleich erzielen.
Bereits im 2. Inning gab es ein 1-2-3 Inning für die Challengers in der Defensive und die Hamburger zeigten ihre ersten Schwächen am Schlag. Im Gegenzug kamen die SCCer nun in Fahrt und machten durch eine Mischung aus Walks, Hits und Errors der Gäste insgesamt 6 Runs. Diese 7-1 Führung war bis zum Spielende ungefährdet. Lediglich noch zwei runs konnten die Knights erzielen, wobei die Challengers in den folgenden Innings selbst erneut punkten konnten. Bereits nach fünf gespielten Innings und einer 15-3 Führung war Spiel 1 nach 101 Minuten entschieden.
Spielzug des Tages: Knights am Schlag, bei Runner on 2nd und one out – Tiefer Basehit ins rightfield von Steffen Grote (Knights). Der Ball flog bis an den Zaun, wo Rightfielder Robert Kilian den trouble Ball suchend aufhob und ihn übers Infield an Marc Aurel Voß (1st Baseman) warf, der dann mit einer gekonnten Drehung an die Homeplate warf. Dort stand Catcher Wilgen Reyes wartend auf den Baserunner und den Ball. OUT!!!
W: P. Marks (1-0), L: S.Otte (0-1)
Sanchez: 3-3 mit 3 runs
Kilian: 3 walks mit 3 runs
Krause: 1-1 mit 2 walks und 2 runs
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Game 2: Nun durfte Greg Scholz auf den Mound. Er hatte sich bereits in der Vorwoche in der 2. Herrenmannschaft warm gespielt. Dort konnte er einen record von 1-1 holen und war somit schon mehr eingespielt, als sein Vorgänger Marks.
Auch hier war es ein kurzer Arbeitstag für ihn. In 84 Minuten bekamen die Knights eine Abfuhr. Lediglich einen Basehit und dadurch nur einen Baserunner brachten die Hamburger zustande. Sascha Otte konnte dadurch das „Perfekt Game“ für Greg Scholz verhindern. Es wäre eine hervorragende Chance für Scholz gewesen, so etwas als Pitcher zu erzielen. Trotzdem ist der One-Hitter mit einem 15-0 ein deutlicher Erfolg.
Natürlich ist weiterhin zu erwähnen, dass Dominik Reyes jr. seinen ersten Homerun in der 2. Bundesliga geschlagen hat. Beim Count von 2-2 hämmert er den Ball übers left-centerfield zum Solo HR.
Aber auch Parsa Bergengrün feiert einen guten Einstieg in die 2. BL. Seinen ersten Basehit konnte er erst im zweiten Spiel erzielen, dafür machte er auf der Shortstop-Position einen eleganten Eindruck und durch seinen sehr guten Wurfarm ein souveränes Spiel.
Curt Freyhofer durfte als DH ran. Nach einem strikeout – dritter strike nicht gefangen – und keine Aktivitäten zum Laufen an die 1st Base kamen die Angriffsbemühungen im 1. Inning zum Stillstand. Anschließend konnte er durch ein Error des 3rd Baseman Rosien (Knights) und später noch durch einen Hit-by-Pitch zwei runs erzielen. Er musste sicherlich feststellen, dass das Niveau in der 2. BL höher ist als erwartet.
W: G.Scholz (1-0), L: Grote (0-1)
Marks: 2-2 / 2 Doubles
Bergengrün: 1-1 mit 2 walks + 2 runs
Reyes jr.: 3-3 mit 3 runs + Solo-HR
Ausblick: Die SCCer müssen am 1. Mai 2011 in Ratingen antreten. Die Goose Necks haben bereits vier Niederlagen (Paderborn, Roadrunners) auf dem Konto und stehen somit bereits jetzt mit dem Rücken zur Wand. Das macht die Aufgabe sicherlich für die Challengers nicht leichter. Auch weil die Ratinger immer sehr heimstark sind.
Relegation zur 1. Bundesliga
Nachdem die Challengers in Pulheim (bei Köln / NRW), in der Best-of-3 Series, die Gophers mit 11-5 besiegen konnten, steht nun am Samstag, den 16. Oktober 2010 das Rückspiel an. Durch diesen Auswärtssieg benötigen die Charlottenburger nur einen weiteren Sieg aus zwei Spielen.
Dadurch sind die Chancen für die SCC Challengers, im nächsten Jahr in der 1. Bundesliga Nord zu spielen, gestiegen. Aber im Baseball ist alles möglich, da die Gophers sich wohl kaum frühzeitig geschlagen geben werden. Hoffen wir auf ein spannendes Baseballspiel auf der Hans Rosenthal Sportanlage – ohne Regen!
Best-of-3 Series – Relegation zur 1. Bundesliga Nord Baseball (Series tied 1-1)
Game 1: Pulheim Gophers vs. SCC Berlin Challengers: Challengers gewinnen 11 – 5
Game 2: SCC Berlin Challengers vs. Pulheim Gophers: 8 – 15 (F/10)
Game 3: SCC Berlin Challengers vs. Pulheim Gophers: 0 – 3 (Top 4 – Abbruch)
Spielbericht:
Mit einer Woche Verzögerung sind die SCC Challengers nach Köln aufgebrochen. Der Gegner sind die Pulheim Gophers (NRW). Pulheim liegt ca. 25 Autominuten von Köln entfernt und bei der Reservierung für die Übernachtung zur Relegation, stand der Gegner noch nicht 100 % fest. Es hätten auch die Cologne Cardinals sein können.
Die Pulheim Gophers sind keine unbekannten für die SCCer. Bereits in der Saison 2008 konnten die Gophers in Berlin ihren Aufstieg in die 1. Bundesliga feiern. Seit dem sind zwei Spielzeiten vergangen und die Pulheimer mussten bereits im letzten Jahr in der Relegation antreten. Dort setzten sie sich knapp gegen unseren Lokalrivalen „Berlin Sluggers“ mit 2 – 1 Siegen durch. In diesem Jahr waren für die Gophers andere Voraussetzungen. Lange Zeit haben sie um den Einzug in die Playoffs in der 1. Bundesliga Nord (Platz 1. – 4.) mitgespielt. Erst im Nachholspiel eines Nachholtermins unterhalb der Woche wurden die Träume zerstört. Abermals mussten sie in den Playdowns (Platz 5. – 8.) antreten. Dort verloren sie sieben Spiele in Folge und konnten lediglich am letzten Spieltag gegen den Tabellen letzten, (Cardinals) durch einen Sieg den Relegationsplatz sichern.
Nun zurück zur Anreise der Berliner nach Köln. Die SCCer haben sich, wie gewohnt vor dem Momsenstadion getroffen. Abfahrtszeit sollte aller spätestens um 14:45 Uhr sein. Wenn möglich früher, da es mal wieder einige Spieler gab, die doch das Fußballspiel „Türkei – Deutschland“ irgendwo in Köln sehen wollten. – Oder war es doch eher ein Heimspiel für Deutschland? – egal!
Trotz Herbstferienbeginn und der übliche Reiseverkehr am Freitagnachmittag, sind wir bis auf einen kleinen Stau relativ zügig durchgekommen. Zum Anfang des Fußballspiels waren wir nur noch ca. 67 km vom Ziel entfernt. Da merkte der Bus „Multivan“, das der Bus „Sprinter“ nicht mehr hinterher fährt. Bus „Multivan“ war überhaupt froh, einen Radiosender zu finden, der das Spiel durchgehend überträgt – Mittelwelle 867 oder so. Daher war absolute Ruhe im Fahrzeug und nur das Pfeifkonzert war aus dem Radio zuhören, wenn ein bestimmter Deutscher Fußballspieler am Ball gewesen ist. Da klingelten alle Mobilfunktelefon im Bus „Multivan“ und Bus „Sprinter“ meldet: „Motor ist kaputt! – wir stehen!“ In der Vergangenheit sind wir von solchen Dingen verschont geblieben, weil wir bis dahin auch immer die Busse vom SCC hatten. Diesmal aber eben nicht. Nach der ersten Aufregung, stellte aber Fahrer Wilgen fest: TANKEN – wäre auch eine Maßnahme. Also wurde schnell ein Reservekanister mit Benzin (Diesel) erworben, der Wagen wieder betankt und die nächste Tankstelle angefahren. Man muss eigentlich wissen, dass Wilgen immer schon frühzeitig tanken will, nur diesmal hat er es irgendwie versäumt.
Nun aber zum Spielbericht: Bei besten Witterungsbedingungen am Samstag Vormittag in Pulheim, machten sich die Charlottenburger zum Projekt 1. Liga auf. Für die Pulheimer übernahm Markus Solbach den Hügel, für die Berliner Percy Marks. Beide Pitcher kennen sich noch aus der Juniorennationalmannschaft aus dem letzten Jahr. Somit ist das Pitcher Duell schon im Vorfeld ein Leckerbissen.
Bereits im 1. Inning konnten die SCCer acht ihrer neuen Batter an den Schlag schicken. Dabei sprangen gleich drei Runs durch Jordi Gomez, Chris Goebel und Wilgen Reyes heraus. Percy Marks begann wie gewohnt mit einem Walk. Die folgenden Batter wurden an der 1st Base gestoppt, wodurch der Baserunner nicht scoren konnten.
Beide Pitcher ließen in den folgenden zwei Innings keine Runs zu. Besonders spektakulär war der caught stealing durch den Berliner-Catcher Wilgen Reyes, der einen Baserunner der Gophers an der 2nd Base ausgeworfen hat, wodurch weitere Steal Versuche vom Gegner unterblieben.
Im 4. Inning konnten die Challengers drei Basehits in Folge landen und somit die Bases laden. Dadurch kamen die Gophers in Bedrängnis und ließen sich zu Errors, wild pitch und passed ball verleiten und mussten somit zwei weitere runs zulassen. Die SCCer gingen nun mit 5-0 Führung und konnten es bis dahin nicht glauben, dass sie bereits eine komfortable Führung erarbeitet haben. Auch im Nachschlagen hatten die Pulheimer bereits zwei outs auf dem Konto, bevor sie selbst die Bases laden konnten. Nun zeigte sich der Unterschied in den Spielklassen. Die Gophers konnten mit zwei Singles gleich drei runs nach Hause bringen und somit den Spielstand auf 5 – 3 verkürzen.
Im 5. Inning schafften es die Berliner zwei Baserunner unterzubringen, aber zu runs reichte es nicht. Das nutzten die Pulheimer sofort aus und legten nach. Merlin Mendel von den Gophers konnte den Anschlusspunkt erzielen, weil sich First Baseman Robert Kilian zu lange überlegt hatte, ob er das routine out sucht oder eventuell doch versucht den run zu verhindern. Anschließend konnte Pitcher Markus Solbach sich selbst helfen und mit einem Double ins lange rightfield den Ausgleich ins Ziel holen. Zum Glück ging der ehemalige Hamburg Knights Spieler Meyer-Christian strikeout.
Im 6. Inning holten die SCCer ihre Führung zurück. Durch ein home steal von Jordi Gomez kam der sechste run durch und durch einen weiteren passed ball konnte auch Wilgen Reyes scoren. Eine Führung mit zwei runs wurde wieder hergestellt. Im 6. Inning unten, konnten abermals die Gophers ihren leadoff Hitter auf Base bekommen, dieser musste aber durch ein unassisted double play durch Robert Kilian wieder zurück ins Dugout. Hierdurch wurden die Angriffsbemühungen der Gophers beendet. Percy Marks ließ nur noch wenige Baserunner zu. Im 8. Inning brach die Defensive der Pulheimer ein. Durch einige Basehits konnte die Führung durch Chris Goebel, Wilgen Reyes, Bengt Demant und Liesmer Rodriguez Hernandez abermals ausgebaut werden. Man ging in die letzten beiden Innings mit einer 11 – 5 Führung.
Lediglich im letzten (9) Inning, konnten die Gophers bei bereits zwei outs die Bases abermals laden. Aber eine wirkliche Rallye wurde dadurch auch nicht mehr ausgelöst. José Sanchez machte im centerfield das letzte out und somit gingen die Zweitligisten mit einem Sieg vom Platz.
Die SCCer stehen nun mit einem Bein in der ersten Liga. Aber eben nur mit einem Bein! Im Baseball kann vieles passieren, besonders entscheidend ist dabei auch immer die Tagesform und diese kann im Rückspiel ganz anders aussehen. Die Ausgangsposition für den SCC könnte aber nicht besser sein.
WIN: P. Marks
LOS: M. Solbach
| Game 1 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | R | H | E |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SCC Berlin Challengers | 3 | 0 | 0 | 2 | 0 | 2 | 0 | 4 | 0 | 11 | 14 | 1 |
| Pulheim Gophers | 0 | 0 | 0 | 3 | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 5 | 11 | 7 |
Saisonende mit zwei Siegen gegen den Lokalrivalen!
Die SCCer konnten ihre sechste Saison in der 2. Bundesliga Baseball erfolgreich beenden. Gegen den Lokalrivalen „Sluggers“ gelangen am letzten Spieltag zwei Siege mit 5-4 und 6-3, wodurch beide Teams den selben Win-PCT von .792 (19 gewonnene und 5 verlorene Spiele) haben. Nur durch den direkten Vergleich von zugelassenen Runs haben die Neuköllner einen kleinen Vorsprung, der sie zum Meister der 2. Bundesliga Nord macht.
Game 1:
Vor einer Kulisse von 150 Zuschauern standen sich die beiden besten Pitcher gegenüber. Von den Gästen aus Neukölln war wie gewohnt Christian Pfeiffer auf dem Hügel, für die Charlottenburger übernahm Percy Marks das Pitchen.
Die Sluggers fanden schnell ins Spiel und konnten den besten Batter der Liga mit einem walk auf Base bringen. Benjamin Kleiner wurde aber sofort durch einen pick-off ausgemacht. Trotzdem fand Percy Marks nicht ins Spiel und musste weitere walks hinnehmen. Durch einen wild pitch und einen Error von Jordi Gomez konnten die Sluggers eine 2-0 Führung erzielen. Die Challengers selbst waren am Schlag wie gelähmt und konnten in den ersten beiden Innings nur einen Runner verzeichnen.
Erst im 3. Inning fanden die SCCer endlich ins Spiel, da nun auch der Pitcher der Sluggers, Christian Pfeiffer, ungewohnte Schwächen zeigte. Sobald Runner auf den Bases waren, wurden seine Würfe unpräzise und fanden nicht mehr die Strikezone. Durch einen walk von Dominik Reyes, Basehits von Gomez, Goebel, Sanchez und einen Double von Robert Kilian konnten die Challengers die Führung mit 4-2 übernehmen. Bereits im Inning darauf wurde die Führung durch Bengt Demant um einen weiteren Punkt erhöht.
Percy Marks hatte nun das Spiel im Griff und ließ nur im 6. Inning durch einen Error vom 3rd Baseman Rodriguez einen Runner zu. Nils Brochwitz von den Sluggers gelang ein Basehit, wodurch die Sluggers den Spielstand verkürzen konnten. Ramon Veisz, der bis dato zwei Strikeouts auf dem Konto hatte, konnte mit einem Double ins Centerfield den Rückstand auf 5-4 verkürzen. Danach waren aber die Offensivbemühungen der Neuköllner beendet. Die schlagstarken Sluggers Spieler kamen diesmal nicht zum Zuge und dadurch verlor auch C. Pfeiffer sein erstes Spiel in der Saison und hat nun ein record von 8-1 mit einem ERA von 3,36.
Percy Marks schließt die Saison mit einem record vom 9-1 und einem ERA von 2,84 ab.

Game 2:
Mittlerweile hatte sich die Zuschaueranzahl nochmals erhöht. Es waren jetzt bestimmt 250 Zuschauer anwesend, die sich auf das Duell zwischen Greg Scholz für die SCCer und dem linkshändigen Oliver Knaack für die Sluggers freuen konnten.
Die Challengers hatten immer schon große Probleme die pitches von Knaack zu treffen. Seine Streuung hat keine Regelmäßigkeit und ist daher immer schwer auszumachen. Hinzukommt, dass die pitches relativ langsam geworfen werden. Diesmal zeigten die SCCer aber viel Geduld und warteten sehr lange, bevor sie zum Schwung ansetzten. Es ließ sich auch kaum einer richtig locken und dadurch musste Knaack auch irgendwann mal über die Homeplate werfen. Die Challengers konnten mit dem „Little Ball“ in den Innings zwei, drei und vier jeweils einen run erzielen und eine 3-0 Führung herausspielen. Besonders pikant war der Homesteal von Wilgen Reyes, der die langen Pausen von Knaack ausnutzte und durch einen slide an die Plate einen Run erzielte. Im Baseball ist dieser Spielzug für Pitcher und Catcher die Höchststrafe!
Greg Scholz pitchte gewohnt stark und ließ bis zum fünften Inning nur 4 Baserunner zu, die alle strandeten. Erst im 5. Inning musste er zwei Hit-by-pitch hinnehmen und durch einen Triple von Benjamin Kleiner fanden die Neuköllner zurück ins Spiel. Anschließend folgte noch ein Error von Gomez, wodurch der Spielstand auf 3-3 ausgeglichen wurde.
Im Gegenzug waren aber die SCCer nun auf die Würfe von Knaack eingestellt. Coach Kleiner entschied sich aber zu spät für einen Wechsel des Pitchers. Es war bereits ein Run nach Hause gekommen. Der neue Pitcher, Roland Stiller, konnte mit einem Strikeout beginnen, musste aber einen weiteren run nach Hause kommen lassen, weil seine Defensive sich nicht einig war, wohin der Ball gehen soll. Somit waren die SCCer wieder 5-3 vorne.
Im 6. Inning konnten die Sluggers durch einen double von Bret Schafer und einem single von Ramon Veisz ihre ersten beiden Batter auf Base bringen. Beim heran sliden an die 3rd Base verletzte sich Schafer so sehr, dass er sofort ins Krankenhaus musste. Er hat sich wohl den Finger angebrochen. An dieser Stelle wünschen wir ihm alles Gute und baldige Genesung!
Nun wechselten aber auch die SCCer ihren Werfer und Percy Marks kehrte auf dem Mound zurück. Durch ein Strikeout und einen Schlag von Benjamin Kleiner ins double-play wurde das Inning beendet.
Im 6. Inning konnte lead-off Hitter Chris Goebel ein double erzielen. Durch einen Basehit von José Sanchez waren die Ecken besetzt. Wilgen Reyes schlug einen sac-fly, wodurch Goebel scoren konnte. Die Führung wurde nochmals auf 6-3 ausgebaut. Trotz zwei Baserunner der Sluggers, kamen diese nicht mehr zum Punkten.
Fazit: Das Minimalziel, beide Spiele zu gewinnen, wurde deutlich erreicht. Den Rückstand von 11 runs in zwei Spielen auszugleichen, ist selbst im Baseball fast unmöglich. Daher sind die SCCer mit der abgelaufenen Saison 2010 hochzufrieden, gerade auch, weil die Challengers in den letzten Jahren immer nach spielfreier Zeit nicht mehr ins Spiel zurück gefunden haben.
Die Siegesfeier der Neuköllner fiel dem entsprechend dürftig aus. Trotz unzähligen Fans, die den Weg aus Neukölln auf sich genommen haben, kam nicht so recht Stimmung auf. Aufstiegsfreude sieht anderes aus. Trotzdem ist es für Berlin ein wichtiger Schritt, endlich wieder eine Erstliga Baseballmannschaft zu haben!
Halbzeit in der 2. BL – Eine Zwischenbilanz (13-3)

Eigentlich befinden wir uns schon in der Rückrunde, da wir bereits 16 von 28 Spielen ausgetragen haben. Stopp! Wirklich gespielt haben wir erst 14 Spiele, da uns am Anfang der Saison gleich zwei Siege gegen den HSV zugesprochen wurden.
Die Stealers aus der Hansestadt haben versucht kurzfristig eine Spielverlegung zu erhalten, in dem man innerhalb von 36 Stunden vor Spielbeginn eine Unbespielbarkeit in Hamburg avisierte.
Der dortige Baseballplatz bekam kurzfristig eine Rasensanierung in Form von Rollrasen. Der HSV wollte dem SCC verkaufen, dass die Firma mit dem Rollrasen am Montag vorm Sportplatz stand und am Donnerstag feststellen mussten, das sie die Verlegung bis zum Wochenende nicht schaffen werden! Dann wurde eine Mail an den Gegner nach Berlin versandt, ein Schreiben von der Freien und Hansestadt Hamburg, dort vom Bezirksamt Eimsbüttel beigelegt, aus dem hervorging, dass die Baseballanlage für mindestens 14 Tage gesperrt bleibt. Dieses Schreiben lag anscheinend bereits per Fax eine Woche vorher vor.
Auf Nachfrage bei den Stealers, warum wir erst 1 ½ Tage vor dem Spiel davon erfahren haben, gab es folgende Antwort: Man selbst hätte davon erst vor zwei Tagen (also Dienstag) erfahren und könne nicht jeden Tag den Mail-Verkehr prüfen. Daher habe man erst am Donnerstagmittag diese Absage weitergeleitet. Würde der SCC genauso arbeiten, hätten wir die Mail erst am Samstag gelesen, wo bereits das Spiel in Hamburg stattfinden sollte.
Wir fragten weiter nach: Warum denn seit Montagvormittag auf der Website der Stealers bereits Fotos und ein Bericht über die Sanierungsarbeiten publiziert sind. Außerdem würden wir anzweifeln, dass eine solche Baumaßnahme ohne genügende Vorbereitung von Seiten des Bezirksamtes/Stadt kurzfristig angeordnet werden würde. Alle dazugehörigen Antworten der Geschäftsführung der Stealers möchte und kann ich hier leider nicht widergeben. Nur ein kurzes Bsp. “Meine Frau ist hochschwanger, mein PC ist kaputt” usw.
Fazit war, dass die Spielverlegung bzw. die Unbespielbarkeit nicht glaubhaft und rechtzeitig übermittelt wurden. Hinzu kam, dass es bei frühzeitiger Absage Alternativen gegeben hätte, wie z.B. das Ligaspiel in Berlin auszutragen. Somit bekamen die Challengers beide Spiel als gewonnen angerechnet, was anschließend noch durch das Sportgericht des Verbandes bestätigt wurde, da die HSVler gegen diese Entscheidung Widerspruch eingelegt hatten.
Endlich konnten wir in der nächsten Woche mit dem Baseball spielen beginnen. Zu Gast waren die Hamburg Knights, Aufsteiger aus der Regionalliga. Hier verloren wir deutlich den Saisonauftakt 3-14 und mussten uns im zweiten Spiel lange quälen, um dieses mit 7-6 zu gewinnen. Nur durch Cleverness im letzten Inning wurde noch ein Sieg in Charlottenburg behalten.
Bereits der dritte Spieltag stand im Zeichen des berühmten Lokalderbys zwischen Challengers und Sluggers. Am Vortag verlor die 2. Herrenmannschaft gegen die 2. Mannschaft der Sluggers deutlich und somit war Widergutmachung angesagt. Im Spiel 1 konnte man bis ins 4. Inning die Partie offen gestalten. Danach brachen alle Dämme! Chris Goebel wurde als Pitcher getroffen und die Defensive der SCCler hatte keine Chancen. Das Spiel ging deutlich mit 3-13 verloren.
Sicherlich lag es auch daran, dass die Sluggers aus Neukölln sich mittlerweile personell verstärkt hatten. Aus Hamburg ist ein Pitcher dazugestoßen, sowie bis zu drei Amerikaner, die durch eine bis dato sehr gute Saisonleistung von Benjamin Kleiner den Erfolg der Sluggers abrundeten.
Trotzdem konnte man das Spiel 2 des Tages durch eine starke Leistung von Percy Marks bis ins 7. Inning mit einer 3-1 Führung halten. Im letzten Inning wurden die SCCler aber vom ehemaligen Challengers-Spieler „Kleiner“ vorgeführt. Man verlor das Spiel tatsächlich noch mit 3-4 und war auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt und hatte eine Record von drei gewonnen und drei verlorenen (3-3) Spielen auf dem Konto.
Am 15. Mai 2010 sollte es zum Duell gegen die Paderborner Untouchables kommen. Leider machte das Wetter nicht mit und das Ligaspiel musste bereits in den Morgenstunden abgesagt werden. 14 Tage später waren die äußerlichen Bedigungen besser und die Charlottenburger konnten den Double Header nachholen. In beiden Spielen konnte die SCCer überzeugen und holten sogar im Spiel 2 einen Rückstand auf. Es war bis dato die beste Saisonleistung der Bundesliga-Mannschaft, wodurch die Hoffnung auf mehr geweckt wurde!
Danach folgte das Auswärtsspiel nach Braunschweig. Die Subway 89ers konnten aber nicht auf ihrem Heimplatz spielen, da dieser auch immer noch wegen Sanierungsarbeiten unbespielbar war. Hierdurch wurde die Alternative „Magdeburg“ gefunden. Der dortige ansässige Vereine „Poor Pigs“ stellte den Braunschweigern seinen gerade neugebauten Baseballplatz zur Verfügung. Dadurch war die Anreise für die SCCer nochmals verkürzt und es folgten umso mehr Challengers-Fans als üblich zum Auswärtsspiel. Es waren somit mehr Berliner vertreten, als von den Braunschweigern vor Ort waren.
Auch wenn die Endergebnisse von 9-3 und 7-5 für die Challengers auf zwei knappe Spiele hindeuten, waren beide Siege nie wirklich gefährdet. Das zweite Spiel war lediglich vom Ergebnis knapper, weil bereits die Außentemperaturen teilweise über 30 Grad anzeigten und somit ein Double Header von 8 – 9 Stunden sich verdammt lange hinziehen kann. Vier Spiele in Folge gewonnen, dass ist schon sehr lange her. Ich glaube in der ersten Zweitliga Saison 2005 konnten wir fünf Spiele hintereinander gewinnen.
Darauf folgte das nächste Auswärtsspiel in Bremen. Die Dockers hatten bist dato noch kein Spiel gewinnen können. Das macht die Aufgabe für die Challengers nicht leichter sondern schwerer, weil wir hierfür anfällig sind. Damit wir eine bessere Vorbereitung haben und nicht Sonntag frühmorgens nach Bremen aufbrechen müssen, hat sich unser 2. Vorsitzender Klaus Behrendt dafür eingesetzt, schon am Samstagabend anzureisen und im Hotel zu schlafen. Das hat sich auch bezahlt gemacht. Im Spiel 1 ging man schnell 4-0 in Führung und hatte eigentlich alles im Griff. Wobei sich schon beim Warm-up Frank Charlé verletzte und nicht mehr eingesetzt werden konnte. Darüber hinaus verletzte sich Jeff Mahlke im Dugout und José Sanchez jr. zog sich eine Bänderdehnung zu und musste verletzt ausgewechselt werden. Nachdem wir endlich Kühlmittel für José’s Knöchel erhielten und dieser immer dicker wurde, entschied der Manager, dass wir zur Sicherheit José ins Krankenhaus fahren sollten. Die Dockers erledigten den Anruf bei der Feuerwehr, damit ein Krankenwagen zum Spielort kommt. Nun muss man wissen, dass die Baseballanlage praktisch direkt neben dem Weserstadion der heimischen Fußball-Bundesliga-Mannschaft Werder Bremen liegt. Da es auch nur einen Baseball- und Softballverein in Bremen gibt, sollte es aber eben nicht so schwierig sein, den Sportplatz für ansässige zu finden. Sage und schreibe 45 Minuten und mindestens vier weitere Anrufe bei der Feuerwehr hat es gedauert, bis die Berliner selbst den Krankenwagen zum Sportplatz gelotst hatten. Der Krankentransport hat einfach den Sportplatz nicht gefunden. Da haben wir noch Glück gehabt, dass keine lebensbedrohliche Verletzung vorlag.
Hätten wir gewusst, dass das Krankenhaus keine fünf Minuten vom Spielort entfernt war, hätten wir auch selbst fahren können. Zum Glück lag kein Bruch vor, sondern nur eine Dehnung der Bänder am Sprunggelenk. Frau Demant, Mutter von Bengt, ist mit mir hinterher gefahren und hat uns anschließend nach gefühlten drei Stunden wieder abgeholt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für ihre Unterstützung.
Ach ja, Baseball wurde in der Zwischenzeit auch gespielt. Nachdem die SCCer bereits mit 2-0 in Führung lagen, musste Greg Scholz im 4. Inning drei Runs kassieren. Im 5. Inning konnte man erneut die Führung auf 4-3 ausbauen, was die Dockers bereits im Nachschlagen wieder ausgleichen konnten. Ab dem 6. Inning nahm Percy Marks den Hügel für die Challengers ein. Beide Teams ließen bis zum Ende des 7. Innings keine Runs mehr zu. Also waren Extra-Innings angesagt. Gleich im 8. Inning konnte Wilgen Reyes einen Double schlagen und mit einem Basehit von Marc-Aurel Voß scoren. Aber auch die Bremer konnten ihren Lead-off runner durch einen Hit auf Base bringen. Durch einen nicht geblockten Ball unseres Catchers und zwei weiteren Opfer Outs, konnten die Dockers abermals den Spielstand ausgleichen. Somit waren wir nun bereits im 9. Inning. Nun folgten Runs durch Florian Krause, Jordi Gomez und Chris Goebel, der durch einen Triple allein die ersten beiden runs nach Hause schlug. Percy Marks brachte noch Goebel zur Homeplate und damit gingen die Challengers mit 8-5 in Führung. Bremen konnte noch einen Runner auf Base bringen, aber mit zwei Strikeouts war deren Offensive der Wind aus den Segeln genommen.
Im Spiel 2 des Tages machte Percy Marks dort weiter, wo er gerade aufgehört hatte. Die Dockers gingen in der nebenan liegenden Weser baden. Das Spiel wurde mit 13-1 in fünf Innings gewonnen. Somit hatte man den Schnitt von 14 gespielten Innings wieder erreicht. Die beiden Siege in Bremen waren für die Moral verdammt wichtig. Gerade weil die SCCer in solchen Spielen nicht immer konzentriert ans Werk gehen.
Nun folgte erst einmal eine zweiwöchige Fußball-WM-Pause. Nun konnte jeder alle Spiele der Vorrunde aus Südafrika anschauen, ohne ein Spiel im TV zu verpassen. Das nächste Bundesliga-Spiel sollte am Sonntag, den 04. Juli 2010 gegen den HSV stattfinden. Zum Glück haben die Verantwortlichen des SCC im Vorfeld richtig getippt, da der Klassiker zwischen Deutschland und Argentinien bereits am Samstag (03.07.) stattfand.
Zu erwarten war eigentlich, dass die Stealers vom Hamburger Sport-Verein (HSV) sich für ihre beiden Niederlagen am sogenannten „Grünen Tisch“ revanchieren wollten. Dafür kamen sie aber lediglich nur mit 11 Spielern nach Berlin-Charlottenburg. Aber auch auf Seiten der SCCer fehlt bis kurz vor Beginn Wilgen Reyes, der direkt aus Mannheim kam, wo er noch am Vorabend beim Abschiedsspiel eines langjährigen Weggefährten – Klaus Knüttel – teilgenommen hatte.
Im ersten Spiel des Tages konnten die Challengers 3-1 und sogar bereits im dritten Inning mit 6-1 in Führung gehen. Trotz des Einsatzes vom Erst-Liga-Pitcher Eric Harms konnten die Hanseaten keinen großen Eindruck hinterlassen. Zudem verloren sie bereits im dritten Inning ihren Australier Patrick Maat, der sich über die Strike- und Ballzone beim Schiedsrichter beschwerte. Dadurch fehlte ihnen nicht nur die gewisse Schlagkraft, sondern auch ein Pitcher! Das Spiel konnten die SCCer mit 10-1 innerhalb von zwei Stunden gewinnen.
Das zweite Spiel sollte dafür wesentlich ausgeglichener werden. Percy Marks begann erneut auf dem Hügel für die Challengers zu werfen. Er hatte bereits das erste Spiel komplett durchgeworfen und hatte sicherlich noch keine 100 Pitches getätigt. Die ersten zwei Innings verliefen problemlos. Die SCCer konnten bereits durch den ersten Batter – Jordi Gomez – mit 1-0 in Führung gehen, kamen anschließend aber überhaupt nicht mit dem Pitcher – Stefan Kruse – der Stealers zurecht.
Im 3. Inning und bereits zwei Strikeouts auf dem Konto, kam ein Hamburger durch einen Error auf Base. Darauf folgte ein Basehit, Hit-by-pitch und somit waren die Bases geladen. Dieses nutzten die Stealers durch Jan Stolte gnadenlos aus: Grand Slam Homerun! Erst jetzt, bei 1-4 für die HSVer, kamen die SCCer langsam zurück ins Spiel. Man konnte im 7. Inning den Ausgleich erzielen und musste in die Verlängerung gehen. Hier behielt man die Oberhand, auch weil Wilgen Reyes richtige und entscheidende Wechsel vornahm. Somit gewann der SCC doch verdient mit 5-4. Für alle beteiligten war es aber auch ein klasse Bundesligaspiel. Dass Percy Marks beide Spiele und somit insgesamt 15 Innings geworfen hat, ist sicherlich für seine Statistik (2 gewonnene Spiele) von Vorteil, aber für seinen Wurfarm nicht besonders förderlich gewesen.
Zum bisherigen letzten Ligaspiel bei den Hamburg Knights steht bereits ein ausführlicher Bericht auf der Website.
Somit bleibt den SCC Challengers die Siegesserie (Streak) von nun 10 gewonnen Spielen in Folge bestehen. Damit ist der 2. Tabellenplatz in der Bundesliga bereits im Vorfeld schon fast gesichert und man liegt nur ein Spiel hinter dem Tabelleführer – Berlin Sluggers – zurück.
Nun kommt es auf die letzten Begegnungen an, ob man weiterhin im Rennen um die Tabellenführung bleibt. Dann könnte es am letzten Spieltag im Lokalderby zu einem Endspiel um die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Nord kommen!
Der Meister hat das direkte Aufstiegsrecht, der Vizemeister kann durch eine Relegation mit dem Siebten aus der 1. Bundesliga Nord in einer Best-of-3 Serie aufsteigen.
Restlicher Spielplan (alle Sonntags):
BL-Team bekommt ein Spiel gutgeschrieben!
Nachdem die SCCer bei den Hamburg Knights am 11. Juli 2010 nur zu einem Split gekommen sind, wurde jetzt entschieden, dass beide Spiel an die Berliner gehen.
Die Knights haben zu viele ausländische Spieler gleichzeitig eingesetzt.
Die SCCer mussten am Endspieltag der Fußball Weltmeisterschaft in Hamburg bei den Knights antreten. Dort waren die Voraussetzungen extrem schwierig, da es über 32 Grad waren und die Challengers, durch Verletzungen, auf einige Spielerverzichten mussten.
Trotzdem konnten die Berliner schnell eine komfortable Führung von 6-0 herausspielen. Erst im dritten Inning kamen die Knights auf 6-2 heran, wobei die Führung zu keiner Zeit wirklich gefährdet war. Der Knights-Pitcher Grote hatte mittlerweile bereits drei Hit by pitch verursacht. Dabei einen Spieler am Kopf getroffen und gleich beim nächsten Batter wieder auf den Kopf gezielt, so dass dieser sich nur durch einen Hechtsprung vor dem Treffer retten konnte. Der SCC-Pitcher: Goebel 0 Treffer!
Daraufhin beschwerte sich der SCC-Coach beim Umpire über die gezielten Kopfwürfe. Angesprochen fühlte sich der Feldumpire (aus Hamburg), was eigentlich unüblich ist, da sich um die Hit by pitchs der Schiedsrichter hinter der Platte kümmert. Dieser sah hier keinen Handlungsbedarf, dass käme eben mal vor. Nachdem die SCCer in der Defensive waren und Chris Goebel einen etwas verunglückten Pitch im Kopfbereich des Batters geworfen hatte – ohne ihn zu treffen – wurde eine General Warning ausgesprochen. Eine Regel, die lediglich für absichtliche Hit by pitchs gedacht ist. Hiermit soll erreicht werden, dass Coaches keine solche Anweisungen geben, da die Folge einen Platzverweis für Coach und Pitcher nach sich zieht. Chris Goebel missglückte einige Würfe später abermals ein Wurf, der den Batter zu keiner Zeit gefährdete und ihn auch nicht traf. Daraufhin wurden Pitcher Goebel und Coach Hilmer des Platzes verwiesen.
Eine völlig unverständliche Maßnahme, die eine reine Auslegungssache des hiesigen Schiedsrichters war. Diese Entscheidung hatte nicht nur Einfluss auf das laufende Spiel, sondern brachte den Umstand mit sich, dass Chris Goebel auch im darauf folgenden Spiel nicht eingesetzt werden durfte.
Letztendlich mussten die SCCer ihren Vorsprung einbüßen. Bei einem Stand von 6-6 musste Percy Marks den Hügel in Hamburg übernehmen. Nachdem die Challengers im letzten Inning wieder die Führung übernommen hatten, konnten sie diese aber nicht halten. Es folgten Extra-Innings, wo man erst im 10. Inning (ansonsten ist bereits im 7. Inning Ende) das Spiel mit 8-7 gewinnen konnte.
Somit standen keine Pitcher mehr fürs nächste Spiel zu Verfügung, da Greg Scholz noch in der Baby-Pause war und nicht mit nach Hamburg kommen konnte. Hier konnten die SCCer nichts mehr reißen und lagen bereits nach drei Innings mit 1-12 zurück. Trotzdem spielten die Knights gnadenlos weiter. Selbst der ständige Pitcherwechsel machte sie nicht darauf aufmerksam, dass die Berliner bereits aufgegeben hatten. Der Leitspruch des Knights-Coachs war: “Wir machen keine Geschenke!”
Der Gameplan wurde durch den ungerechtfertigten Platzverweis von Chris Goebel außer Kraft gesetzt. Trotzdem zeigten die Challengers viel Leidenschaft und haben beide Spiele durchgezogen. Wären wir nicht gezwungen worden extra Innings zu spielen und hätten für das zweite Spiel einen ausgeruhten Pitcher gehabt, wäre das Spiel so sicherlich nicht verlaufen.
Bereits während des ersten Spiels, nach Aushändigung der Line-up, war dem Coach der Berliner klar, dass hier Angaben nicht stimmen können.
Dass es zu Fehlern kommt ist nicht auszuschliessen. Dass aber die Knights drei (3) statt zwei (2) erlaubten ausländischen Spielern zeitgleich einsetzten und dies auch noch in beiden Spielen, ist wohl aus Unwissenheit geschehen. Anders lässt sich das nicht erklären. Unwissenheit schützt nun aber nicht vor Strafe und daher ist es nur gerechtfertigt, dass die SCC Challengers beide Spiele als gewonnen erhalten.
2 Siege in Magdeburg gegen Braunschweig
Die SCC Bundesliga-Mannschaft musste diesmal nicht bis nach Braunschweig fahren, sondern lediglich nach Magdeburg (Sachsen-Anhalt), wo die Subway 89ers ihr Bundesliga-Spiel gegen die Challengers austrugen. Der Baseballplatz in Braunschweig wird immer noch saniert und umgebaut, daher konnte dort kein Bundesligaspiel stattfinden. Somit sprangen die in Magdeburg ansässigen „Poor Pigs“ ein und richteten für die Braunschweiger das benötigte Heimspiel gegen Berlin aus. Eine sehr nette Geste, da die Poor Pigs seit kurzem über ein wirklich schönes und in allen Abmaßen stimmiges Baseballfeld verfügen. Die Anlage ist mit dem Auto perfekt zu erreichen, es stehen genügend Parkplätze zur Verfügung und ganz wichtig: „Man stört keine anderen Sportler beim Ausüben ihrer Sportarten.“
Bei perfekten Außenbedingungen mit viel Sonne bei gefühlten 40 Grad ohne Schatten ging es pünktlich um 13:00 Uhr los.
Game 1
Traditionell stand uns auf dem Mound Sebastian Kaluza von den Subway 89ers gegenüber. Erst im 3. Inning konnten die SCCer durch Basehits von Robert Kilian und Liesmer Rodriguez, erstmalig in der Bundesligamannschaft eingesetzt, auf Base kommen. Danach folgten zwei dicke Errors von den Braunschweigern, wodurch bereits die 1-0 Führung erzielt werden konnte. Percy Marks konnte mit einem RBI-Single die Führung auf 2-0 ausbauen. Bei 0 outs und Bases loaded war die Ausgangsposition für die Berliner perfekt um noch mehr Runs zu erzielen. Aber leider hatte Bengt Demant nicht die Nerven, das überaus große Outflied zu nutzen, um den Ball zu platzieren. Er ging Strikeout. Anschließend schlägt Wilgen Reyes noch in ein Double-play, wodurch das Inning für die Subway 89ers noch sehr glimpflich ausging. Die Challengers Führung hätte um einige Runs mehr ausfallen müssen.
In der Baseball-Welt bedeutet dies, dass die Braunschweiger aus so einer Situation neue Kraft nehmen und dieses in der Offensive umsetzen. Aber der Pitcher des SCC, Percy Marks, ließ nichts anbrennen! Die Niedersachsen kamen lediglich durch einen Error im Feldspiel der Challengers auf Base.
Im 4. Inning hatten sich Pitcher und Defensive der Subway 89ers wieder gefangen. Besonders Robert Dröge spielte auf der Shortstop-Position perfekt und war auch der beste Angreifer für die Braunschweiger. Ohne ihn hätten die Challengers bereits mit mehr als 2 Runs geführt.
Im 5. Inning brachen Sebastian Kaluza und sein Catcher Dominic Stripling ein. Nach Error vom Pitcher konnte Jeff Mahlke, dieser kam für Jordi Gomez, der sich im dritten Inning verletzt hatte, auf 1st Base. Durch Singles von Chris Goebel und Percy Marks war abermals der Tisch für Bengt Demant gedeckt – erneut Bases loaded! Jetzt folgte ein 2-RBI-Single von Demant und die Führung wurde verdoppelt. Anschließend konnte Wilgen Reyes einen sacrifice fly ins centerfield schlagen und damit einen weiteren Run nach Hause bringen. Anschließend folgte wiederum ein Basehit von José Sanchez, gefolgt von zwei Hit-by-Pitches für Marc-Aurel Voß und Robert Kilian. Der Braunschweiger Pitcher Kaluza fand nun überhaupt nicht mehr ins Spiel. Warum der Headcoach Lars Witte ihn nicht vom Mound genommen hat, bleibt wohl sein Geheimnis. Es folgten ein Wild Pitch und Passed Ball, was zu weiteren Runs führte. Trotz Hits von Jeff Mahlke und Chris Goebel blieb die Führung bei 9-0 stehen. Ein zehnter Run hätte die Möglichkeit ergeben, das Spiel bereits im 5. Inning durch die „10-run-rule“ zu beenden, da die Braunschweiger auch beim Nachschlagen keine Runs erzielen konnten.
Im 6. Inning kam Wilgen Reyes mit einem Single bei einem out auf Base. Nun gab es zwei stolen Bases für unseren 42-jährigen Headcoach, was sicherlich auch damit zutun hatte, dass die Subway 89ers nicht mehr konzentriert waren. Beim steal der 3rd Base hatte der Catcher Dominic Stripling einen klaren Überwurf produziert, wodurch Wilgen Reyes auch die Homeplate erreicht und den zehnten Run gemacht hätte. Aber der Plate Umpire entschied auf Obstruction durch den Batter Voß. Er hätte den Catcher beim Wurf an die 3rd Base behindert und dadurch konnte kein vernünftiger Wurf gesetzt werden. Da fast alle den Ball verfolgt haben, bleibt es wohl alleine dem Umpire vorbehalten, was er gesehen hat. Aber wo Reyes kurz vor der Homeplate war, stand Voß immer noch in der Batterbox, da fragt man sich: Wo ist hier bitte der Catcher behindert worden?
Somit wurde weiter gespielt, über die kompletten Innings, da auch Percy Marks bei der Hitze Tribut zollen musste. Es folgten noch ein Run im 6. Inning und zwei Runs im 7. Inning für die Subway 89ers, wodurch etwas Kosmetik an dem Endergebnis von 3-9 betrieben wurde.
| Game 1 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | R | H | E |
| SCC Berlin Challengers | 0 | 0 | 2 | 0 | 7 | 0 | 0 | 9 | 11 | 1 |
| Braunschweig Subway 89ers | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | 1 | 3 | 6 | 6 |
WIN: P.Marks LOS: S.Kaluza
Game 2:
Für die SCCer ging nun Chris Goebel auf den Hügel und für die Subway 89ers übernahm Philipp Schubert das Pitchen. Schubert hatte den Win gegen die Sluggers eingefahren, was bis jetzt die einzige Niederlage unseres Lokalrivalen Sluggers ist. Also war Vorsicht geboten! Trotzdem ging man bereits im 1. Inning mit 2-0 in Führung. Durch einen Error des 1st Baseman Remko Ahrens konnte sich Chris Goebel als Runner an der Base festsetzen und anschließend die nächste stehlen. Daraufhin konnte Percy Marks einen RBI-Double erzielen und kam selbst durch Wild Pitch und einen Grounder durch Wilgen Reyes nach Hause.
Die Braunschweiger konnten im ersten Inning immerhin einen Run erzielen. Robert Dröge konnte die meisten Runs in dem Spiel gegen die Challengers bewirken.
Im zweiten Inning fanden die Braunschweiger zu ihrer alten Stärke zurück. Ein Big Inning sollte es werden, vier Hits, ein Walk und ein Error im Feldspiel reichte für eine 4-2 Führung aus.
Die SCCer konnten bereits im 3. Inning zwei Runs durch Chris Goebel und José Sanchez mit sacrifice bunt von Marks und Single von Demant den Spielstand ausgleichen. Braunschweig legt aber im 4. Inning wieder nach und erzielte, natürlich durch Dröge, wieder einen Punkt zur 5-4 Führung.
Im 5. Inning konnten erneut Goebel und Marks punkten, wodurch die Challengers abermals in Führung gingen. In den Innings 5 – 7 ließ Chris Goebel keine Runs mehr zu. Lediglich im letzten Inning konnten die Braunschweiger einen Baserunner platzieren. Bevor aber nun der Coach selbst zum Schlagen kam, gab es schon das letzte out und somit gewannen die SCC Challengers auch das Spiel 2 mit 5-7 in Magdeburg.
| Game 2 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | R | H | E |
| SCC Berlin Challengers | 2 | 0 | 2 | 0 | 2 | 1 | 0 | 7 | 7 | 1 |
| Braunschweig Subway 89ers | 1 | 3 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 5 | 10 | 3 |
WIN: C.Goebel LOS: P.Schubert
2B: P.Marks
Eine Top Leistung aller Spieler, da laut Scoresheets die Berliner nur zwei Errors in beiden Spielen gemacht haben, spricht dies für ihre sehr gute Defensivleistung.
Nun wird sich der eine oder andere Spielbeobachter fragen, wie kommen eigentlich diese vielen Hits der Braunschweiger zustande? Ich habe zumindestens mehr als 2 Errors der Challengers-Jungs gesehen. Auch das Verhältnis zu insgesamt 9 Errors der Braunschweiger kommt mir etwas übertrieben vor!
Und wer sind die eigentlich die Spielbeobachter? Es haben weitere 13 Fans der Challengers den Weg nach Magdeburg in Kauf genommen, um die Bundesligamannschaft zu unterstützen.
Ich glaube, die Braunschweiger hatten neben ihrer Scorerin, nur noch zwei Begeleitpersonen dabei!
Also vielen Dank für Eure tolle Unterstützung, Challengers-Fans.





