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12.08.2008 | Hilmer
Tabellenletzter aus Hamburg zu Besuch in Berlin.
Leider waren die Wettervoraussetzungen nicht so gut wie am Vortag, da schien die Sonne noch durchgehend. Der Himmel war mit dunkeln Wolken verhangen und es wurde vom Wetterdienst noch Regen angekündigt.
Hinzu kam, dass Percy Marks (MLB Academy), Benjamin Kleiner (Praktikum in den USA) und Lukasz (kurzfristig vom THW beansprucht) nicht zur Verfügung standen. Dafür war Head-Coach Wilgen Reyes wieder on deck!
Game 1: Die Berliner aus Charlottenburg gaben erneut den Mound für Greg Scholz
(2-1, ERA 1.06) frei. Dieser ließ erstmal sein Infield warmlaufen und jeder konnte dem Firstbaseman einen Ball zu werfen. Somit waren gleich drei schnelle Outs erzielt und die SCCler konnten nun in die Offensive wechseln.
Für die Knights auf dem Hügel wurde Phillip Goetzke (1-3, ERA 8.79) eingesetzt. Dieser musste auch gleich zwei Singles von Jordi Gomez und Bengt Demant hinnehmen. Erst beim dritten Batter konnte man den Leadoff Runner ausmachen, was aber solange gedauert hat, dass die anderen beiden Runner nun auf der 3rd und 2nd Base verweilten. Auf einen Basehit von Wilgen Reyes konnten diese scoren und die 2-0 Führung sichern. Danach fand der Pitcher aus der Hansestadt zu seinem Spiel.
Nach bereits einem Out konnte Meyer-Christian einen Basehit erzielen und musste sich aber anschließend durch einen Schlag von Stephan Priepke im Double-Play wieder finden – Inning over! Aber auch die Batter 7. – 9. der Challengers konnten keine Hits erzielen und somit endete das 2. Inning relativ unspektakulär.
Im 3. Inning wurde das 1. Inning nochmals kopiert und für die Ritter aus Hamburg bedeutete dieses: Neun Batter in 3 Innings – no runs! Im Gegenzug konnten die SCCler die etwas verwirrenden Situationen auf dem Spielfeld ausnutzen. Wenn nun Wilgen schon die 3rd Base stealen kann und anschließend mit einem Wild Pitch nach Hause läuft, dann muss einiges in der Defensive der Gäste nicht stimmen. Somit gab es zwei weitere Runs von Bengt und Wilgen zur 4-0 Führung.
Somit begannen die Hamburger das 4. Inning mit ihrer Top Line-up und mussten abermals ein sicheres Play von Constantin Stroop als Secondbaseman in Kauf nehmen. Danach folgte ein Double von Kennedy Murray Rivas und man dachte, dass die Ritter aus Hamburg nun zum Sturm blasen würden, aber das zweite Out folgte durch ein Flyout von Chris Goebel. Der Runner on 2nd wollte sich jetzt selbst bedienen und lief etwas zu früh los und konnte von Greg Scholz (P) an der 3rd Base ausgeworfen werden.
Die SCCler starten selbst mit einem Flyout von Hector Cabrera, aber konnten durch einen Single von Chris Goebel einen Runner verbuchen. Benjamin Ruß konnte lediglich mit seinem eigenen Out den Runner forcieren. Somit waren nun bereits 2 Outs mit Runner on 2nd Base. Nun wurde aber der Hamburger-Pitcher Goetzke unkontrolliert und es folgte ein Wild Pitch folgen -> Runner on 3rd. Jordi konnte sich mit einem Walk die 1st und mit einem Steal die 2nd Base sichern, worauf nun Bengt seinen zweiten Hit an diesem Tage mit zwei RBI’s sicherte und die Führung auf 6-0 ausbaute. Es folgte für Tito Jimenez ein Walk, womit nun 1st und 2nd Base besetzt waren. Nun gab es einen Pitcherwechsel und Dalius Dauksa übernahm den Hügel für die Knights. Dieser bekam es gleich mit Wilgen Reyes zutun und musste einen 3-Run-Homer ins Leftfield hinnehmen. Nach diesem Hit und einer 9-0 Führung war das Spiel eigentlich gelaufen. Nun ging es nur noch darum, wie können die Ritter aus HH die 10-Run-Rule verhindern.
Das 5. Inning hätte für die Hamburger eigentlich zu Punkten führen müssen. Walk-off durch Dalius Dauksa, der anschließend an der 2nd Base ausgemacht wurde und dafür Trainerspieler Johann Meyer-Christian die 1st Base erreichte, worauf nun gleich zwei weitere Hits von Stefan Priepke und Krafft von Delmen (bis jetzt wohl noch nicht in der Bundesliga eingesetzt) zu einer loaded Base Situation führte. Die Hits waren nun leider keine klaren Basehits gewesen, sondern sogenannte Infield Hits, die bei näherem betrachten irgendwo zwischen Unvermögen des Infielders und Glück für den Batter/Runner gewertet worden. Darüber konnten sich die Knights freuen, dass es keine Errors waren und gingen nun mit dem Ritter Thorsten Fink bei einem Out auf Punktejagd. Dieser konnte den Ball wohl nur mit einem Teil des Bats treffen und so flog dieser als kurzer Flyball zurück zum Pitcher. Hierbei musste Greg einen diving catch machen, damit er den Ball aus der Luft fangen konnte. Alle Runner hatten sich bereits gelöst und waren auf den Weg zur nächsten Base, bevor sie überhaupt erkannten, dass hier ein Flyball drohte. Der Runner on 3rd hatte kaum noch eine Chance safe zu sein und dieser wurde nun durch ein weiteres Double-Play ausgemacht.
Im Nachschlagen hätten die Challengers eigentlich den 10 Run erzielen müssen, da Constantin Stroop durch Single, Stolen Base und einem force out an der 3rd Base bei einem Out stand. Leider schafften die Berliner dieses nicht und Greg musste noch ein Inning pitchen.
Einen Angriff der Knights gab es nicht mehr, trotz eines Walks von Marcus Neumann, der sich dann beim stählen der 2nd Base erwischen lies.
Die SCCler starten das 6. Inning mit ihrer Top Line-up und somit kommt Jordi erneut mit einem Walk auf Base. Danach kann er sich gleich wieder die 2nd krallen und hilft bei einem Groundball von Bengt zum ShortStop den Hamburger diesen Ball so lange zuhalten, bis kein Spielzug mehr an der 1st oder bei Jordi Gomez möglich ist. Es folgt ein Double Steal und somit wäre nun die 1st Base unbesetzt. Tito Jimenez erhält einen Freilauf und nun ist wieder Wilgen at bat. Dieser will nun unbedingt mit einem Hit die 10 Run nach Hause holen, anders ist es nicht zu erklären, warum Jordi auf zwei in Folge geworfene wild pitches nicht scored. Wilgen kann den Ball nur zum Pitcher zurück bringen und somit wird das Out an der Homeplate gesucht und auch erzielt. Der nächste Batter Amaury Horrustinel kann jetzt endlich mit einem Single den benötigten 10 Run ins Ziel holen und somit dem Leiden ein Ende setzen.
Das Spiel hat nur 1:40 Minuten gedauert und da das Wetter bis jetzt gehalten hat, dachte man auch nicht mehr an die Wettervorhersage und so wurde man einem besserem belehrt. Schon in der Pause setzte der Regen ein.Trotzdem begann man das 2. Spiel pünktlich gegen 15:20 Uhr. Der Regen und auch der Wind wurde zunehmend stärker, so dass die Umpire-Crew nach dem 1. Inning bei einem Spielstand vom 1-3 für die Knights, eine Regenpause ansetzten. Nach 30 Minuten gab es keine Veränderung bezüglich des Wetters und somit entschieden die Umpire auf Abbruch des Ligaspiels.
22.07.2008 | Hilmer
Der Bundesligaspielbericht vom Sonntag 20. Juli 2008 gegen die Dohren Wild Farmers!
Ohne Wilgen Reyes, Benjamin Kleiner, Tito Jimenez und Percy Marks (verletzt), aber mit Constantin Stroop als (Ersatz-) Manager gewinnen die Challengers mit 8-2 und 5-4 (8. Innings).
Greg Scholz erhält zwei Wins, 1 CG, 11 IP, 1ER bei 4 abgegebenen Hits, 46 BF –
Chris Goebel: 5-7 with Double + 4 Runs
Kuba-Power von Amaury Duliep Horrustinel: 4-6 with Triple + 3-Run-Homerun + 7 RBI’s + 2 Runs.
Damit ist eigentlich alles gesagt worden. Ach ja, die Stimmung war bei den Spielern vorher, während und nach den Spielen entspannt.
Wer mehr wissen will, der kann jetzt weiter lesen……
Wie gewinnt man in der 2. Bundesliga zwei Spiele gegen Dohren?
Man nimmt alle Spieler die noch verfügbar sind und auch willig sind nach Leistung zu spielen, mixt daraus eine Aufstellung und lässt sie einfach mal spielen.
Die 1 – 5 Line-up sorgten für alle Runs und Hits in diesem Spiel. Die anderen kommen nicht auf Base, können aber in der Defensive dazu beitragen, dass Game 1 ungefährdet in der Hauptstadt bleiben kann.
Greg Scholz übernimmt natürlich für die SCCler den Hügel und kann auch die Bases fast sauber halten, wenn nicht der 1st Baseman Amaury Horrustinel einen Error gemacht hätte, was aber keine Auswirkung hatte.
Im 1. Inning räumt Amaury dafür mit einem Two-Out Triple ab und zwei Runs kommen nach Hause. Somit entsteht erst einmal die 2-0 Führung für die Charlottenburger.
Erst im 5. Inning lässt Greg den ersten Hit für die wilden Bauern aus Dohren zu. In der Zwischenzeit hatte man die Führung bereits auf 4-0 ausgebaut und somit war auch der zweite Hit und somit der erste Run für die Niedersachsen kein wirkliches Problem. Vermutlich war es die beste Chance aus Sicht der Dohrener das Spiel im 5. Inning umzudrehen. Zum Glück konnten die SCCler auf ihre Top Line-up im Nachschlagen zurückgreifen und sorgten dafür, dass Chris Goebel, Bengt Demant und Lukasz Bucki die Führung auf 7-1 erhöhen konnten.
Etwas Kosmetikkorrektur wurde noch im 6. Inning für beide Teams betrieben und damit bereits auf einen Endstand von 8-2 geeinigt.
Im 7. Inning konnten die Wild Farmers ihren Lead-off-Hitter Mike Lempfert mit einem Single auf Base bringen. Anschließend folgte ein Walk für Jan Hassenpflug, worauf ein Strikeout folgte und Sebastian Jaap einen Schlag ins Rightfield schickte. Diesen konnte Bengt Demant von den Challengers nicht fangen bzw. kontrollieren, aber auch wenn er kein Flyout produzieren konnte, machte man das Out an der 2nd Base durch ein Force-Play. Somit waren nun Two-Outs und Runner an 3rd und 1st Base zu finden. Worauf nun ein Steal von 1st to 2nd vorgesehen war, was natürlich die Challengers geahnt hatten und ein Run-down mit dem Runner vom 1st Base schafften. In der Zwischenzeit versuchte der Runner von der 3rd Base nach Hause zukommen. Wäre der Runner vor dem dritten Out über die Homeplate gekommen, dann würde der Run noch zählen, was aber bei einem Rückstand von 2-8 nicht wirklich viel Auswirkungen gehabt hätte. Daher ist es relativ unverständlich, warum Mike Lempfert nach dem Call des Umpire Christian Sengeleitner: „No Run“ – den Helm vor seinen Füssen werfen musste! Dafür gab es ein kurzes: „Du bist raus!“
Game 2:
Auf dem Hügel kam nun Juniorenspieler Chris Goebel zum Einsatz. Er wurde am Vortag extra beim Verbandsligaspiel nicht als Pitcher eingesetzt, was diesmal auch nicht von Nöten war. Die Wild Farmers setzen auf Routine und schicken Hendrik Dallmann auf den Mound. Es entwickelt sich ein typisches Baseballspiel. Irgendwie kam man gegen Dallmann nicht zum Zuge. In den ersten fünf Innings ließ er nur zwei Basehits von Chris und Bengt zu und 8 von 12 Strikeouts gegen die Challengers. Das Resultat lautet nach vier gespielten Innings 0-4 für die Wild Farmers, die es besser verstanden hatten ihre Chancen zu nutzen und pro Inning (ab dem 2. Inning) Runs zu erzielen.
Ab dem 5. Inning kam Greg Scholz wieder zurück zu seiner Arbeitsstätte und konnte die Angriffsbemühungen der Dohrener stoppen. Im 6. Inning mussten die SCCler zwei schnelle Outs in Kauf nehmen und konnten sich nur durch einen Hit-by-Pitch von Max Zilezinski und ein Walk von Hector Cabrera retten. Bis dato waren eigentlich keine Schwächen von Hendrik Dallmann zu sehen und auch wenn Amaury „Tommy“ seinen besten Spieltag hatte gab es keine Anzeichen, dass sich nun etwas ändern sollte. Aber genau dieses zeichnet den Sport Baseball aus. Wie aus dem Nichts schlug Tommy einen 3-Run-Homerun und somit wurde der Abstand auf 3-4 verkleinert. Man hätte vielleicht gleich noch im selben Inning nachlegen können, wenn nicht nun Greg „at bat“ gewesen sein wäre. Nach seiner schweren Verletzung kann er wieder perfekt pitchen, aber eben noch nicht hitten.
Die Challengers waren jetzt wieder anwesend und konnten 3-up – 3-down im 7. Inning spielen. Jetzt war Coach Constantin Stroop gefragt. Leadoff-Hitter Jordi Gomez hatte im ersten Spiel 0-3 gehabt, da er zur Zeit eine Verletzung an der Hand hat und somit wohl nicht richtig das Bat anfassen kann. In diesem Spiel hatte er aber schon zwei Walks erhalten. Tino gab ihm weiterhin das Vertrauen und er sollte nicht enttäuscht werden, ein Basehit folgte. Er bediente sich an der 2nd Base selbstständig und somit konnte Benjamin Ruß durch einen Hit die Ecken füllen. Nun war eigentlich Zeit für ein Bunt, aber die Defensive der Wild Farmers war natürlich darauf eingestellt und überließen somit auch Benni die 2nd Base. Dominik ging leider mit einem Strikeout aus. Worauf jetzt alle Hoffnung auf Chris Goebel lagen, diese wurden aber durch einen taktischen Freilauf zunichte gemacht. Natürlich wollten die Dohrener eine Force-Play-Situation haben und mussten somit den Intentional Walk an Chris abgeben. Sicherlich hatten sie auch noch das 1. Spiel im Kopf, wo er 4-4 war. Somit waren die Bases loaded und Bengt Demant „at bat“. Count-Pitch war bereits 2-2 und nun endlich konnte Bengt den Ball zu einem Single umwandeln – Ausgleich! Eigentlich war jetzt mehr drin, aber leider fand Hendrik Dallmann wieder zurück zur alten Stärke und konnte Pinch-Hitter Constantin Stroop und Hector Cabrera mit Strikeout zurück schicken. Also mal wieder Extra-Innings. Schon beim Hinspiel in Dohren musste man im 2. Spiel Überstunden einlegen und verlor leider.
Die Line-up der wilden Bauern lautet 7 – 9 und mehr brauchten die SCCler auch nicht um wieder in den Angriff zukommen. Jetzt kam der Homerun-Hitter Amaury „at bat“ und wurde gewalkt. Greg sollte eigentlich Amaury nur eine Base weiterbringen und hatte dieses durch ein SacBunt geplant, aber der 3rd Baseman Sebastian Jaap von den Wild Farmer machte einen Überwurf an der 1st Base und somit waren nun die 3rd und 2nd Base besetzt. Es folgte wie gewohnt eine Intentional Walk, diesmal traf es Jordi.
Nun hatte Benjamin Ruß den Sieg auf dem Bat, aber bevor er seinen Bunt setzen konnte gab es einen Wild Pitch und somit konnte der Winning-Run scoren.
Der beste Spieler auf Seiten der Gäste war eindeutig Hendrik Dallmann: 7 IP, CG, 6 H,
6 BB, 1 HP, 12 K’s und 1 Wild Pitch und trotzdem bekommt er das Loss – That’s is Baseball.
Fazit: Greg Scholz is back! Nachdem wir eigentlich alle dachten, in diesem Jahr wird er wohl keinen Ball mehr werfen und wenn, dann braucht er einige Zeit, um an die Leistung vom letzten Jahr anzuknöpfen – haben wir uns wohl getäuscht.
Er hat seinen Tribut für den Ausfall am Saisonbeginn spätestens jetzt wieder zurückgegeben – DANKE !
Neben Percy Marks, der zur Zeit leider verletzt ist und hoffentlich bald wieder zurückkehrt, hat sich Chris Goebel im Team einen Stammplatz gesichert. Eigentlich ist er nicht mehr wegzudenken und seine Leistung am Spieltag hat maßgeblich am Erfolg für die Challengers beigetragen. Er ist unser Stehaufmännchen, alleine an diesem Wochenende hat er insgesamt 29 Innings gespielt und wenn noch ein Spiel gewesen wäre, dann hätte er sicherlich gespielt. Somit stehen uns nun schon zwei Spieler aus der Junioren-Mannschaft zur Verfügung, die ihre Aufgaben verstehen.
Es zeigt sich mal wieder wie wichtig es ist, dass ein 2. Herren-Team auch auf Leistung spielt, damit man eben die Spieler an die Bundesliga heranführen kann.
Es stehen weitere Juniorenspieler vor dem Sprung in die Bundesliga-Mannschaft, da sollten sich die alten Hasen doch einmal überlegen, ob sie nicht regelmäßiger an Trainingseinheiten teilnehmen sollten!
Zum Schluss möchte ich noch Constantin „Tino“ Stroop danken, dass er sich in Dienst der Mannschaft gestellt hat und diese vorbildlich geführt hat. Es zeigt auch, dass es mal anders beim Spiel zu gehen kann.
27.05.2008 | Dominik G. Reyes
Hamburg Knights, Berlin Challengers, 2 Spiele, viele eingesetzte Spieler, noch mehr Punkte und der verpasste Indiana Jones Blockbuster
Wir schreiben den 18. Mai 2008 und die Challengers stehen vor ihrem 4. Spieltag.
Es ist das 3. Auswärtsspiel; das 3. im Großraum Hamburg; das 2. in HH-Langenhorst.
Als man von der Jungfernheide losfuhr, hatte man nicht die größten Erwartungen an den 2. Aufsteiger der Nord-Ost Division. Besonders nicht, da man geschlossen mit 17 Spielberechtigten antrat. Saison-Rekord!
Das erste Mal mit dabei war Amaury Duliep Horrustinel, oder kurz: Tommy!
So war es in den beiden Bullys auf der Hinfahrt kuschelig warm und als man endlich in Langenhorst ausstieg, lachte einem auch die Sonne ins Gesicht.
Der Platz war in hervorragendem Zustand, die Sonne schien, doch knallte nicht, sodass es den ganzen Tag hindurch angenehm mild war.
Doch nun zum Spiel:
Die ersten beiden Innings boten nichts Überraschendes.
Die Challengers legten im Ersten mit 2 punkten vor und die Knights legten im Zweiten 1 Punkt nach. Doch dann zeichneten sich erste Qualitätsunterschiede ab. Auch bedingt durch Fehler des Infields konnten die Berliner ihre Führung in den folgenden Innings auf 9:2 ausbauen. Ein Fakt, der besonders unseren Powerhitter Lukasz Bucki fröhlich stimmte: 2. Spiele, vorzeitig abgebrochen durch die 10-Run Rule, hätten eine schnelle Heimreise nach sich gezogen und Lukasz hätte auf diese Weise pünktlich bei sich Zuhause den Fernseher einschalten gekonnt, um den unglaublichen Indiana Jones zu bewundern.
Doch er machte die Rechnung ohne sein Infield und dem ärgerlichen Laster des Challengers-Pitching.
Wir befinden uns im 4. Inning als Bengt Demant langsam aber sicher die Kräfte schwinden. Man mag meinen: “Dann wechsel ihn doch aus! Ihr seid doch mit ner übergroßen Mannschaft angereist.”
Nunja, allerdings befanden sich unter den 17 Spielern nur 3 fitte Pitcher und einer von ihnen hatte bis dato in seiner BL-Karriere lediglich 4.2 Innings gepitcht.
Also versuchte man, mit Demant das Pferd zu schaukeln. Ein folgenschwerer Fehler. Demant konnte verständlicherweise nun die Batter nicht mehr von der Platte pusten, sondern war voll und ganz auf die Abgebrühtheit seiner Infielder angewiesen. Doch diese wiesen ungeahnte Schwächen auf: Das 4. Inning begann mit 3 Singles der Knights. Nach einem erfolgreichen Buntplay und 2 aufeinander folgenden Errors des Infields endet das 4. Inning erst nach 10 Battern und 6 Punkten, nachdem der HH-Centerfielder ins dritte Aus gegroundet hatte.
Die Challengers wussten im nächsten Halbinning nachzulegen, und so sah sich Coach Wilgen Reyes nun gezwungen im 5.Inning bei einem Stand von 10-9 und einem Count von 0-2 sich selbst auf den Mound zu stellen und das Spiel zu schließen.
Dies gelang ihm allerdings nur bedingt: Im 6. Inning leckten die Hamburger Blut, als sie mit ihren beiden Leadoff-Hittern On-Base kamen und schließlich punkteten. Die Challengers lagen das erste Mal in dieser Partie zurück!
Und sie hatten nur noch 3 Aus Zeit, um den Spielstand zu drehen.
Doch der HH-Coach gab ungewollt Schützenhilfe und machte wohl den gravierenden Fehler: Er setzte seinen Short Stop als Closer ein, wo sein Vorgänger auf den Mound doch in den 2 Innings zuvor lediglich einen Walk und keinen Hit abgab. Closer Mexer Christian jedoch begann gleich Leadoff Wilgen Reyes zu walken, gab einen weiteren Hit ab und hatte bei 2 Mann in Scoring Position Glück, dass der Grounder von Benji Kleiner nicht über seinen Handschuh hinweg flog. So konnte er Reyes zwischen Home und 3. taggen.
Es stand also immer noch 9 zu 10! 2 Aus, Marks auf 3. und Kleiner auf 1. Base. Lukaszzzzzz Bucki schlug nun einer schwachen Grounder Richtung Second Base. Der Shortstop nimmt in auf, doch, als er auf die 2. Base treten will, flutscht ihm der Ball wieder aus der Hand.
Kleiner ist “safe” an 2. Base, Bucki “safe” an 1. Base und Marks gleicht aus.
2 Walks und 1 Single später steht es 12 zu 10 bevor “Patrick” Ruß ins 3. Aus grounded.
Unten im 7. Inning passen das Pitching und Fielding der Berliner wieder und die Challengers gewinnen im Endeffekt glücklich mit 12 zu 10.
Das 2. Spiel wurde vom 2. Lefty der Knights eröffnet.
Doch spätestens jetzt ließ sich konstatieren, dass der zweimalige Pitcherwechsel von righthanded auf lefthanded Pitcher und zurück die Berliner nicht verwirrt hat. Sie zogen ihren Schuh durch und genau wie sie im ersten Spiel auf Pitcherwechsel mit Hits antworteten, taten sie es auch diesmal. 10 at-bats musste der Starting Pitcher Schlage über sich ergehen lassen, ehe nach 2 Hits und 3 Base on Balls bei einem Stand von 5 zu 0 die Seiten gewechselt werden konnten.
Bei den Berlinern feierte Chris Goebel sein Debut als Starting Pichter. Er ließ in 4 Innings 3 Punkte zu! Davon war allerdings nur einer ein “Earned Run”.
Er wurde schließlich zum 5. Inning durch Marks abgelöst. Marks, der mehr und mehr zu einer festen Konstante im Pitching der Berliner avanciert und auch in den letzten 3 Innings keine Punkte bei nur 2 Singles zuließ.
So stabil die Berliner defensiv im 2. Spiel standen, so leicht fiel es ihnen in den letzten 3 Innings noch mal offensiv Akzente zu setzen.
Abgesehen vom Double Header gegen die Paderborner, konnten die Berliner bis dato in jedem Spiel mindestens achtmal punkten.
So gaben sich die Berliner auch diesmal nicht mit einem 6 zu 2 zufrieden.
Denn der neu eingewechselte Pitcher Dauksa gefiel den Berlinern anscheinend so gut, dass sie in den folgenden 3 innings 13 Singles und 2 Triples erzielen konnten.
Diese 15 Hits wurden dabei von 11 unterschiedlichen Spielern erzielt. 5 von ihnen waren Einwechselspieler.
Ein Tatbestand, der sowohl bezeugt, dass das Pitching der Knights nicht für 2 Spiele ausreicht, als auch, dass die Bank der Challengers sich in der Offense nicht verstecken muss.
Das Spiel endete somit 19 zu 3 für die Challengers.
Glückwunsch!
Man reiste nun also mit einem Rekord von 5 zu 3 zurück in die Hauptstadt und schuf sich so eine gute Basis für einen erfolgreichen Verbleib in Liga 2.
Und wenn man dies mit dem 1 zu 5 Rekord vom letzten Jahr vergleicht, als man zusammen mit den Sluggers zwischenzeitlich den letzten Platz belegte, ist der jetzige Saisonstart doch ein sehr erfreulicher.
In der Breite fehlt den Challengers zwar das Pitching, doch vor allem die Junioren Marks und Goebel können das Fehlen von Biber sowie die verminderte Einsetzbarkeit von Scholz, Kleiner und Reyes teilweise wettmachen.
Außerdem gilt es nicht darüber hinwegzutäuschen, dass man durch Amaury Duliep, Lukasz Bucki und Benji Kleiner gleich drei schlagstarke Spieler als Verstärkung erhielt.
Bleibt abschließend nur noch zu hoffen, dass sich diese positive Entwicklung auch in den nächsten Spielen fortführen lässt. Machbar ist es allemal!
04.05.2008 | C. Stroop
Das Duell der Nachwuchsasse auf dem Mound entscheidet der Berliner Percy Marks klar für sich.
In Spiel 1 des Doubleheaders zwischen den Dohren Wild Farmers und den Berlin Challengers starteten auf beiden Seiten die jungen Werferasse: der 19-jährige Thies Brunckhorst (Wild Farmers) gegen den 17-jährigen Percy Marks (SCC Challengers).
Das Spiel begann für den Dohrener Pitcher sehr ungemütlich, denn die Berliner Offensive war sogleich auf voller Betriebstemperatur. Wie schon in der vorangegangenen Saison zeigten die Hauptstädter, dass sie mit Brunckhorsts Würfen etwas anzufangen wissen: drei Runs auf zwei Hits von Benni Ruß und Tito Jimenez sowie begünstigt durch Unsicherheiten im Dohrener Feldspiel waren das Resultat des ersten Halbinnings. Auf der anderen Seite erging es Marks besser, der, nachdem noch die ersten beiden Schlagleute durch Error und Hit auf Base gekommen waren, das „Herz“ der Wild Farmers-Offensive (die Schlagleute Nr. 3, 4 und 5) mit 3 Strikeouts zurück ins Dugout schickte.
Im 2. Inning begrüßt Marks seinen Dohrener Widerpart auf dem Mound mit einem Single. Doch leider schafft es Demant danach nicht, ihn mit einem Opferschlag auf das zweite Kissen zu bringen. Als dritter Schlagmann jagt Kleiner dann eine Rakete durch die gegnerischen Abwehrreihen und die Challengers haben Läufer auf den ersten beiden Bases. Nach Strikeout für Bucki und Walk für Jimenez sind die Bases bei zwei Aus besetzt. Nachdem bereits das erste Inning mit drei „gestrandeten“ Baseläufern geendet war, will Benni Ruß sich diese Chance nicht entgehen lassen und schickt ein Double inklusive seiner RBIs Nr. 2 und 3 vor den Dohrener Outfieldzaun: 5-0 für Berlin. Leider beendet man auch diesen Spielabschnitt wieder mit geladenen Bases. Sechs Lobs (runner l eft o n b ase) in zwei Innings bedeuten trotz der Führung eine äußerst mangelhafte Chancenauswertung der Berliner. In der unteren Hälfte des zweiten Innings lässt Percy Marks keine Hoffnung beim Gegner aufkommen und besorgt seinem Team drei schnelle Aus.
Im dritten Abschnitt tut sich nun auch die Berliner Offensive schwer gegen die sicherer aufspielenden Wild Farmers und schafft nichts außer einem weiteren Single durch Marks. Die Platzherren können hingegen auf zwei schöne back-to-back Doubles von Hassenpflug und Jaap einen Läufer zum 5-1 über die Platte bringen.
Der nächste Durchgang verläuft auf beiden Seiten analog zum vorhergehenden: ein Run für die Wild Farmers und nichts Nennenswertes für Berlin; 5-2 nach viergespielten Innings.
Nachdem Thies Brunckhorst auf dem Dohrener Wurfhügel im fünften Durchgang noch einen weiteren Run durch zwei unkontrollierte Pitches zulassen muss, wird er zu Beginn des vorletzten Spielabschnitts von Johst Dallmann abgelöst, der aber ebenfalls große Probleme mit der aggressiv agierenden Challengers Line-Up bekommen sollte. Marks hingegen lässt in den verbleibenden drei Innings seinesArbeitstages auf dem Hügel nichts mehr anbrennen. Er sieht sich insgesamt nur 12 weiteren Battern gegenüber und erlaubt es in jedem Inning jeweils nur einem von ihnen, die Bases zu betreten.
In ihren letzten beiden Schlagdurchgängen gelingen den Hauptstädters in der Offensive aber noch fünf weitere Runs durch Bucki, Jimenez, Demant, Kleiner und noch einmal Bucki. Hierbei klappt nun endlich auch das Opferspiel, als im 6. Inning zuerst zwei Läufer durch einen perfekten Sac-Bunt von Benni Ruß in Scoring Position gebracht werden und danach einer von ihnen durch einen Sac-Fly vonHector Cabrera ins kurze Leftfield scoren kann. Danach kommt auch der zweite Läufer durch ein weites Double von Martin Schubert sicher über die Homeplate. Die drei abschließenden Runs besorgen dann zunächst Lukasz Bucki mit einem grandiosen Schlag, der den oberen Teil der Rightfieldbegrenzung durchschlägt und zwei Runner punkten lässt, und danach Tito Jimenez mit seinem dritten Single des Spiels, auf das dann auch Bucki scort.
Der Endstand von 11-2 für die Berlin Challengers beruhte einerseits auf der insgesamt überzeugenden Kollektivleistung in der Offensive und andererseits auf dem überragenden Auftritt von Percy Marks, der neben seinen sieben komplett gepitchten Innings auch zwei Hits und zwei Runs mit dem Schläger beisteuerte.
Nach langer deutlicher Führung der Hausherren erzwingen die Gäste aus Berlin noch die Verlängerung und damit einen äußerst spannenden Spielausgang.
Für die Wild Farmers startete diesmal ihr Pitcherass Henrik Dallmann, auf Berliner Seite schickte Manager Willy Reyes in Ermangelung des verletzten Greg Scholz Bengt Demant ins Rennen.
Der erste Spieldurchgang verläuft für beide Werfer problemlos. Im zweiten Inning zeigt Dallmann dann den Berliner Schlagmännern seine ganze Klasse und schickt mit seinen schnellen und äußerst präzisen Würfen alle drei Batter mit Strikeouts zurück auf die Bank. Anschließend bekommt Demant in der unteren Inninghälfte jedoch schon Schwierigkeiten mit der gegnerischen Line-Up: Nach Walk für Rene Schmidt und Single durch Andreas Igl sind die ersten beiden Bases besetzt. Alexander Grbani schickt beide Läufer mit einem Opferbunt eine Station weiter, bevor dann Martin Krause die grobe Kelle auspackt und auf einen sehenswerten Schlag die Läufer zum 0-2 nach Hause schickt und dabei selbst das zweite Kissen erläuft. Nach einem Flyout zu Benji Kleiner im Berliner Centerfield kann anschließend auch Krause auf einen Fehler des Berliner Rightfielders scoren und den Punktestand somit auf 0-3 zugunsten der Platzherren erhöhen.
Die Challengers haben daraufhin weiterhin große Schwierigkeiten mit den Würfen von Dallmann und dieser dominiert auf Dohrener Seite auf beeindruckende Weise das Spielgeschehen. In der unteren Hälfte dieses Durchgangs können die Wild Farmers hingegen durch Hits von Jaap (Double), Schmidt (Single) und Igl (RBI-Single) einen weiteren Run verbuchen.
Im vierten Inning kratzen die SCCler nun an Dallmanns weißer Weste und dieser verliert plötzlich die Kontrolle über seine Würfe. Nach einem schnellen ersten Aus von Kleiner an der ersten Base durch den Dohrener Firstbaseman Alexander Grbani gelangt Bucki mit einem Walk auf Base. Doch der anschließende Schlag von Tito Jimenez landet beim Pitcher Dallmann und die Dohrener hätten das Inning und die aufkeimende Hoffnung der Berliner beinahe mit einem 1-4-3 Doubleplay beendet, wenn nicht Lukasz Bucki dieses am zweiten Base mit einem beherzten Slide unterbunden hätte. Jimenez erreicht somit also sicher die erste Base und rückt dann auf einen Wild Pitch von Dallmann zur zweiten vor. Nach einem Walk für Ruß schickt Hector Cabrera einen Hit über die rechte Seite des Dohrener Infields und damit Jimenez zum 1-4 nach Hause und Ruß an die dritte Base. Auf einen weiteren Wild Pitch von Dallmann kann Ruß dann ebenfalls punkten und Cabrera, der unterdessen das zweite Kissen geklaut hatte, rückt an die dritte Base vor. Nach einem Walk für Martin Schubert will Challengers-Manager Reyes den möglichen Anschlusspunkt zum 3-4 bei zwei Aus nun durch ein Delayed Steal hereinholen, doch Schubert ist diese Taktik ungeläufig und lässt sich an der zweiten Base auswerfen. In der unteren Hälfte des vierten Abschnitts sieht sich die Offensive der Wild Farmers nun dem für Demant auf den Wurfhügel beorderten jungen Berliner Pitcher Chris Goebel gegenüber. Stephan Hassenpflug begrüßt den neuen Werfer der Challengers gleich mit einem sehr hohen und weiten Schlag, der noch kurz vor dem Zaun im Leftfield herunterkam, doch von Schubert trotz seiner langen Flugzeit nicht gefangen werden kann. Timo Hassenpflug schickt danach gleich ein lupenreines Single hinterher und stiehlt auch noch die zweite Base, woraufhin die Platzherren bei keinem Aus zwei Läufer in Scoring Position haben. Den anschließenden kurzen und flachen Schlag von Venzke kann Schubert ebenfalls nicht kontrollieren und ein weiterer Run kommt für die Wild Farmers zum 2-5 über die Platte. Einem Walk an Petzold folgt ein RBI-Groundout von Jaap zu Secondbaseman Cabrera, 2-6. Als nächstes tritt der Dohrener DH Rene Schmidt an die Platte und hämmert einen Pitch von Goebel bis kurz vor den Outfieldzaun im linken Centerfield. Kleiner kann den Ball nach langem Sprint dort zwar noch aus der Luft fangen, doch bevor die SCCler den Ball zurück ins Infield bringen können punkten gleich zwei Dohrener auf diesen Sac-Fly. Neuer Zwischenstand: 2-8. Obwohl die gegenerischen Schlagleute seine Pitches gut trafen, muss sich Pitcher Goebel für dieses desaströse Inning weniger die Schuld zuschreiben als die Berliner Hintermannschaft, die ihren erst 16-jährigen Werfer bei seinem Bundesligadebüt kläglich alleine ließ. Im Folgenden rechtfertigt Goebel das in ihn gesetzte Vertrauen dann auch eindrucksvoll, indem der in den anschließenden drei Innings nur 10 Schlagleuten gegenübersteht, dabei vier von ihnen mit Strikeouts vom Platz schickt und keinen Run zulässt.
Nachdem die Challengers im 5. Inning ebenfalls keine Erfolge für sich verbuchen konnten, blasen sie im 6. zur großen Aufholjagd. Bucki eröffnet den Durchgang mit seinem zweiten Double des Tages und Jimenez lässt sein viertes Single folgen. Bei einem Aus zündet Cabrera dann den Turbo und jagt einen Höllenschuss die Rightfield-Foulline hinunter, woraufhin Bucki scort und Jimenez bis zur dritten Base vorrückt. Aufgrund von Unsicherheiten der Dohrener Battery können schließlich auch Jimenez und Cabrera punkten und es steht nur noch 5-8.
Im siebten Inning wechseln die Wild Farmers dann ihren Pitcher, für Henrik Dallmann übernimmt Sebastian Jaap. Dieser wirft gleich seinen ersten Gegner Marks ab und walkt danach Goebel. Kleiner kommt durch Error auf Base und Marks nach Hause. Durch mehrere unkontrollierte Würfe von Jaap rücken die Läufer vor und Goebel scort, 7-8. Kleiner steht jetzt bei einem Aus auf dem dritten Kissen und Tito Jimenez hat den Schläger in der Hand; er schlägt den Ball hoch ins linke Außenfeld und Kleiner versucht den Ausgleich zu erlaufen; der Wurf des Dohrener Leftfielders ist zu ungenau und Kleiner kommt zum 8-8 Ausgleich über die Homeplate. In ihrer letzten Schlagchance innerhalb der regulären Inninganzahl können die Platzherren Goebels Würfe nicht verwerten und das Spiel geht in Extra-Innings.
Für die Hauptstädter beginnt Cabrera, wird jedoch von Jaap ausgemacht. Daraufhin holt sich Schubert einen Freilauf und Tino Stroop wird bei einem Aus als Pitch-Hitter für Dominik Reyes eingewechselt. Nachdem Schubert auf einen Fehler des Dohrener Pitchers zur zweiten Base kommt, schlägt Stroop den Ball scharf zum Thirdbaseman Mike Lempfert, der ihn zwar nicht aus der Luft fangen, aber im Infield halten kann. Stroop erreicht daraufhin sicher die erste Base, doch Schubert läuft völlig unbedränkt ins Aus durch Lempfert, der den Ball inzwischen unter Kontrolle gebracht hat. Bei zwei Aus ist Stroop daraufhin zu langsam bei dem Versuch das zweite Kissen zu klauen und wird durch Dohrens Catcher Stephan Hassenpflug ausgeworfen. Das Hometeam macht es in seiner Inninghälfte besser als die Gäste aus Berlin. Bei einem Aus gelingt Stephan Hassenpflug ein Single und daraufhin ein Stolen Base. Timo Hassenpflug schlägt ihn durch ein Groundout zum Secondbaseman an die dritte Base, zwei Aus. Der im fünften Inning für Venzke eingewechselte David Wohlgemuth schlägt schließlich den entscheidenden Grounder durch eine Lücke im Berliner Infield: Game-winning Basehit! Die Wild Farmers gewinnen dieses aufregende Spiel mit 8-9.
Auf Berliner Seite ist trotz aller Freude über die tolle Rally mal wieder die Einsicht in die schlichte Unersetzbarkeit des verletzen Starters Nr. 1 Greg Scholz eine der wichtigsten Erkenntnisse des Spieltags. Ohne einen starken Pitcher im zweiten Spiel wird es weiterhin schwer sein, auch mal einen Doppelsieg einzufahren. Allerdings lässt das insgesamt sehr überzeugende Pitcherdebüt von Chris Goebel hier neue Hoffnung keimen.
Auch die Dohrener müssen zurzeit verletzungsbedingt auf ihren US-Import Omar Arif verzichten, dessen Rückkehr das ohnehin bärenstarke Team der Wild Farmers offensiv wie defensiv noch einmal verstärken wird.
28.04.2008 | Hilmer
Opening Day in Berlin für den SCC Challengers
Nach zwei Siegen beim Aufsteiger HSV kam es gleich wieder zu dem beliebten Duell zwischen den Untouchables und den Challengers. Im letzten Jahr konnte man erstmalig die Serie mit 3-1 für sich entscheiden. Da die Paderborner eine Umstrukturierung zwischen den beiden Bundesliga-Mannschaften machen mussten, war die Hoffnung um so größer mindestens ein Spiel des Double Headers zu gewinnen.
Gefreut haben wir uns, dass das SCC Präsidium zum Opening Day durch Klaus Grahlmann und Dr. Klaus Henk und seiner Ehefrau auf dem Baseballfeld vertreten war.
Game 1:
Als Starting Pitcher für die Challengers wurde Percy Marks auf den Hügel beordert. Percy konnte im ersten Saisonspiel beim HSV nicht dabei sein, da der SCC ihn für die DBA (Deutsche Baseball Akademie) zu einem Turnier in Prag freistellen musste.
In den ersten drei Innings ließ Percy keine Hits und Runs zu. Lediglich drei Runner konnten durch Walks und Error die Bases erreichen. Die SCCler konnten selbst im 3. Inning durch einen Hit von Benjamin Kleiner zwei Runs von Chris Goebel und Jordi Gomez erzielen. Chris konnte aus einem etwas verunglückten Schlag, laufen und sich somit einen Basehit sichern. Jordi sollte wohl einen Bunt setzen, den der 1st Baseman mit etwas Mühe aufnehmen konnte und nun nicht genau wusste, ob er noch das OUT an der 2nd Base suchen sollte oder eben an seiner 1st Base. Da ihm auch kein anderer Feldspieler die 1st Base covert, waren beide Spieler safe. Nach einem Double Steal war somit der Tisch für Benji gedeckt und dieser konnte gleich auf den ersten Pitch einen two RBI Basehit setzen. Es hätte der Auftakt eines Big Innings sein können, aber der junge Starting Pitcher Dennis Stechmann aus Paderborn konnte sich mit zwei Strikeouts gegen Wilgen Reyes und Tito Jimenez aus dem Inning befreien.
Die U’s sind erst nach 12:00 Uhr angekommen, da sie sich wohl vor den Toren von Berlin verfahren haben – wir dachten alle Wege führen nach Berlin. – Diese waren jetzt geweckt worden und konnten gleich zum Anfang des 4. Inning zwei Runner auf Base platzieren. Nun konnte D. Rahn mit einem Triple und 2 RBI’s den Spielstand wieder ausgleichen.
Zu Beginn des 5. Inning konnten die Paderborner erneut ihren Lead-off Hitter mit einem Walk auf Base bekommen. Durch einen Error von Hector Cabrera konnte bei einem OUT ein weiterer Runner folgen, der auch noch mit einem Basehit von Hagedorn scoren konnte. Somit gingen die Untouchables mit einer 2-4 Führung aus dem Inning. Die SCCler konnten beim Nachschlagen nichts reißen und mussten ohne Runs ins 6. Inning. Dort wurde die Führung der Untouchables nochmals um einen weiteren Run ausgebaut.
Die Berliner konnten durch einen Walk von Wilgen und einen Basehit durch Tito die 2nd und 1st Base besetzen. Ein Sac-Bunt von Percy sollte eigentlich die beiden Runner forcieren, aber der Pitcher Dennis Stechmann hatte wohl frühzeitig die Situation erkannt und macht den Spielzug an der 3rd Base, wo Wilgen Reyes keine Chance hatte rechtzeitig anzukommen. Trotzdem hatte man bei einem OUT zwei Baserunner, was die SCCler aber nicht in zählbare Runs umwandeln konnten. Benjamin Ruß ging zurück mit einem Strikeout und Hector fiel einem Routine-Play zum Opfer.
Im letzten Inning konnte man den Pinch-Hitter Tino Stroop leider nicht auf Base bekommen. Dafür gelang es Jordi Gomez sich auf Base zu positionieren und auch ein weiterer Hit von Bengt Demant und einem Error des Leftfielders Neuhausen konnte Jordi ausnutzen um zu scoren. Leider gingen Benjamin Kleiner und Willy an der First Base aus und somit konnte man keine Ralley mehr starten.
Game 2:
Wie bereits in Hamburg wurde hier Bengt Demant als Starting Pitcher für die Berliner aufgestellt. Der machte seinen Job eigentlich bis ins 6. Inning relativ überzeugend, aber hierzu später mehr.
Im 2. Inning mussten die Challengers zwei Runs durch U’s hinnehmen, was eigentlich unnötig war. Durch einen Hit-by-Pitch konnte Hagedorn die 1st Base erreichen, worauf ein Flyout durch Benjamin Kleiner folgte. Danach erzielte Niesloney einen Basehit ins Rightfield, worauf Hagedorn gleich zur 3rd Base startete. Durch einen perfekten Wurf von Benjamin Ruß wurde dieser meilenweit vorher schon an der 3rd Base ausgeworfen. Trotzdem folgten nach einem Walk und einem Hit von Neuhausen die besagten beiden RUNS.
Im 3. Inning wurden die SCCler mit Bengt auf Base mit dem gleichen Schicksal erwischt, wie vorher die Paderborner. Lediglich durch Benjamin Kleiner konnte man den Spielstand verkürzen. Ein Hit, Stolen Base, sowie ein Wild Pitch führte letztlich zum Anschluss-Run.
Im 5. Inning folgte die „Jordi Gomez Show“. Durch einen Basehit konnte er sich sie 1st Base sichern. Danach folgte gewohnt eine Stolen Base, worauf er dann noch durch ein Flyout im Rightfield von Bengt die 3rd Base erlaufen konnte. Nun kümmerte sich der Pitcher Dunford irgendwie nicht um den nächsten Batter, sondern wirft sich wohl den Ball mit den ShortStop zu, was Jordi veranlasst mal schnell die Homeplate zu stehlen. Ein sehr seltener Spielzug in der Bundesliga, aber immer wieder sehr schön anzusehen. Die Folge ist: 2-2 Gleichstand!!!!!
Leider werden die Träume der SCCler gleich wieder im 6. Inning vernichtet. Es folgten nach einem Flyout insgesamt 4 Runs für die Paderborner. Durch mehrere passed Balls von Willi und Wild Pitches von Bengt kam es zu öfteren Missverständnissen zwischen Catcher und Pitcher. Hinzu folgte noch ein dicker Error von Hector Cabrera an der 3rd Base was zu der erneuten Führung der U’s von 2-6 führte. Entnervt wechselte sich Willi selbst aus. Auf dem Hügel machte jetzt der Junioren-Pitcher Nico Doggett weiter und konnte auch gleich das Inning beenden.
In den verbleibenden beiden Innings konnte man in der Offensive keine Highlights mehr setzen. Lediglich das letzte Inning von Nico wurde mit einem Doubleplay gekrönt.
Hector konnte sich als Lead-off Hitter mit einem Walk auf Base bringen und wurde anschließend durch den neuen Pitcher Rahn der U’s gleich wieder zurückgeschickt, da er sich durch einen Pick-off an der 1st Base kläglich auswerfen lies. Was auch immer der 1st Base-Coach gemacht hat, zu diskutieren gab es da überhaupt nichts, beide sahen in dieser Spielsituation nicht gut aus. Damit waren nun jegliche Hoffnung der Berliner zerstör, dass Spiel nochmals zu drehen.
Fazit: Die Pitcherleistungen aller drei Werfer waren besser als erwartet, aber diesmal konnte die Defensive eben nicht überzeugen, was immer die große Stärke der Challengers ist. Der Ausfall von Greg Scholz als Starting Pitcher ist natürlich schwer zu ersetzen und auch Neuzugang Lukasz Bucki konnte nun schon nach einem Spieltag nicht mehr ersetzt werden.
Hinzukommt die Moral des Teams. Kaum einer ist bereit mal richtig zu kämpfen oder seinen Fehler wieder an anderer Stelle zu legalisieren. Leider gibt es einige Spieler, die während des Baseballspiels, damit beschäftigt sind, Freunde oder ehemalige Spieler zu begrüßen und noch einen Schnack zu halten.
Es gibt leider Personen, die es in den vielen Jahren Berliner Baseball immer noch nicht geschafft haben, pünktlich zum Aufbau bei Bundesligaspielen um 10:00 Uhr auf dem Platz geistig und körperlich anwesend zu sein. Verdammt noch einmal, dass muss nun endlich mal funktionieren, ohne das man die Leute jedes Mal daran erinnern muss!
22.04.2008 | Hilmer
Saisonstart in der 2. Bundesliga beim HSV !
Der Bundesligasaisonauftakt stand unter keinem guten Stern. Die SCCler haben die schwere Verletzung von StartingPitcher Greg Scholz noch immer nicht verkraftet. Hinzu kam, dass Juniorennationalspieler Percy Marks für ein Turnier in Prag zur gleichen Zeit freigestellt werden musste. Trotz einer Regel in der BuSpO des Verbandes, wo die Möglichkeit besteht Spiele zu verlegen, wenn eine Kadermaßnahme ansteht, wurde dieses abgelehnt. Die lapidare Begründung lautete: Wegen einem Auswahlspieler und der Kurzfristigkeit der Anfrage könnte man einen Opening Day nicht mehr verschieben. Eine BL-Mannschaft muss so etwas ausgleichen können.
Selbst wenn der SCC die Freistellung des Spielers verweigert hätte, könnte man laut Regeln diesen auch nicht mehr an diesem Spieltag einsetzen. Das aber Percy Marks nicht nur in der Bundesliga fehlte, sondern auch für den Junioreneinsatz nicht zur Verfügung stand interessierte leider niemanden.
Somit trat man die Fahrt nach Hamburg mit 12 Spielern an, wobei hier Tino nur als Basecoach eingeplant werden konnte, da auch er zur Zeit noch Schulterprobleme hat. Ansonsten wurden die Juniorenspieler Chris Goebel und Dominik Reyes jr. mitgenommen. Dafür hatte man aber die Neuverpflichtungen Lukasz Bucki und Benji Kleiner mit dabei. Wie fast immer waren die Eltern von Bengt dabei und Olaf Marks kam mit seinem Motorrad extra aus Berlin nachgereist.
Game 1:
Das 1. Inning entwickelte sich gleich zu einem Big-Inning. Jordi Gomez konnte durch einen Error vom 2nd Baseman der Hamburger die 1st Base erlaufen. Der StartingPitcher des HSV Frank Röpke fand sie Strikezone des Umpires überhaupt nicht und konnte somit nicht überzeugen. Nachdem Bengt Demant Jordi bis 3rd Base gebracht hatte, bekam Benji Kleiner einen Walk, worauf Wilgen Reyes den ersten Hit mit RBI für Berlin erzielen konnte und somit auch den ersten RUN in dieser Saison. Nun folgte erneut ein Walk für Tito Jimenez und ein Single mit 2 RBI’s für Lukasz Bucki. Benni Ruß erhielt einen weiteren Walk und Hector Cabrera konnte mit einem erzwungen Error die 2nd Base erreichen und für weitere Runs sorgen. Am Ende des Innings stand es 5-0 für Berlin und die Hanseaten waren doch etwas von der Rolle.
Benjamin Kleiner stand als StartingPitcher für die SCCler auf dem Mound was sicherlich ein etwas komisches Gefühl für die älteren Challengers war, da man an eine solche Konstellation niemals geglaubt hätte.
Durch einen Walk und zwei Hits konnten die Hamburger einen Run erzielen und hatten bei einem OUT – Runner auf 1st und 2nd Base stehen.
Durch ein Doubleplay von Lukasz, der den geschlagenen Ball selbst aufnimmt und anschließend den Batter/Runner an die 1st Base auswirft, werden den Hanseaten alle Hoffnung genommen, dass Inning zu strecken.
Im 3. Inning können beide Teams jeweils einen Run erzielen. Daher bleibt die Führung von 4 Runs weiterhin bestehen bei 6-2 für die Berliner.
Erst im 4. Inning konnte der HSV nun eine Aufholjagd starten. Mit Walk und Stolen Bases konnte der Leadoff-Batter die 2nd Base erreichen. Durch das erste OUT konnte dieser die 3rd Base erlaufen. Durch einen Hit des Hamburgers Michael Kvjoth wurde der Abstand verringert. Dieser konnte mit dem Single und einem Error von Martin Schubert im Leftfield die 2nd erreichen, worauf die 3rd Base mit einem Wild-Pitch erreicht und einem weiteren Hit einen Run erzielt wurde. Nun folgte ein weiteres OUT, aber auch noch ein Walk und somit waren 3rd und 1st Base mit zwei OUTS besetzt und es stand nur noch 4-6 für die Challengers. Nun wechselte sich der Import-Coach aus den USA persönlich ein. Man hörte nur, dass er gestern beim Heimspiel der 1. Bundesliga-Mannschaft gleich einen Homerun geschlagen hat. Dies würde bedeuten, dass die Führung nun wechseln könnte. Benji’s letzte Aktion auf dem Mound zeigte viel von seiner Routine und er ließ Pete Frates ziemlich alt aus sehen, da er einen Pop-Fly zum ShortStop schlug – Inning over.
Im 6. Inning stellt sich Wilgen selbst auf den Mound und Benji ging ins Centerfield, auch das Leftfield wurde nun mit Dominik besetzt und man konnte drei schnelle OUTS erzielen. Im letzten Inning angekommen konnte Tito einen weiteren Walk erzielen und wurde dann durch einen Pinch-Runner ersetzt. Tino Stroop sollte nun die Führung weiter ausbauen. Mit einer Stolen Bases sichert er sich die nächste Base und nun folgte ein völliges durcheinander bei den Hanseaten. Lukasz konnte die 1st Base erreichen, da man Tino zwischen der 3rd und 2nd Base gefangen hatte, trotzdem konnte er sich wieder auf der 2nd Base zurück sliden, da die HSVler den Ball beim taggen nicht festhalten konnten. Nun folge ein Sac Bunt von Benni Ruß, der selbst auch die 1st Base erlaufen konnte, da es keinen Defensiv-Player an der 1st Base gab. Hector konnte erneut den Ball ins Spiel bringen worauf Tino scoren konnte. Lukasz ging aber leider an der Homeplate aus. Durch zwei Walks von Jordi und Bengt konnte man Benni zum 4-8 nach Hause bringen.
Willy ließ als Pitcher nichts mehr anbrennen und holt sich verdient den ersten Save in der Saison.
Game 2:
In der Pause konnten wir nicht einmal etwas essen, da heute der Imbiss-Stand zu hatte. Wie war das mit dem wichtigen Opening-Day? Immerhin, es gab auch Musik zwischendurch, wenn nicht gerade ein Flugzeug im Landeanflug war. Dank unseres Vereinsmitglieds in Hamburg Ludwig Grote, der im Challengers-Trikot zum Ende des ersten Spiels gekommen war und nun in der Pause schnell zu McDonalds gefahren war, konnten die Challengers mit neuer Energie in das zweite Spiel starten. Vielen Dank für große Menge von Pommes und Hamburgern!
Das 2. Spiel wurde vom Junioren-Pitcher des HSV gestartet, dieser musste auch hier gleich zwei Runs der Berliner auf sein Konto schreiben lassen. Im Gegenzug hat Bengt Demant als StartingPitcher drei Innings keinen Run zugelassen. Nur im 2. Inning gab es bei 0 OUTS und loaded Bases eine knifflige Situation. Diese konnte aber durch die Defensive relativ unproblematisch gelöst werden. Ein Pop-Fly zu Jordi auf ShortStop und ein Fly-Out im Rightfield von Chris Goebel mit anschließendem sicheren Wurf nach Home, konnten die HSVler nicht auf die Idee bringen Punkte zu erzielen.
Im 3. Inning konnten die SCCler die Führung auf 5-0 ausbauen, da Bengt mit einem Error auf Base gekommen war, durch einen Double von Benji Kleiner und einem anschließend Single mit 2 RBI’s von Wilgen, sowie einen Hit von Tito und einen perfekten Sac-Bunt von Lukasz waren die Stealers nun auch die letzte Hoffnung genommen worden, dass Spiel weiterhin offen zu gestalten.
Im 4. Inning konnte man nochmals nachlegen und weitere zwei Runs erzielen, somit ging Bengt mit einer 7-0 Führung auf den Mound und konnte jetzt beruhigt seinen Job erledigen. Leider ging die Rechnung nicht auf und er ließ Runner mit Walk und Hit-by-Pitch mit anschließenden Single zu. Daraufhin kamen weitere Walks hinzu mit den Resultat, dass bei loaded Bases ein Walk folgte. Es folgte ein Pitcherwechsel, aber eigentlich hatten die Berliner keinen mehr, außer Juniorenspieler Chris Goebel, den man sich noch etwas warm halten musste, falls eben Wilgen nicht mehr die Zone treffen sollte. Also übernahm er erneut den Mound und musste aber gleich einen Hit in Kauf nehmen und somit auch einen weiteren Run. Danach konnte aber Benji Kleiner im Centerfield einen Catch machen und den Runner on 2nd Base auswerfen, da der sich zu weit gelöst hatte!
Im 5. Inning konnte man einen Run durch Lukasz erzielen und einen Spielstand von 8-3 erreichen. Leider sollte dieses aber möglicherweise nicht ausreichen, da nun den SCCler die Luft langsam ausging. Es zeigte sich, dass ohne Testspiele eine Saison zu beginnen doch mehr abverlangt als erwartet. Besonders weil die Hamburger-Jungs nicht nachließen und immer wieder versuchten durch Einzelaktionen Punkte zu erzielen. Man musste nun doch immer wieder jeden zweiten Batter auf Base lassen. Durch 3 Hits konnten die Stealers 3 Runs erzielen und erneut stand nun mit einem Runner auf Base der sich gerade selbst eingewechselte Coach des HSV at bat. Aber ein Pop-up zum Catcher Benni konnte keinen Schaden mehr anrichten und man ging mit einem 6-8 Führung aus dem Inning.
Die SCCler konnten in den letzten beiden Innings gegen den neuen Pitcher des HSV Christian Ehlers nichts mehr ausrichten. Man kannte diesen noch aus alten Zeiten der Dortmund Wanderers, was jetzt aber keine Auswirkung mehr hatte. Dafür wurde die Situation im letzten Inning noch einmal eng. Eigentlich sagt man, wenn der Leadoff-Hitter im letzten Inning ausgemacht werden kann, dann sollte nichts mehr anbrennen. Man konnte sogar gleich die ersten beiden Batter wieder zurück ins Dugout schicken. Dann folgte ein Error vom 1st Baseman Tito – was uns an die World Series 1986 Mets vs. Red Sox erinnerte, wo im Spiel 6 eine ähnliche Situation war, nur dass es damals um den Titel ging und hier lediglich um einen weiteren Auswärtssieg. Nun musste man auch einen Basehit hinnehmen und somit war das Unentschieden bereits auf Base. Jetzt folgte der Coach Pete Frates erneut und könnte mit einem Hit das verloren geglaubte Spiel nun umreißen. Zum Glück für die SCCler folgte ein weiterer Pop-up zu 3rd Baseman Lukasz, der das endgültige letzte OUT in diesem Spiel erzielte.
Fazit: Pech für die Stealers, die als Aufsteiger sich bestimmt auf ihre Importe mehr verlassen haben und sicherlich durch die Verletzungen des Challengers Spieler im Vorfeld blenden lassen haben.
Die SCCler haben die Herausforderung angenommen und trotz zahlreicher Ärgernisse, den besten Start in der Bundesliga seit vier Jahren hingelegt.
Somit kommt es nun schon am nächsten Spieltag zwischen Paderborn U’s und den Challengers zum ersten großen Spieltag der beiden Teams, die ihre Auftakt Spiele gewonnen haben.
10.09.2007 | Hilmer
The Last One – Abstieg aus der 2. Bundesliga verhindert!
Die dritte Bundesliga-Saison ist seit Sonntag 09.09.07 für die SCC Challengers beendet. Durch zwei Siege gegen Ratingen Goose Necks konnte man einen Abstieg verhindern und findet sich nun auf dem 3. Tabellenplatz wieder. Lediglich die Berlin Sluggers können uns noch überholen, da sie im direkten Vergleich (2-2) über eine bessere Run-Differenz verfügen. Dafür müssen sie aber beide Spiele gegen Ratingen am nächsten Wochenende gewinnen.
Game 1: Erneut musste Greg Scholz für die Challengers auf den Hügel und die Goose Necks stellten ihrerseits den besten Pitcher Klaus-Jan Hendrick (im Hinspiel hatten die Berliner gegen ihn verloren) dagegen.
Gleich im 1. Inning konnten die Ratinger einen Walk und Basehit erzielen, worauf dann zwei Flyouts von Bengt Demant im Rightfield und ein Out von Tino Stroop im Centerfield gefangen werden konnten. Somit blieben die beiden Baserunner ohne Folgen. Die SCCler konnten im Nachschlagen sofort mehrere Hits erzielen, wobei hier der Gegner wohl nur körperlich auf dem Platz anwesend war. Jordi Gomez, Bengt Demant, Wilgen Reyes und Thomas Bieber konnten Hits und Runs erzielen. Auch Percy Marks und Martin Schubert (Double) konnten den Ball von Hendrick treffen. Somit ging man ins 2. Inning mit einer 4-0 Führung. Greg Scholz machte weiterhin seinen Job und ließ keinen weiteren Runner zu. Die Charlottenburger legten durch Michael de Gelmini noch einmal nach. Durch einen Wild Pitch beim dritten Strike konnte sich dieser die 1st Base sichern. Worauf dann die Goose Necks nun endlich zwei Strikeout hintereinander servierten. Dann konnte erneut Bengt mit einem Walk die 1st und Michael die 2nd Base erhalten. Durch einen weiteren Hit von Wilgen konnte Michael scoren und die Führung auf 5-0 ausbauen. Das 3. Inning sollte auch am Spielstand nichts verändern, auch deswegen, weil die Defensive der Challengers sehr konzentriert ihren Pitcher unterstützte. Michael de Gelmini machte einen super Job an der 1st Base, sowie auch alle anderen Spieler und dieses zeigte sich am Ende des ersten Spiels mit einer „0“ in der Error-Statistik.
Im 4. Inning wurde man kurz daran erinnert, wie es Greg Scholz vor zwei Wochen in Dohren erging. Er gab zwei Walks mit anschließenden Hits ab und die Jungs aus NRW konnten ihren ersten Run erzielen. Trotz loaded Base und nur einem Out konnten sie nicht mehr herausholen, da die Challengers ein perfektes Double-Play zwischen Jordi-Percy-Michael hinlegten und somit das Inning beenden konnten. Somit war das schwierige 4. Inning für Greg überstanden und er ließ nun nichts mehr anbrennen.
Im 5. Inning wurde der letzte Widerstand aus Ratingen endgültig gebrochen. Nun folgten Hit, Walks und Errors die zur Folge hatten, dass die SCCler nun erneut drei Runs erzielen durften und somit die Führung auf 8-1 anstieg.
Im 6. Inning konnten die Gänsehälse die Bases wieder vollmachen, aber erneut kein Kapital daraus erzielen, woraus man schließen könnte, dass die Bases loaded Grippe in Ratingen ausgebrochen ist.
Mit dieser Führung kamen nun auch weitere Hits zustande und Thomas Bieber erzielte seinen dritten Run in diesem Spiel durch einen Double von Hector Cabrera.
Greg konnte sich nun sein 7. Complete Game und seinen 6. Win sichern. Damit hat er nun doch einen Rekord von 6 Wins zu 5 Loses, was ihn zum besten Challengers-Pitcher in dieser Bundesliga-Saison macht.
Hinzu kommt noch, dass er mit diesem Spiel den führenden Pitcher Michael Kaber (Dortmund Wanderers) in Inning Pitched (75.2) und Batters Faced (372) überholen konnte.
Hinweis: Da Greg Scholz auch noch im 2. Spiel des Tages 1.1 Innings Pitched und 5 Batters Faced hatte, werden die genannten Zahlen bei 77 IP und 377 BF liegen.
Game 2: Nun standen die Ratinger ziemlich unter Druck und mussten das 2. Spiel unbedingt gewinnen, damit sie noch aus eigener Kraft den Abstieg am nächsten Wochenende verhindern können. Somit wurde nun Tobias Langenfelder auf dem Mound gestellt und die SCCler gaben ihrem Alt-Meister Michael de Gelmini das Vertrauen. Mikele hatte schon beim Lokalderby gegen die Sluggers einen Sieg als Pitcher einfahren können und sollte nun als unbekannte Größe gegen die Gänsehälse antreten.
Nach dem ersten Out konnten die Ratinger aber gleich zwei Hits folgen lassen. Nun kam ein Error hinzu, sowie bei Bases loaded ein Hit-by-Pitch, somit kamen zwei Runs nach Hause.
Als Zuschauer konnten wir nun auch unseren SCC-Präsidenten Dr. Klaus Henk mit seiner Frau begrüßen. Die beiden gucken gerne mal bei einem Baseballspiel vorbei.
Was auch immer die Goose Necks nach der 2-0 Führung für Träume gehabt haben mögen, der Leftfielder Christian Pehle machte dies gleich beim ersten Batter Jordi Gomez zunichte, weil er das sichere Flyout nicht im Handschuh behalten konnte. Nach Stolen Base und anschließend missglücktem Pick-off konnte Hector Cabrera durch einen SacFly den Anschlusspunkt nach Hause schlagen. Nun wurde Wilgen Reyes mit einem Walk auf Base geschickt, um anschließend ein Double Play zu spielen. Dieser Plan wurde aber durch den 2nd Baseman Jonas Kuklan gleich mit einem Error vernichtet. Da Wilgen noch eine Base haben wollte, konnten die Gänsehälse dieses aber verhindern. Nun sollte bei zwei Outs nichts mehr passieren, was sie ohne Rechnung ihres 3rd Baseman Robin Lorenz gemacht haben. Der nun auch einen Platz in der Error-Statistik haben wollte. Somit waren Baserunner on 3rd und 2nd Base bei 2 Outs. Durch einen Single von Chris Goebel konnte Bengt Demant scoren und Percy Marks zur 3rd Base forcieren. Die Ratinger versuchten bei einem Stealversuch an der 2nd Base das dritte Out zumachen und haben wohl dabei vergessen, dass auch noch die dritte Base besetzt war. Hier konnte zeitgleich Percy nach Hause laufen. Nun hatte sich das Blatt durch 4 Errors im 1. Inning für die Challengers geändert und eine 3-2 Führung blieb als Ergebnis auf dem Habenkonto stehen.
Nun folgte ein 1-2-3 Inning für die Goose Necks und die SCCler konnten da weitermachen, wo sie im 1. Inning aufgehört haben. Robert Kilian bekam ein Hit-by-Pitch und Dominik Reyes konnte mit einem SacBunt den Runner zur 2nd Base bringen. Tino Stroop musste sich mit einem Pop-up von Catcher ausmachen lassen, worauf jetzt ein Double von Jordi folgte. Hector Cabrera konnte gleich einen weiteren Double erzielen und somit hatte man die Führung wieder auf 5-2 ausgebaut.
Im 3. Inning musste Michael de Gelmini einen Homerun von Robin Lorenz einstecken, was aber keinen Abbruch seiner Pitcherleistung zur Folge hatte. Hier spielt sicher die langjährige Bundesliga- Erfahrung von Mikele eine wichtige Rolle. Die SCCler konnten den alten Spielabstand wieder herstellen, da die jungen Wilden Percy, Robert und Chris für die nötigen Hits sorgten, um einen weiteren Run zu erzielen.
Im 4. Inning gab es auf beiden Seiten keine Runs zu verzeichnen und somit blieb der Spielstand bei 6-3 für die Charlottenburger.
Nun musste leider Mikele aus beruflichen Gründen früher gehen und Thomas Bieber übernahm den Hügel. Es fing auch sehr gut für Thomas an. Gleich die ersten beiden Batter konnten ausgemacht werden, bis erneut Robin Lorenz at bat war. Diesmal wurde es kein HR, aber durch ein Double von Robin Lorenz und ein Single von Klaus-Jan Hendrick konnten die Ratinger auf 6-4 verkürzen.
Das 5. Inning wurde durch Pinch-Hitter Jeff Mahlke begonnen, der einen Linedrive zum 3rd Baseman schlägt und dieser den Ball aus der Luft pflücken konnte. Auch die nächsten beiden Batter gingen aus.
Das 6. Inning begann mit einem Flyout durch Dominik Gibbons Reyes (insgesamt 4 Flyouts), danach folgten ein Hit und ein Wild Pitch, worauf anschließend der Runner sich die 3rd Base holen wollte und dabei durch Bengt ausgeworfen wurde. Nun gab es keine Strikes mehr und Thomas Bieber musste drei Walks hinnehmen. Auch jetzt hatte man wieder Erinnerung ans letzte Spiel in Dohren, wo Thomas in nur zwei Innings 11 Walks verteilt hatte. Der Challengers-Coach Wilgen zog die Notbremse und ließ nochmals Greg Scholz auf den Mound kommen. Dieser konnte auch gleich mit seinen Würfen den nächsten Batter bzw. Runner ausmachen. Selbst konnte man im Nachschlagen keine Runner auf Base bringen.
Das letzte und 7. Inning, sollte auch diesmal das letzte Inning sein. Greg hatte alles im Griff und durch einen spektakulären Catch von Wilgen Reyes im Foul-Territorium wurde das letzte Saisonspiel in der Bundesliga beendet.
Fazit: Vom sportlichen Aspekt könnte man am Ende der restlichen Nachholspiele von Sluggers vs. Goose Necks (Sonntag 16.09.) und Braunschweig vs. Dohren (Sonntag 23.09.) den 3. Tabellenplatz halten. Das wäre die beste Platzierung in den drei Jahren Bundesligazugehörigkeit und zeigt, dass in diesem Jahr alle Teams, jede Mannschaft schlagen können. Dadurch hat der 2. Platz 11 Niederlagen und der Absteiger könnte mit nur 13 oder 14 Niederlagen am Ende das Nachsehen haben. Außerdem zeigt es sich wieder einmal, dass die Aufsteiger aus den Regionalligen (Braunschweig und Ratingen) am Ende unten stehen, trotz eines perfekten Saisonstarts, wo beide Teams Platz 1 und 2 belegten.
27.08.2007 | Hilmer
Das letzte Auswärtsspiel der Bundesliga Saison 2007
Die SCCler sind am Sonntagmorgen letztmalig in diesem Jahr zu einem Roadtrip aufgebrochen. Das letzte Auswärtsspiel in dieser Saison fand in Dohren bei Hamburg statt.
Wie immer auf dem Weg dorthin, treffen wir die Frohnau Flamingos zu einem ihrer Spiele in Hamburg in der Regionalliga. Der McDonalds in Wittenberge – 210 km von Berlin entfernt – ist wohl nicht nur bei den Challengers eine beliebte Anlaufstelle um das Frühstück einzunehmen.
Durch mehrere Verletzungen ist das Bundesliga-Team mittlerweile mit vier Juniorenspielern verstärkt worden. Wilgen Reyes hat sich beim letzten zusammen Prall am Zeigefinger verletzt. Tino Stroop hat immer noch Handgelenksprobleme, was beide aber nicht abhält trotzdem mitzufahren und zu spielen. Die Langzeitverletzten: Tito, Marc und Heiko werden dieses Jahr nicht mehr ins Team zurückkommen. Daher müssen die Junioren, also die Zukunft der Challengers, Bundesligaluft schnuppern.
Game 1: Der Hügel wurde von Hendrik Dallmann für die Wild Farmers und Greg Scholz für die Challengers bestiegen. Letzterer hatte noch sein 12. Innings-Spiel im Lokalderby am letzten Sonntag in den Knochen. Trotzdem begannen beide Pitcher gewohnt souverän zu werfen und konnten jeweils die ersten drei Batter ausmachen.
Das 2. Inning konnten die Berliner mit einem Hit von Thomas Bieber eröffnen, worauf ein Error des Centerfielders folgte und damit Benjamin Ruß die 2nd Base erlaufen konnte. Durch ein verunglücktes Squeeze Play konnte man Thomas zwischen Homeplate und 3rd Base austaggen. Danach gestaltete sich die Spielsituation wie folgt: Runner on 3rd und 1st Base bei einem Out. Nun konnte trotz Verletzung Wilgen Reyes ein Hit ins Rightfield schlagen und damit für die ersten beiden Runs sorgen. Leider konnte man nicht mehr Kapital aus diesem Inning holen, trotz eines weiteren Walks von Martin Schubert.
Im Gegenzug konnten die Wild Farmers ihren Lead-Off-Hitter Timm Max mit einem satten Double auf Base bekommen. Dann wurden Gastgeschenke in Form eines Balks von Scholz verteilt und der nächste Batter schlug den ersten Run hinein. In diesem Inning konnte man noch weiteren Run-Support verhindern.
Im 3. Inning konnten die SCCler ihren Vorsprung auf 3-1 durch einen Double von Bengt Demant und ein Single von Hector Cabrera ausbauen. Greg Scholz hielt trotz zweier Baserunner die Jungs aus Dohren kurz.
Im 4. Inning konnten die Wild Farmers Wilgen Reyes noch mit einem nicht gefangen Strikeout zurück ins Dugout schicken, aber anschließend kamen Martin Schubert mit Single, Tino Stroop mit Walk, Jordi Gomez mit einem Double, sowie einen weiteren Hit durch Bengt auf Base und somit natürlich auch zu weiteren Runs. Die Führung konnte man nun mit 1-6 ausbauen und dies sollte eigentlich auch für die SCCler in aller Regel ausreichen.
Nun kamen die Ermüdungserscheinungen von Greg Scholz zum Vorschein. Das 4. Inning sollte nicht enden wollen. Es folgten Hits auf Walks und wieder Hits. Sogar zwei Walks bei loaded Bases tun einen Pitcher besonders weh. Man hätte Greg erlösen müssen, aber wir hatten einfach keine Alternativen. Der einzigste weitere Pitcher musste für das 2. Spiel geschont werden. Somit konnte Greg nach 6 zugelassenen Runs endlich das dritte Out in Form eines Pop-Up Flyballs zur 3rd Base erleichtert registrieren. Die Wild Farmers haben nun die Führung mit 7-6 übernommen und konnten zugleich im 5. Inning drei Outs erzielen. Dadurch hatte Greg nicht wirklich viel Zeit zu verschnaufen gehabt und musste nach nur ein paar Minuten wieder auf den Hügel. So bekam gleich der Lead-Off-Hitter einen Walk und alle dachten es geht jetzt so weiter. Greg fing sich nun aber wieder und ließ lediglich den einen Run zu und brachte die Berliner aus diesem Inning wieder heraus. Da man im 6. Inning auch keine Baserunner hatte und somit folglich auch keine Runs erzielen konnte, musste man dieses Spiel schon zu den Akten legen und die drohende Niederlage langsam akzeptieren.
Selbst die Dohrener konnten nicht im 6. Inning nachsetzen und mussten ins letzte Inning mit einer 8-6 Führung gehen. Hierfür kam jetzt ihr Closer Sebastian Jaap zum Zuge. Der hat einen Rekord von 3-2-1 (Wins / Los / Saves) und sollte nun das gewonnene Spiel nach Hause bringen. Die SCCler waren eigentlich auch schon geschlagen und konnten nun einfach mal schauen was passiert. Bengt konnte gleich seinen dritten Basehit erzielen, gefolgt von Hector mit einem Hit-by-Pitch. Somit war der Ausgleichspunkt bereits auf Base, bevor Thomas Bieber bei einem Count vom 3-1 den Ball mit einem Pop-up Fly zum 1st Baseman schlägt. Nun sollten eigentlich alle Träume einer Aufholjagd beendet sein, aber Benjamin Ruß konnte mit einem Walk die Bases voll machen. Worauf jetzt ein Wild Pitch gab und Bengt einen Run scoren konnte. Nun stand es nur noch 7-8 für Dohren. Percy Marks schlug den Ball ins Centerfield worauf Hector durch den sacrifice Fly scoren konnte und den Ausgleich herstellte.
Die Wild Farmers stellten nun fest, dass die Pitcher-Auswechslung nicht wirklich gut war. Besonders enttäuscht war der Starting Pitcher Hendrik Dallmann, der von seinem Bruder Johst Dallmann (Coach) vorzeitig ausgewechselt worden ist, da dieser nun sein gewonnenes Spiel vor Augen nicht mehr in der Statistik bekommen würde. Egal wie es nun zum Schluss ausgeht.
Jaap ließ noch zwei weitere Walks zu und ging mit loaded Bases vom Farmer-Hügel herunter. Nun folgte der dritte Pitcher Thies Brunckhorst – hier handelt es sich um einen Junioren-National-Spieler – der sich gleich mit einem Hit-by-Pitch bei einem Count von 3-2 gegen Tino ins Geschehen einklinkte. Nun konnte Jordi einen Single bei zwei Outs schlagen und für zwei weitere Runs sorgen, bevor Bengt zum zweiten mal in diesem Inning an die Platte musste und leider mit einem Flyout zum ShortStop ausgemacht werden konnte.
Nun hatte sich das Blatt noch einmal geändert und die Berliner führten jetzt
mit 8-13.
Fünf Punkte und drei Outs vor einer Sensation. Greg wollte gar nicht wissen wie es genau steht und fing einfach an zu werfen. Tino kann das erste AUS im Centerfield machen, nun folgte aber leider Hit-by-Pitch und ein Double. Runner on 3rd und 2nd Base bei einem Out. Jetzt folgte eigentlich ein Strikeout, wobei der dritte Strike nicht gefangen werden konnte und somit ein Run und ein neuer Baserunner auf dem Feld standen. Durch einen Error konnte auch der nächste Runner scoren und die Dohrener spürten, hier geht noch was. Dieses konnte Greg jetzt aber mit dem zweiten Strikeout abwenden und anschließend machte Tino einen weiteren Catch im Centerfield und die Challengers haben das Spiel noch gewonnen.
Wieder einmal zeigte es sich, dass ein Baseball-Spiel erst zu Ende ist, wenn alle Outs geschafft worden. Außerdem muss man die Leistung Greg Scholz noch einmal herausstellen. Selbst schwächend konnten die Wild Farmers nur in einem Inning die Situation ausnutzen, was schließlich nicht ausreicht, die Challengers mit Greg auf dem Mound zu besiegen. Hinzukommt, dass dieser Sieg die Berliner ein großes Stück näher bringt die Spielklasse aus eigener Kraft zu halten.
Game 2: Nun konnte man eigentlich das zweite Spiel beruhigt beginnen. Sogar Lead-Off-Hitter Jordi Gomez konnte mit einem Hit-by-Pitch von Timm Max auf Base kommen und durch eine Stolen Bases, sowie ein Groundout von Bengt Demant zur 3rd Base forcieren, bevor Hector Cabrera mit einem Single den ersten Run nach Hause schlagen konnte. Anschließend schlug Wilgen Reyes ins Double Play.
Für die Berliner stand nun wie geplant Thomas Bieber auf dem Mound. Er fand die Strikezone überhaupt nicht und musste 12 Balls in Folge hinnehmen. Worauf nun die Bases loaded waren. Erst jetzt konnte Thomas endlich ein Strikeout erwerfen. Leider folgten nun erneut weitere zwei Walks worauf die Wild Farmers die Führung mit 2-1 übernahmen.
Im 2. Inning konnten die Challengers nichts reißen und somit wurden die nächsten drei Batter wieder ins Dugout geschickt. Auch Thomas Bieber fand für kurze Zeit ins Spiel. Der erste Batter ging mit Strikeout unverrichteter Dinge wieder und ein Flyout im Centerfield von Dominik Reyes konnte das zweite Out markieren. Nun kam wieder die Top of Line-up der Farmers zum Zuge. Es folgten erneut vier Walks, wobei hier ein Wild Pitch und ein Balk zu zwei Runs für die Gastgeber führten. Coach Wilgen hatte nun schon Greg Scholz zum aufwärmen geschickt, damit man Thomas vorzeitig auswechseln konnte. Willy hörte aber auf einen kleinen Zuruf aus dem Dugout, worauf er jetzt erst einmal Percy Marks auf dem Hügel stellte. Es war Percys erster Einsatz als Pitcher in der Bundesliga und es stellte sich heraus, dass er seine Sache sehr routiniert meisterte. Nach einem Walk ohne Run konnte er
dann das ersehnte dritte AUS selber machen.
Das 3. Inning fing mit einem Hit von Jordi und einer Stolen Bases an. Worauf Bengt mit einem Hit diesen ins Ziel schlagen konnte. Das Spielergebnis lautet nun 4-2 für die Farmers.
Percy ließ in den nächsten 4 Innings lediglich zwei Runs zu, wobei diese nicht einmal Earned Runs waren. Somit musste aber Greg nicht noch einmal ins Geschehen eingreifen, was er bestimmt als positiv empfunden hat. Leider konnten die Challengers in der Offensive keinen Support für Percy liefern und das Spiel erneut noch einmal umzudrehen. Somit musste man die Niederlage mit 6-2 hinnehmen.
Zu erwähnen wäre noch dass beiden Umpire teilweise sehr laut auch „die Balls“ gecalled haben, wenn man also nicht immer hingeschaut hätte, dann hätte man dieses auch als Strike call deuten können. Beide Teams hatten damit besonders im 2. Spiel Probleme, da nicht alle Strikeouts gleich vom Batter wahrgenommen worden oder besser gesagt, sie sind früher von der Plate gegangen, als sie mussten.
Fazit: Pflicht erfüllt. Im letzten Heimspiel gegen die Ratingen Goose Necks am Sonntag 09. September sollte ein weiterer Sieg den Klassenerhalt sichern, da sich die anderen Teams noch gegenseitig die Spiele abnehmen müssen, wird man selbst mit einem negativen Rekord wie im letzten Jahr im Mittelfeld landen.
Da in diesem Jahr erstmalig das Verletzungspech bei den Challengers Einzug gehalten hat und nun schon bis zu 6 Junioren in der Bundesliga mitgespielt haben, kann man von einer doch relativen erfolgreichen Saison 2007 sprechen. Dieses wurde am Anfang der Saison auch von den Verantwortlichen erwartet.
Trotzdem muss man sagen, dass eine Verjüngung des Teams wohl selbst in der 2. Bundesliga nicht mehr ausreichen wird, damit man wieder oben mitspielen kann. Hierfür fehlt leider ein Ausländischer Pitcher der eben ein knappes Spiel zu machen kann. Hinzukommt dass die Schlagleistung einfach zu schwach ist, um genügend Druck auf den Gegner auszuüben.
21.08.2007 | Hilmer
Rückspiel des Lokalderbys in der 2. Bundesliga
Nach den zwei Niederlagen in Dortmund standen die SCCler nun im Lokalderby gegen die Berlin Sluggers mit dem Rücken zur Wand. Da die Neuköllner Tabellenletzter sind zählt hier jeder Sieg doppelt und ein Split des Double Header ist eigentlich Pflicht. Auch deswegen, weil man innerhalb Berlins die Nase vorne haben möchte.
Game 1: Wurde zum Duell zwischen Oliver Knaack für die Sluggers und Thomas Bieber für die Challengers auf dem Hügel. Die äußerlichen Voraussetzungen für diesen Spieltag waren hervorragend was in diesem Jahr wohl nicht immer so war, es waren 25 Grad, Sonnenschein und es blieb trocken!
Das 1. Inning war ein so genanntes 1-2-3 Inning, was heißen soll, dass die jeweiligen ersten drei Batter alle ausgegangen sind. Im 2. Inning konnten die Sluggers einen Hit erzielen, was aber keinen Punkt zur Folge hatte. Besser haben die SCCler es gemacht. Hector Cabrera konnte als Lead-Off-Hitter einen Triple erzielen. Dieser sollte dann durch einen SacBunt von Benjamin Ruß nach Hause gebracht werden, was durch den Pitcher Knaack verhindert wurde, aber dadurch konnte Benni die 1st Base erreichen. Nun konnte Percy Marks einen Groundball zum ShortStop schlagen und somit für den ersten Run sorgen. Man ging mit einer 1-0 Führung ins 3. Inning. Hier gab es für beide Berliner-Teams nichts zu holen und man konnte gleich ins vierte Inning wechseln.
Benjamin Kleiner konnte noch mit einem sichern Catch durch Greg Scholz im Centerfield ausgemacht werden, wonach dann Ramon Veisz einen Hit-by-Pitch erhielt und Lukasz Bucki einen Double erzielte, worauf Veisz zur 3rd Base vorrücken konnte. Nun sollte eigentlich Steven Wolburg durch einen SacBunt den Ausgleich-Run nach Hause bringen. Dieser Bunt wurde direkt zum Pitcher Thomas geschlagen, dieser dachte sich wohl es handelt sich um ein Squeeze Play und machte den Spielzug an der Homeplate. Dort kam aber kein Runner an und Wolburg war safe at 1st Base. Nun war für Krämer die Bases Loaded bei einem Out. Dieser konnte mit einem Groundball zum ShortStop den Run erzielen und wurde selbst an der 1st Base ausgeworfen. Nun folgte bei zwei Outs ein weiterer Hit-by-Pitch für Ronald Stiller und die Bases waren erneut geladen. Kevin Cooray schlug wiederum zum ShortStop Jordi Gomez einen Groundball und alles sah nach einem Routine Play aus. Jordi unterlief diesem Ball und musste mit ansehen, wie der Ball unter seinem Glove hindurch rollte. Durch diesen Error konnten zwei weitere Sluggers (Bucki und Wolburg) scoren. Damit gingen die Neuköllner mit 1-3 in Führung.
An diesem Spielstand sollte sich leider auch nichts mehr ändern. Die SCCler konnten in ihren letzten vier Innings nur jeweils einen Baserunner verzeichnen und somit wurde keine Aufholjagd gestartet. Im letzten Inning wurde noch Oliver Knaack für Ronald Stiller auf dem Hügel ausgewechselt und dieser konnte sich sein Save abholen.
Wie auch schon im beim Hinspiel in Neukölln konnten die Challengers gegen Knaack nicht bestehen und mussten von den 21 Outs: 9 Flyouts und 2 Strikeouts hinnehmen.
Das Bundesliga-Spiel wurde auf einen sehr hohen Niveau geführt, besonders die Defensive beider Mannschaften waren an diesem Tag wieder einmal fast perfekt was zur Folge hatte, dass der einzigste Error im Spiel über Sieg und Niederlage entschieden hat.
Game 2: Da das 1. Spiel gerade einmal zwei Stunden gedauert hatte, konnte man relativ zügig wieder anfangen. Nun standen für die Sluggers Dennie Andresen und für die Challengers Greg Scholz auf dem Mound. Auch dieses Spiel stand ganz im Zeichen der Pitcher, nun waren aber die Voraussetzungen völlig anderes verteilt. Die Charlottenburger hatten keinen Relief-Pitcher mehr im Bullpen, ganz anderes bei den Neuköllnern, diese hatten noch mit Benjamin Kleiner, Sören Brennicke und ihren Closer Ronald Stiller eine dichte Personaldecke.
Im 3. Inning bei zwei Outs konnten die Sluggers nun endlich ihren gefährlichsten Batter – Kleiner – mit einem Hit auf Base bekommen. Dieser holte sich mit einer Stolen Bases die 2nd Base, worauf Ramon Veisz einen Walk zur 1st Base erhielt. Wie schon im 1. Spiel konnte nun erneut Lukasz Bucki einen wichtigen Hit erzielen und dadurch kam der erste Run des Spiels nach Hause. Im Gegenzug konnten die SCCler die Bases bei zwei Outs mit Bengt Demant, Wilgen Reyes und Hector Cabrera laden. Darauf entschied sich der Spieler/Coach Benjamin Kleiner sich selbst auf den Hügel einwechseln. Bis dato hatte er erst zwei Einsätze als Pitcher in dieser Saison und galt noch als verletzt, da seine Schulter beim Saisonauftakt Schmerzen verursacht hatte. Trotzdem konnte er gleich ein Strikeout gegen Thomas Bieber erzielen und hatte somit eine gute Ausgangslage für die Challengers zunichte gemacht.
Auch im 4. Inning mussten die SCCler einen weiteren Run für die Sluggers hinnehmen. Durch zwei Doubles von Stiller und Cooray konnten die Sluggers ihre Führung auf 0-2 ausbauen.
Nun wechselt Spieler/Coach Wilgen Reyes während des at bats Benjamin Ruß für Chris Goebel aus. Dieser konnte einen Walk erzielen und ging anschließend bei einem Stealversuch an der 2nd Base aus. Daraufhin wurde nun Dominik Gibbons ins Centerfield eingewechselt, Wilgen spielte nun Catcher und Thomas Bieber wurde nun 1st Baseman.
Im 5. und 6. Inning passierte nicht wirklich viel, da die Pitcher Scholz und Kleiner alles im Griff hatten. Auch im 7. und eigentlich letzten Inning konnten die Sluggers keine Punkte erzielen. Die SCCler konnten ihren Lead-Off-Hitter Percy Marks durch einen Walk auf Base bringen, anschließend konnte Martin Schubert den Runner auf die 2nd Base schlagen. Nun folgte durch den bereits eingewechselten Jeff Mahlke ein Basehit worauf Percy die 3rd Base forcieren konnte. Nun wurde Tino Stroop als Pinch-Runner für Jeff Mahlke eingesetzt.
Jordi Gomez konnte mit einem Groundball zum 3rd Baseman Percy nach Hause schlagen und Tino konnte daraufhin zur 3rd Base laufen.
Spannender geht es kaum noch. Die Situation ist wie folgt: 2 Outs, der Ausgleich steht an der 3rd Base. Bengt Demant erhält nun schon seinen dritten Walk und damit die 1st Base, somit ist nun auch der Winning-Run auf Base. Wilgen Reyes konnte nun endlich in einer Baseball-typischen Situation zeigen, dass er den Ball auch treffen kann und hittet den Ausgleich ins Ziel. Leider schlug nun Hector den Ball zu unglücklich, dass der Baserunner Wilgen ausgemacht werden konnte.
EXTRA-Innings !!!! Die SCCler sind bereits in dieser Saison darin geübt mehr zu spielen, als angesetzt. Schon gegen Dohren (11 Innings) und Braunschweig (8 und 12 Innings) kennt man das Gefühl in die Verlängerung zu gehen.
Die Innings: 8 bis 10 blieben der Defensivabteilung überlassen. Außer ein Triple von Ramon Veisz konnte keine Mannschaft irgendetwas gegen das starke Pitching ausrichten. Nun hatte man auch schon über drei Stunden gespielt und man merkte die Anspannung beiden Mannschaften an, dass der nächste Run die Entscheidung bringen wird. Da wäre eine kleine Pause von 5 Minuten für die Scorerin passend gewesen. Man sollte hierfür Wissen, dass der Spielberichtsbogen (Scoresheet) maximal 10 Innings aufweist und nun zwei neue Scoresheets für das 11. Inning von Nöten sind. Damit man diese auch richtig und vollständig auswerten kann, müssen nun alle Spieler eins-zu-eins übertragen werden. Hinzu kam, dass nun beide Teams auch weitere Wechsel hatten. Diese „Bitte“ wurde vom Plate-Umpire Ralf Kuring abgelehnt, da es doch reiche die nächsten drei Batter erst einmal zu notieren, damit wir jetzt sofort weiterspielen könnten. Außerdem erhält doch der Scorer 6 Minuten vor Spielbeginn die Line-up-Cards, dass müsste doch reichen!
Ein sehr trauriges Beispiel, wie ein Schiedsrichter mit seinem Kollegen (Scorer) umgeht und die Unterstützung verweigert. Anscheint ist Herr Kuring in der Bundesspielordnung nicht über den Artikel 6 (Die Schiedsrichter) hinweg gekommen, sonst hätte er auch den Artikel 7 (Die Scorer) gelesen, wo deutlich über Sinn und Zweck des Scoren enthalten ist.
Zum Glück haben nicht alle Umpire die gleiche Einstellung zum scoren, da es auch anders geht, wie zum Beispiel mit Andreas Nowak beim 11 Inning-Spiel gegen Dohren Wild Farmers.
Nach lautstarker Diskussion, konnte man soviel Zeit herausholen, damit man nun doch seine 5 Minuten hatte und der Pitcher musste sich auch die Schuhe zu machen.
Das 11. Inning begann mit zwei Outs für die Sluggers, danach konnte Kevin Cooray einen Basehit erzielen, worauf ein Pickoff Error und ein Passed Ball ihn zur 3rd Base kommen läßt.
Nun konnte der Sluggers-Catcher Shinichiro Ishihara einen Triple schlagen und somit die Führung von 2-3 erzielen.
Die SCCler dürfen noch einmal Nachschlagen und können Dominik mit einem Error auf die Base bringen. Anschließend erhält Percy einen Walk. Martin Schubert schafft es leider nur mit einem Schlag zum Pitcher, der dann den Lead-Off-Runner an der 3rd Base ausmacht. Somit ist Percy on 2nd und Martin on 1st Base. Tino kann trotz Handverletzung einen Hit schlagen und damit alle Runner eine weitere Base forcieren. Nun folgt durch Jordi eine SacFlay ins Rightfield worauf der erneute Ausgleich für die Challengers erzielt werden kann.
Leider kann man aus dieser Situation nicht mehr herausholen, da Bengt nun seinen vierten Walk bekommt und Wilgen zum 2nd Baseman schlägt.
Das 12. Inning bringt die komplette Dramatik des Baseballspiels zu Tage.
Die Sluggers starten wieder mit Benjamin Kleiner, der wird aber durch einen Catch von Thomas Bieber, dieser ist nun bereits seit dem 11. Inning wieder im Centerfield zu finden, ausgemacht. Nun bekommt Veisz einen Hit-by-Pitch, Gregs erster HbP in diesem Spiel, und somit steht ihm die 1st Base zu. Als nächster Batter steht Lukasz Bucki an, dieser hittet den Ball ins Right-/Centerfield genau die einzigste Öffnung an dieser Stelle. Worauf Thomas Bieber kurz die Arme hebt und dann anschließend den Ball holt. Hierzu sollte man wissen, dass es folgende Groundrules für solche Fälle gibt: Rollt ein Ball aus dem Fair-Territory oder ist nicht mehr spielbar, dann hebt der Feldspieler die Arme und lässt den Ball dort liegen. Der Umpire kommt dorthin und überzeugt sich, ob dieser Ball nicht mehr spielbar ist. Holt eine Feldspieler diesen Ball und wird vorher keine Entscheidung über einen Groundrule vom Umpire getroffen, dann handelt es sich hier um einen „live Ball“ und die Spielsituation ist noch nicht beendet.
Die Schiedsrichter haben relativ schnell auf zwei Bases entschieden, was die Sluggers lautstark und mit Bench clearing anzweifeln, da doch der Feldspieler den Ball geholt hätte.
Nun gab es eine wilde Diskussion darüber: Ob, wie und was nun zutun wäre. Das ganze dauerte geschlagene 15 Minuten bis sich die Sluggers daraufhin für einen Protest gegen die Entscheidung von Herrn Lißner entschlossen. Kurz vorher hatten wir nicht einmal 5 Minuten Zeit zum Scoresheet ausfüllen und jetzt? Egal, das spannende Spiel ging nun weiter und es waren Runner on 3rd und 2nd Base bei einem Out. Steven Wolburg bekam nun einen Walk und somit waren die Bases voll. Anschließend wurde Jakob Buttgereit mit einem Strikeout zurück ins Dugout geschickt.
Stiller konnte bei zwei Outs und full count einen Groundball zum 3rd Baseman schlagen. Dieser hätte eigentlich das AUS an der 1st Base suchen müssen, versuchte aber lieber das Out an seiner Base zumachen. Aber Lukasz war schneller und konnte die Base vor Hector erreichen. Damit war das Force Out aufgehoben. Nur weil der Baserunner über 3rd Base rutschte konnte Hector ihn taggen, aber der Runner Ramon Veisz von 3rd Base kann dadurch einen Punkt erzielen und somit gehen die Neuköllner abermals mit 3-4 in Führung.
Die Sluggers bringen nun ihren Closer Stiller auf den Hügel, der sich diesmal nicht richtig warm werfen konnte, da er ab dem dritten Inning im Leftfield stand.
Natürlich dürfen die Challengers noch einmal Nachschlagen und könnten Hector als Lead-Off-Hitter mit einem Hit-by-Pitch auf Base bringen. Thomas Bieber kann sich einen Walk erkämpfen und beide Baserunner wurden durch einen SacBunt von Dominik jeweils eine Base forciert. Nun stand Juniorenspieler Percy Marks mit einem Out vor seiner bis dahin größten sportlichsten Herausforderung. Ein Hit kann diesen Baseball-Krimi entscheiden. Bei einem Count von 2 Balls und 2 Strikes hittet er den Ball ins Outfield. Die Sluggers erkennen sofort, dass dadurch beide Baserunner scoren werden und versuchen gar nicht einmal einen Spielzug zu machen. Winning-RBI’s für Percy Marks und ein dicker Win für Greg Scholz stehen nach 4 Stunden Arbeit auf der Habenseite.
Fazit: Im direkten Vergleich würden Challengers hinter den Sluggers stehen, dafür müssen sie aber aus ihren letzten sechs Spielen noch mindestens drei gewinnen. Jeder weitere Sieg für den SCC erschwert dieses Ziel. Spannend bleibt es aber bis zum Schluss der Saison 2007. Die Challengers treten noch gegen Dohren und Ratingen an und die Sluggers spielen zu Hause genau gegen diese beiden Teams auch noch. Hinzu kommt, dass die Sluggers noch gegen den vorzeitigen Meister Dortmund Wanderers antreten müssen.
17.07.2007 | Hilmer
Erstmalig konnten die Challengers beide Heimspiele gegen Paderborn gewinnen!
Die Paderborn Untouchables mussten nun schon das zweite Mal zu den Charlottenburgern anreisen. Da der erste Versuch leider nach mehreren Unterbrechungen wegen dem schlechten Wetter abgebrochen werden musste und auch keine Besserung der Platzverhältnisse in Sicht war, hat man sich auf den 15. Juli als Nachholtermin geeinigt. An diesem Tag war das Wetter erheblich besser: 35 Grad und Sonne ohne Ende!
Dadurch konnte nun auch wieder der Coach U’s Oliver Neisemeier und ihr Bester Pitcher Eugen Heilmann dabei sein, die noch beim vorherigen Termin gefehlt haben.
Auf Seiten der SCCler fehlte Niklas Tiepolt aus gesundheitlichen Gründen, sowie Tino Stroop, der immer noch wegen seiner Verletzung vom Spiel gegen die Dohren Wild Farmers nicht einsatzfähig ist.
Game 1:
Auf den Hügel stand Greg Scholz für die Challengers und auf Seiten der Untouchables musste Daniel Czekalla auf den Hügel, dieser hatte bis dato noch keinen Pitchereinsatz in der 2. BL zu verzeichnen.
Da Percy Marks zurzeit im Urlaub weilt, wurde auf seiner Position (2nd Base) erstmals in dieser Saison Chris Goebel eingesetzt.
Das Spiel begann für Greg auch gleich mit drei Outs und somit konnten die Challengers den neuen Pitcher gleich mal testen. Was aber wenig Erfolg hatte, da Jordi Gomez und Bengt Demant mit zwei Flyouts zurück ins Dugout geschickt worden. Danach bekam Wilgen Reyes einen Walk und Tito Jiminez konnte durch den dritten nicht gefangenen Strike die 1st Base erreichen. Jetzt folgte von Thomas Bieber ein Single wodurch beide Runner eine Base forcieren konnten. Da die Paderborner den Ball völlig zu spät an die 1st Base geworfen hatten und dadurch der 1st Baseman den Ball irgendwie ablenkte, konnte Wilgen den ersten Run erzielen. Anschließend folgte ein Wild Pitch und Tito machte somit den zweiten Run.
Nun hatten die Paderborner genug von ihrem Experiment und wechselten den Pitcher aus.
Ihr Junioren-Pitcher Dennis Stechmann übernimmt den Mound und kann das Inning mit einem Strikeout beenden.
Anscheinend waren die Untouchables geweckt worden und kamen durch einen Hit und zwei Hit by Pitches auf Base. Der Challengers Pitcher war noch unter der Woche krank und lag im Bett um seine Sommergrippe aus zukurieren. Er musste jetzt auch drei Runs hinnehmen und somit gingen die U’s mit einer 2-3 Führung ins nächste Halbinning.
Jordi konnte bei zwei Outs einen Hit erzielen, darauf holte er sich die 2nd Base mit einem Steal. Da der Catcher Eugen Heilmann, eigentlich ist dieser der Beste Pitcher der Paderborner und selten als Catcher eingesetzt, den Ball statt zur 2nd Base ins Outfield geworfen hat und nun auch noch der Centerfielder am Ball vorbei läuft, konnte Jordi den Ausgleich erzielen.
Das Unentschieden konnte man bis ins 4. Inning halten, dann konnte Martin Schubert mit einem Walk und Chris Goebel, sowie Hector Cabrera mit zwei perfekten Bunts die Bases laden. Leider gingen nun die nächsten Spielzüge nicht mehr so glatt. Jordi konnte nur ein Flyball zur 2nd Base schlagen und Bengt schlug den Ball zum 3rd Baseman, dieser suchte das Out an der Homeplate. Aber erneut konnte man bei zwei Outs einen weiteren Run durch einen Hit von Wilgen erzielen und somit wieder eine Führung von 4-3 erreichen.
Greg Scholz ließ keinen weiteren Run mehr zu. Trotz seiner schlechten Verfassung unterhalb der Woche hatte er sich in einen Rausch gespielt. Einige Spieler der Untouchables mussten noch daran glauben und worden von ihm abgeworfen, aber für Punkte reichte es nicht mehr aus.
Die Challengers konnten sogar noch einen Punkt durch Hector mit Walk und einem Single von Bengt erzielen.
Game 2:
Wie zu erwarten, kam Thomas Bieber als Challengers-Pitcher auf den Hügel und sein gegenüber war erneut Dennis Czekalla von den Untouchables.
Diese Aufstellung ließ darauf schließen, dass die Paderborner am heutigen Tage nicht genügend Pitcher dabei hatten. Was gegen uns in den letzten drei Jahren nicht der Fall war.
Thomas konnte trotz einiger Probleme die ersten beiden Innings mit 0 Runs absolvieren. Im Gegenzug konnte die Offensive der Challengers die schlechte Kontrolle des Untouchables Pitcher ausnutzen. Jordi Gomez wurde gewalkt, Wilgen Reyes machte erneut einen Hit und anschließend konnten Tito Jimenez, Hector Cabrera und Benjamin Ruß mit Walks auf Base kommen und durch einen Two-Out-Single von Chris Goebel konnte man eine Führung von 4-0 erzielen. Das 2. Inning wurde wieder mit Walks von Jordi, Bengt und Wilgen begonnen. Nun reichte es erneut und der Pitcher wurde jetzt durch Eugen Heilmann auf den Mound ersetzt. Dieser musste aber einen Hit gegen Tito hinnehmen und dadurch konnten weitere Runs auf dem Konto des SCC gutgeschrieben werden.
Im 3. Inning wurde die Starting Line-up der U’s mit Hit by Pitch und zwei Walks auf Base gelassen. Daraus konnten diese auch Kapital schlagen und verkürzten
auf 3-6.
Nun hatte sich aber Thomas wieder gefangen und ließ in den nächsten zwei Innings lediglich einen Baserunner zu.
In Gegenzug konnten die Challengers im 4. Inning erneut die Bases laden, aber eben keine Punkte daraus erzielen.
Ab dem 6. Inning wurde das Spiel noch einmal spannend, da die Paderborner mit einem Double und einem Error die Challengers Führung auf 4-6 zusammen schrumpfen ließen.
Jordi konnte aber durch seine Schnelligkeit gleich im Anschluss den 3-Run Abstand wieder herstellen, was fürs letzte Inning reichen sollte.
Die Untouchables sollten aber ihre letzte Chance noch einmal nutzen wollen und konnten bei einem Out die Bases laden. Aber Alex Heilmann schlug ins Centerfield, wo Benni Ruß den Catch machte und anschließend seinen Bruder Eugen an der 2nd Base auswerfen konnte: Double Play – Ball Game!
Fazit:
Nach dem schweren Arbeitssieg in Braunschweig, wo man 12 Innings benötigt hatte, damit man wenigstens ein Spiel mit nach Hause nehmen konnte, waren die beiden Siege gegen Paderborn goldwert. Schaut man sich die Tabelle der 2. Bundesliga Nord an, dann muss man feststellen, hier kann jede Mannschaft noch erster oder letzter werden. Bis auf Dortmund und SCC haben alle Mannschaften 8 Spiele verloren und somit könnte man am nächsten Spieltag gegen Ratingen bei zwei Niederlagen den letzten Platz belegen, aber eben auch bei zwei Siegen den 2. Platz (bei gleichzeitigen Split zwischen Paderborn und Dohren) erzielen.
Durch die unterschiedlichen gespielten Spiele, Paderborn hat schon 18 von 24, SCC 14 und die Sluggers erst 12 Spiele, wird die Tabelle bei jedem Spieltag neu verschoben und erst im September komplett sein.
04.07.2007 | Scholz
In zwei packenden Begegnungen mit 6 Extrainnings trennen sich die Challengers und Subway 89ers mit einem Split.
Game 1:
Der Spieltag began mit den Pitchern Greg Scholz (1-3) für die Challengers und Sebastian Kaluza (2-2) für die Subway 89ers.
Während die Challengers gleich zu Beginn durch Jordi Gomez einen Run erzielten konnten, gab es für die Braunschweiger nichts zu holen. Gegen einen sehr gut aufgelegten Greg Scholz und ein solides Feld kam die Offensive der Subway 89ers nicht in Schwung. Mit 5 Strikeouts in den ersten 3 Innings schickte Scholz sie entweder direkt ins Dugout zurück oder sie trafen und wurden leichte Beute für die Berliner Infielder. Erst im vierten Inning erarbeiteten sich die Braunschweiger mühsam den Ausgleichs Run. Doch auch die Challengers hatten ihre Probleme, traten sie doch, mit Kaluza und seiner ERA von 0.64, gegen den derzeit besten Pitcher der 2. Bundesliga an. Kaum hatten die Braunschweiger ausgeglichen schlugen die Challengers auch schon durch Small Ball zurück. Ein Basehit im 5. Inning von Beni Ruß, eine Stolen Base ein Sac Bunt von Scholz und ein Grounder von Gomez brachten Ruß einmal um die Bases zum 2-1. Ein Inning mussten sich die Braunschweiger gedulden, dann aber konnten sie nach einem Walk von Sönke Vahle und Basehits von Löns und Howen erneut ausgleichen.
Mit einem 2-2 ging es ins 7.Inning. die Challengers erwischten einen guten Start und konnten durch Schubert (Walk), einen Basehit von Percy Marksund einem Grounder durch Ruß die Bases laden. Doch der ersehnte Run sollte ihnen verwehrt bleiben. Ein Strikeout von Scholz und ein kurioses Double Play beendeten die Angriffsbemühungen der Berliner. Braunschweig hatte nun seinerseits die Möglichkeit durch einen Run das Spiel zu beenden, doch auch sie scheiterten. Zuerst schlug Strübing einen Flyball zu Centerfielder Thomas Bieber. Dann schlug Schauer, nach einem Single von Peter, einen Flyball zum Rightfielder Demant bevor Greg Scholz den Braunschweiger Motz mit einem Strikeout zum dritten Aus auf die Bank schickte.
So ging es für die Challengers, wie schon gegen Dohren, in Extrainnings. Der Ausgang allerdings sollte ein anderer sein. Ein schnelles Inning von Kaluza erstickte die Berliner Angriffsbemühungen im Keim und so trat Braunschweigs Amerikaeinkauf Gallari an die Platte. Das Ende war so schnell wie schmerzhaft für die Challengers. Gallari schickte gleich den ersten Pitch über den Rightfield Zaun zum 2-3 Endstand.
Game 2:
In Spiel 2 standen sich Thomas Bieber (1-0) von den Challengers und Sebastian Howen (2-2) von den Subway 89ers gegenüber.
Wie schon im ersten Spiel konnten die Berliner den ersten Run des Spiels verbuchen. Bieber seinerseits startete sehr stark und schickte die ersten 6 Braunschweiger wieder auf die Bank. Doch im 3.Inning haderte Bieber plötzlich mit der Kontrolle und walkte 3 Runner. Durch Basehits von Dröge und Gallari machten sie aus dem Rückstand eine 4-1 Führung. Die Challengers ließen sich jedoch keineswegs entmutigen und konnten durch Runs von Martin Schubert und Benni Ruß auf 4-3 verkürzen. Zwar erzielten die Braunschweiger noch einen Run aber dies sollte es für sie in diesem Spiel gewesen sein. Thomas Bieber zeigte im weiteren Spielverlauf keine Schwächen mehr und wurde von Inning zu Inning dominanter. Gegen den Braunschweiger Pitcher konnten die Berliner im 6. Inning noch zwei Runs durch Gomez und Killian zum Ausgleich erzielen bevor Howen durch Pitcher Adam Gallari ausgewechselt wurde. Mit 5-5 endete das 7. Inning und es hieß wieder Extrainnings. Doch die Entscheidung sollte sich hinauszögern. Beide Pitcher ließen die gegnerischen Schlagleute schier verzweifeln. Im 10. Inning schaffte es der Braunschweiger Gallari nach einem Walk bis auf die dritte Base vorzurücken, doch als er nach einem Wild Pitch versuchen wollte den entscheidenden Run zu erzielen, fing Bieber den ihm vom Catcher zugeworfenen Ball und warf sich vor Homeplate um den heranslidenden Runner aus zu taggen. Dieser Spielzug war so knapp, dass keine Seite reagierte bis der Umpire den Out-Call ertönen ließ. Die Entscheidung war vertagt. In der unteren Hälfte des 10. Innings musste Pitcher Gallari aufgrund der Ausländerregel Platz für einen neuen Pitcher machen. Sebastian Kaluza, der schon das erste Spiel gepitcht hatte, stand nun wieder auf dem Mound. Und es ging weiter…
Zu Beginn des 12.Innings erzielte Jordi Gomez für die Berliner einen Basehit und Willy Reyes bekam einen Intentional Walk. Tito Jimenez trat an die Platte und versengte den Ball zu einem 3-Run Homerun und einer 8-5 Führung.
Nun lag es an den Challengers diese Führung zu halten. Bieber stand auf Berliner Seite noch immer auf dem Mound und hatte bis dahin keine Anzeichen von Ermüdung erkennen lassen. Doch nun machte sich die Belastung bemerkbar. Er walkte den Lead-Off und lud nach Fly-Outs von Motz und Gallari die Bases durch zwei weitere Walks. Die Challengers ließen sich aber auch durch diesen Druck nicht mehr aus der Ruhe bringen. Kaluza schlug einen Grounder zum ShortStop Gomez der den Ball zu Marks flippte und das Inning sowie das Spiel waren vorbei.
19.06.2007 | Hilmer
Zwei Spiele gegen die Dohren Wild Farmers in 18 Innings gewonnen.
Die Dohren Wild Farmers spielen nun auch schon im dritten Jahr in der Bundesliga. In aller Regel sind unsere Partien immer sehr eng und knapp. Solange „Sascha Otte“ nicht den Hügel betritt, haben wir immer eine Chance ein Spiel zu gewinnen.
Game 1:
Das Duell hieß „Henrik Dallmann“ für die Wild Farmers und „Niklas Tiepolt“ für die Challengers. Für Niklas war es der 1. Start in der 2. Bundesliga und dieser sollte auch sein erster Win werden.
Aber nun zum Anfang des Spiels. Endlich waren Wilgen Reyes, Tito Jimenez und Jordi Gomez wieder nach Berlin zurückgekommen. Dadurch spürte man, dass nun wieder mehr Sicherheit im Spiel war. Dohren konnte seinen ersten Run erst im 3. Inning durch einen Überwurf an der 3rd Base erzielen. Die SCCler konnten dann im 4. Inning mit Hector Cabrera auf einen Single von Tito ausgleichen. Ansonsten konnte man von einem Pitchingspiel sprechen, da es nur wenige Batter schafften auf Base zukommen.
Im 6. Inning konnte einer der drei „Hasenpflugs“ von Dohren (einer ist wohl immer noch in Amerika), also „Timo Hasenpflug“ den Führungs-Run für die Farmers erzielen. Durch einen Error von Hector erreichte er die 1st Base und konnte sogleich die 2nd Base stealen. Anschließend kam er mit einem Basehit auf die 3rd Base wovon er durch einen weiteren Schlag scoren konnte.
Dank „Thomas Biebers“ Walk und darauf zwei passed balls konnte er die 3rd Base erreichen und das alles bei 0 Outs. Nun folgten Strikeout für Hector und ein PopFly von Tito in den Handschuh des Catchers. Percy Marks schlug den Ball zum 3rd Baseman, der seinen Wurf so schlecht ansetzte, dass Percy mit einem Error safe an der Base war und Thomas daraufhin scoren konnte. Wieder war der Ausgleich hergestellt.
Im letzten Inning konnten die Niedersachsen keine Runs auf ihr Konto bringen und somit bestand die Möglichkeit das Spiel mit einem weiteren Punkt für sich zu entscheiden. Jordi musste nach einem tiefen Schlag ins Centerfield leider wieder zurück ins Dugout (ins Zelt).
Nun kam „Tino Stroop“ – der bis jetzt 0-3 war und bis dato nicht auf Base war – konnte mit einen Double das Spiel noch einmal offen gestalten. Bengt Demant holte sich jetzt den Winning-RBI ab und schlug Tino nach Hause.
Als Umpire hinter der Homeplate stand diesmal „Norbert Spogat“ – diesen hatten wir zum letzten Mal in unsere Regionalliga-Saison 2004 gehabt. So ist man auch etwas unsicher ins Spiel gegangen, aber allen Befürchtungen zum trotz, hat er mit klaren Entscheidungen und mit einer wohl gleichbleibenden Strikezone das Spiel in nur 100 Minuten über die Bühne gebracht. Das hat Spaß gemacht nicht nur weil wir auch gewonnen haben, sondern weil es auch ein klasse Baseballspiel war.
Game 2:
Im 2. Spiel startete als Umpire „Andreas Nowak“ hinter der Platte und für die Berliner wurde wieder „Greg Scholz“ auf den Hügel gestellt. Die Dohrener starteten wie erwartet mit Timm Max.
Da es wieder mal zu einer kurzfristigen Änderung der Challengers Line-up gekommen ist, musste nun noch einmal alles neu zu Papier gebracht werden. Was zur Folge hatte, dass Thomas Bieber und Percy Marks nun nicht mehr auf der Line-up standen. Sie wurden vom Scorer-Team schlecht weg vergessen. Leider wurde der Fehler erst nach der Plate-Konferenz festgestellt. Worauf Willy bei dem Schiedsrichter nachfragte, ob die beiden Spieler noch nachgetragen werden dürfen. Dieser fragte nun, ob der Coach des Gegners damit ein Problem hätte. Dieser gab sein Einverständnis und somit konnten beide Spieler nun auch im zweiten Spiel eingesetzt werden. Es sollte sich noch zeigen, dass dieses eventuell im Spiel entscheidend war. Trotzdem an dieser Stelle: SEHR FAIR!
Das Spiel entwickelt sich wie gewohnt gegen Dohren etwas zäh.
Im 2. Inning hätten die Challengers ihren ersten Run erzielen können, aber leider wurde Tino Stroop an der Homeplate ausgetagt. Hierbei verletzte er sich an der Hand und konnte nicht weiter spielen. Wäre er mal nicht auf die Base geslidet und hätte lieber den Catcher umgehauen.
Tino wird sicherlich die nächsten beiden Wochen verletzt ausfallen. Somit stellte sich Willy ins Centerfield. Hat er da schon jemals gespielt? Ich glaube in den ersten Tagen bei der Deutschen Nationalmannschaft hat er auch irgendwo im Outfield gestanden.
Im 3. und 5. Inning konnte Dohren jeweils zwei Runs erzielen und somit eine klare Führung von 0-4 erarbeiten. Nun wurde der Arbeitstag für Greg beendet und Thomas Bieber kam im 6. Inning als Relief-Pitcher zum Einsatz.
Auch der Wild Farmers Pitcher musste bei Two Outs jetzt Punkte zu lassen. Tito und Marc Wagner konnten jeweils einen Double erzielen. Auf zwei weitere Hits von Benni Ruß und Martin Schubert (Double) konnte man drei Runs erzielen. Nun wechselt sich der Catcher der „Foltz“ selbst auf den Mound ein. Dieser suchte die Strikezone und musste dabei zwei Walks und einen Wild Pitch abgeben, wodurch Martin den Ausgleich erzielte. Um das dritte Out zu bekommen, wurde jetzt wieder „Henrik Dallmann“ eingewechselt.
In den nächsten drei Innings (7/8/9) passierten keine Runs, somit stand es im 10. Inning immer noch 4-4. Nun konnte aber „Wohlgeruth“ mit einem Single auf Base kommen. Nach Steal und einem passed ball der Challengers kam er sogar auf die 3rd Base. Nun folgten zwei weitere Walks und somit war Bases loaded. Man suchte jetzt das Out an der 2nd Base und dadurch konnten die Dohrener einen Run erzielen. Hinzu kam, dass durch Jordis-Error ein weiterer Punkt scoren konnte. Somit Stand es nach dem 10. Halbinning 4-6 für die Wild Farmers. Nun musste man zwei Runs erzielen damit es weiter geht. Kaum einer hat daran glauben wollen, aber die SCCler schafften es erneut zwei Punkte zum Ausgleich zu machen.
Chris Goebel und Hector wurden mit Base on Balls auf Base geschickt. Marc konnten beide Runner jeweils eine Base vorrücken lassen. Benjamin bekam einen Intentional Walk und somit waren auch jetzt die Bases geladen. Martin Schubert wurde abermals gewalkt und konnte damit einen Run hinein bringen. Jordi schlug zum 3rd Baseman und holte nun den Ausgleich ins Ziel. Trotz seiner Schnelligkeit und einem wirklich sehr knappen Play an der 1st Base wurde Jordi leider ausgegeben. Das war so eng, dass hätte man gerne noch einmal in der Zeitlupe sehen wollen. Danach konnten die Challengers keine weiteren Punkt erzielen und somit ging nun das Spiel ins 11. Inning. Der Scorer brauchte jetzt mehr Zeit als üblich, da nun zweit weitere Scoresheets benötigt wurden. Man hat das mal in einem Scorerkurs gehört: Habe immer noch mindestens zwei Ersatz-Scoresheets in der Tasche, es könnte mal über 10. Innings gehen. Nun ja, zum Glück hat immer noch irgendwo einige in der Tasche liegen, hatte bis jetzt noch nie welche gebraucht. Was wäre eigentlich passiert, wenn nun keine Sheets mehr verfügbar gewesen wären?
Egal, Thomas war nun in seinem sechsten Inning als Pitcher auf dem Hügel – es hat also auch Vorteile, wenn ansonsten ein Starting Pitcher mal den Reliefer macht. Die nächsten drei Batter hatten gegen Thomas Bieber keine Chance.
Nun war Bengt leadoff Hitter und konnte mit einem Walk zur 1st Base. Hendrik Dallmann hatte das komplette erste Spiel und jetzt schon 4.1 Inning geworfen. Also schlappe 11 Inning in der 2. Bundesliga, alle Achtung!
Durch Willys-Bunt konnte Bengt die 2nd Base erreichen und irgendwie war dort der 1st Baseman nicht mehr ganz konzentriert und ließ Bengt auch noch zur 3rd Base kommen.
Jetzt konnte Thomas der bis dato immer einen DH hatte, selber sein eigenes Spiel gewinnen.
Da die Defenisve der Wild Farmers auf Home eingestellt war, konnte Thomas einen Hit zwischen 3rd Baseman und ShortStop setzen. Winning-RBI und Win für Bieber!
Das Spiel dauerte 3 ½ Stunden und sicherlich haben heute die Schiedsrichter Überstunden absolviert und haben eine Top-Leistung über die insgesamt 18 Innings gezeigt, was sicherlich keine Selbstverständlichkeit ist. Vielen Dank für die schönen und spannenden Bundesligaspiele.
Natürlich auch ein Dankeschön an alle Fans die diese beiden spannenden Spiel bis zum bitteren (mit süßen Nachgeschmack) Ende verfolgt haben.
Verdammt, wer wertet die Scoresheets aus?
11.06.2007 | Hilmer
Endlich wieder Lokalderby in Berlin.
In der höchsten Spielklasse für Berliner Vereine spielten am Sonntag (10.06.) in der 2. Bundesliga Nord die Berlin Sluggers gegen SCC Challengers.
Beide Teams hatten vor dem Spiel den gleichen Rekord von 1-5 und stehen damit auf den letzten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga. Somit sollte hier genügend Spannung geschaffen sein.
Wie immer stehen solche Spiele unter besonderem Focus und daher haben sich die beiden langjährigen Umpire Christian R. Sengeleitner und Andreas Nowak angekündigt. Grundsätzlich haben beide ihren Job getan, wofür sie auch bezahlt wurden, ohne besondere Vorkommnisse. Da es sich diesmal um ein relatives ruhiges Lokalderby handelte und lediglich einige „Calls“ von Herrn Sengeleitner strittig gewesen wären, was aber am Spielverlauf nicht wirklich viel geändert hätte, gab es nichts zu beanstanden. Außer, dass die Scoresheets von beiden schon unterschrieben waren, bevor der Manager der Challengers seine Unterschrift unter dem Spielbericht tun konnte.
Game 1:
Beide Teams konnten mit mehreren Überraschungen aufwarten. Wilgen Reyes Spieler/Coach der Challengers war diesmal aus beruflichen Gründen leider nicht anwesend. Da das Lokalderby nicht wie im letzten Jahr völlig außer Kontrolle geraten sollte, wurde frühzeitig entschieden, dass diesmal das Gespann Tino Stroop und Andreas Hilmer die Verantwortung für den Double Header übernehmen werden.
Die zweite Überraschung auf Seiten der Charlottenburger lautete: Michael de Gelmini als Starting Pitcher. Seit letztem Jahr spielt de Gelmini wieder für die SCCler (dank unseres Softballtrainers und Spieler Andreas Buchholz) und hat in dieser Saison in der Verbandsliga seine Pitchingeinsätze bisher alle gewinnen können. Da Mikele langjährige Bundesliga Erfahrungen hat und schon in dieser Saison in der VL gegen die Sluggers geworfen hat, wollte man hier eine neue Variable ins Spiel bringen.
Die Überraschung auf Seiten der Sluggers war, dass Benjamin Kleiner nicht als Pitcher, sondern lediglich im Centerfield auflief. Der Spieler/Trainer der Sluggers hat wohl immer noch Armprobleme, die er sich im einzigen Pitchereinsatz in dieser Saison zugezogen hat.
Die Challengers konnten im 2. Inning mit zwei Runs in Führung gehen. Alleine Thomas Bieber, der in diesem Spiel drei Runs erzielte und damit 2-2 mit Walk und Hit-by-Pitch bester Offensiv-Spieler wurde, konnte sich die Homeplate sichern. Ein weiterer Run konnte durch ein Error vom 1st Baseman erzielt werden.
Im 5. Inning konnte man die Führung weiter ausbauen. Tino Stroop bekam ein Walk, anschließend wurde der Hit and Run durch ein Fly Out von Bengt Demant leider außer Kraft gesetzt. Percy Marks konnte mit einem sacrifice Bunt Stroop auf die 2nd Base bringen. Nun hatten die Sluggers eigentlich schon zwei Outs geschafft, aber Pitcher Dennis Andressen gab nun gegen Thomas Bieber einen Hit-by-Pitch ab. Darauf gab es erst einmal ein Double Steal von Stroop und Bieber, worauf nun ein Walk für Hector Cabrera folgte. Jetzt kam als DH Neuzugang Heiko Neumeister an den Schlag. Im vorigen „at bat“ hatte er schon ein Single geschlagen. Nun flog der Ball über den Centerfielder hinweg bis zum Warning-Track des Platzes. Es fehlten vielleicht 5 Meter, dann wäre es ein Grand Slam Homerun geworden. Aber der Double reichte für zwei Punkte aus. Endlich ist der Knoten für Heiko geplatzt. Die Sluggers mussten durch einen passed Ball auch noch Hector scoren lassen. Somit war die Führung 0-5 ausgebaut worden. Danach war der Arbeitstag von Andressen beendet und Sören Brennecke machte ab jetzt weiter.
De Gelmini hatte bis jetzt ein fast perfektes Spiel geworfen, lediglich ein Walk und zwei weitere Baserunner durch Errors wurden bis dahin auf Base gelassen. Nun hatten auch die Challengers ihrerseits zwei Outs und konnten leider das dritte nicht machen. Es folgten drei Hits und ein Error und die Sluggers kamen auf 3-5 heran.
Auch im nächsten Inning, das vorletzte, konnte man selbst keine Punkte erzielen und musste nun mit einem etwas mulmigen Gefühl ins Feld. Mikele machte da weiter, wo er im 4. Inning aufgehört hat. Nur vier Batter dürften sich vorstellen, dann wurde schon wieder gewechselt.
Das 7. Inning sollte dann noch einmal alles zeigen. Die zweite Herrenmannschaft hatte bei den Sluggers einen ähnlichen Vorsprung auch schon einmal verspielt. Aber nach Fly Out von Percy konnte abermals Thomas einen Basehit landen. Nun sollte Hector eigentlich einen Hit and Run spielen, aber dieser hat wohl die Zeichen nicht genau mitbekommen und schlug den Ball ins Rightfield, wo dieser über den Zaun flog zum 2-Run Homerun. Dadurch war die Gegenwehr der Sluggers endgültig gebrochen. Selbst zwei Hits im letzten Halbinning konnte die Verteidigung
der Challengers nicht mehr aus der Ruhe bringen.
Ball Game – 3-7 für die Challengers!
Es war ein Mannschaftsauftritt der zur Vorwoche völlig anderes aussah. Man wollte hier im Lokalderby zeigen, dass auch die SCCler immer noch Baseball spielen können.
Keine Frage, die Pitcherleistung de Gelmini war grandios, aber eben auch die Leistung von allen anderen Spielern. Besonders aber von Bengt Demant, der ansonsten eigentlich nicht in der BL catcht und hier gezeigt hat, dass es auch alternativen zu unseren anderen Catchern gibt.
Game 2:
Eigentlich sollte uns der unerwartete Sieg im 1. Spiel beflügeln und wir wollten die Sluggers ein weiteres Mal schlagen. Als Starting Pitcher für den SCC stand Greg Scholz und die Sluggers stellten nun im Gegenzug ihren erfahrendesten Pitcher Oliver Knaack auf den Hügel.
Erst ab dem 2. Inning konnten die Sluggers bei zwei Outs punkten. Durch eine loaded Base-Situation musste Greg einen Hit-by-Pitch und anschließend einen Double abgeben und somit hatten die Sluggers gleich einmal 3 Runs erzielt. Dies war wohl eine Vorentscheidung für das laufende Spiel. Im Gegenzug konnte man erst im 4. Inning einen Run erzielen. Dieser wurde durch einen Double von Hector Cabrera erzielt aber nur, weil die Sluggers einmal im Feld nicht richtig aufgepasst haben. Es sollte auch der einzigste Run für die Challengers bleiben.
Da die Sluggers immer nachschlagen, konnten sie gleich mit 4 Hits erneut 3 Runs erzielen und somit endete der Arbeitstag für Greg Scholz schon frühzeitig und der Rookie Niklas Tiepolt machte jetzt weiter auf dem Mound. Er konnte dann das Inning mit zwei schnellen Outs beenden. Man hätte vielleicht den Pitcher schon etwas früher wechseln müssen, dann wäre der Spielstand von 6-1 nicht so hoch ausgefallen.
Die Challengers-Boys konnten einfach nicht warten. Die meisten Batter waren einfach zu früh dran und haben es nicht fertig bekommen den Ball auf den Boden zu bekommen. Der Pitcher Knaack von den Neuköllner war sehr langsam mit seiner Wurfgeschwindigkeit und die meisten Bälle setzte er absichtlich außerhalb der Strikezone an, damit man diese auch nicht richtig treffen konnte. Hinzu kam, dass das Outfield der Sluggers an diesem Tag perfekt stand. Von den 18 möglichen OUTS, machte allein das Außenfeld 9. Lediglich Bengt Demant, Percy Marks und Hector Cabrera konnten Hits gegen Knaack erzielen. Was natürlich nicht reichte, da es sonst nur zwei Errors, einen Hit-by-Pitch und zwei Walks für die Charlottenburger gab.
Im 5. Inning musste dann auch Niklas mehrere Hits und weitere Runs zu lassen. Nun hatte man sich damit abgefunden, dass man das 2. Spiel nicht mehr gewinnen kann.
Im 6. Inning gab es dann noch einmal eine umstrittene Umpire Endscheidung. Hector konnte von der 2nd Base durch einen Hit von Percy nach Hause laufen und wurde nun nach Ansicht des Schiedsrichters durch einen Wurf von Kevin Cooray (Leftfielder) ausgeworfen. Hector ist in die Homeplate hinein gerutscht und der Catcher hatte den Ball relativ oben gefangen. Aber der Catcher konnte den Runner nicht vor der Homeplate taggen, was man nachher deutlich sehen konnte, wo die Spieler sich von einander wieder getrennt haben.
Da es sich um das letzte Out in diesem Spiel gegen die Challengers gehandelt hat und anschließend auch noch mit 10-Run-Rule zu verlieren hatten wir an diesem Tag eigentlich nicht verdient gehabt.
Warm-up Cup bei den Skokani Olomouc (CZ) vom 14. – 15. April 2007
Spielergebnisse
Samstag (14. April):
10:00 Uhr Skokani Olomouc vs. SCC Berlin Challengers 17 – 0
13:00 Uhr MZLU Express Brno vs. Vienna Wanderers 1 – 6
16:00 Uhr SCC Berlin Challengers vs. Vienna Wanderers 2 – 8
Sonntag (15. April):
10:00 Uhr MZLU Express Brno vs. SCC Berlin Challengers 10 – 4
13:00 Uhr Skokani Olomouc vs. Vienna Wanderers 8 – 1
16:00 Uhr Skokani Olomouc vs. MZLU Express Brno 2 – 12
Reisebericht von Greg
Am vergangenen Freitag startete eine Mischung aus Junioren-, Verbandsliga- und Bundesligaspielern. Das Ziel: Olomouc im Osten der tschechischen Republik. Zweck: Die Saisonvorbereitung.
Ehemaliger Challengers Pitcher Jan Kuzma und seine Skokani Olomouc hatten zum Vorbereitungsturnier geladen mit Internationalem Flair. Dem Ruf folgten als zweiter tschechischer Vertreter neben dem Gastgeber, die MZLU Express Brno, aus Wien die Wanderers und als einzige 2.Ligamannschaft, aus Deutschland die SCC Berlin Challengers.
Bereits Samstag früh mussten die Challengers gegen den Gastgeber ran. Schnell stellte sich heraus, dass die Challengers gegen Skokani keine Chance haben würden. Während Pitcher
de Gelmini über weite Strecken der Partie mit der Kontrolle haderte, zahlte die Defense mit 7 Errors ein gehöriges Lehrgeld. Auch am Schlag hatten die Challengers dem Skokani Pitching nichts entgegen zu setzen und so endete das erste Spiel mit 0–17.
Im zweiten Spiel des Tages trafen bei strahlendem Sonnenschein die MZLU Express Brno auf die Wien Wanderers.
Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, in dem die Wanderers am Ende mit 6 – 1 als Sieger hervorgingen.
Im letzten Spiel an diesem Tag trafen die SCC Challengers auf die Wanderers. Dank einer erheblichen Leistungssteigerung der Deutschen entwickelte sich von Beginn an ein packendes Spiel. Sowohl das Pitching als auch die Defense beider Mannschaften befand sich auf voller Höhe des Spiels. Bis ins 6. Inning konnten die Challengers mit Greg Scholz auf dem Mound einem knappen 0–1 Rückstand halten. Doch bei nachlassenden Kräften und erneuten Errors der Defense schafften es die Wiener auf 0–8 zu erhöhen. Mit 2 Runs im 7. Inning konnten die Challengers nur noch Ergebniskosmetik betreiben – Endstand 2 – 8 und die Erkenntnis, dass man ohne Offense keine Spiele gewinnen kann.
Nach den Spielen genossen die Teams ihre Freizeit im Vereinslokal „Die 5.Base“ und gaben sich mit Genuss dem tschechischen Nationalgetränk hin „Pivo“ (Bier).
Am Sonntag mussten erneut die Challengers als erste raus. Mit Bengt Demant auf dem Mound hieß der Gegner MZLU Express Brno. Von Beginn an hielten die Challengers offensiv kräftig dagegen, landeten immer wieder Basehits und setzen die Express Pitcher enorm unter Druck. Auch das Pitching von Bengt Demant und die Defense hielten die Tschechen in Schach. Erst als den Challengers in den letzten Innings die Luft ausging konnte Brno mit 10 – 4 davonziehen.
Auch wenn man keines der Spiele für sich entscheiden konnte, Enttäuschung suchte man in den Augen der Challengers vergebens. Der Grund: Man steigerte sich von Spiel zu Spiel und schaffte es immer mehr vom eigenen Potential abzurufen. Doch nicht nur sportlich war dieses Turnier ein voller Erfolg. Gerade die Mischung aus Jugendliga-, Verbandsliga- und Bundesligaspielern sorgte für viel Spaß und brachte alle Mannschaftsteile ein ganzes Stück näher zusammen. Wie viel wird man von dem gewonnenen Teamgeist in die Saison mitnehmen und an die weiter vermitteln können die nicht dabei waren? Das wird man erst noch sehen müssen, aber für die, die dabei waren war es ein ganz besonderes Erlebnis.
Hannover Regents vs. SCC Challengers 14.05.06
Spiel I:
Greg Scholz (CHA) und Sean Bakuniec (HAN) begannen auf dem Mound für ihre jeweiligen Mannschaften und lieferten sich durch das gesamte Spiel hindurch ein Pitcherduell der besseren Sorte. Den Ausschlag am Ende machte ein einziger Pitch, der zu einem 2-Run Homerun für Florian Tillack (HAN) führte. Trotz des sehr ausgeglichenen Spiels hatten die Challengers viele Chancen das Spiel für sich zu entscheiden aber mentale Fehler verhinderten dies.
Am Anfang zu passiv am Schlag, in den späten Innings zu aggressiv…Auch die Defense wurde ein ums andere Mal auf dem falschen Fuß erwischt und beim Baserunning wurde das ein oder andere Zeichen verpasst.
Letztlich gewann die Regents verdient, da sie einfach weniger Fehler machten.
Spiel II:
Nach der ersten Niederlage in dieser Saison gab Challengers Trainer Reyes Thomas Bieber (1-0) das Vertrauen und schickte ihn auf den Mound. Auf Hannoveraner Seite wurde Artur Abraham (0-1) gebracht, der sogleich in arge Probleme rannte. Ein paar Walks, zwei Hits und zwei Errors des Regents Shortstops führten zu einer schnellen 4-0 Führung für die Challengers. Es schien als wollten sich die Challengers den Frust der vorangegangenen Niederlage von der Seele spielen. Auch das Pitching von Bieber war sehr effektiv – bis zum 4. Inning. Ein Hit-By-Pitch, 2 Walks und 4 Basehits brachten den Ausgleich. Als dann auch noch Sean Bakuniec (HAN) bei 2-Aus den Ball für einen 3-Run Homerun über den Zaun setzte war der Alptraum für die Challengers perfekt. Sandy Castillo ersetzte zu Beginn des 5. Innings Thomas Bieber auf dem Mound.
Zwar schafften die Challengers durch Bengt Demant und Benjamin Ruß im 7. Inning noch den Anschluss aber mehr als Ergebniskosmetik war für die Challengers nicht drin an diesem Tag.
Baseball 2. Bundesliga
SCC Challengers vs. Wild Farmers 17.09.06
In beeindruckender Manier verabschieden sich die Challengers nach einer durchwachsenden Saison von ihrem Berliner Publikum. Vor gut 100 Zuschauern zeigten die Berliner attraktiven und spannenden Baseball und fuhren zum ersten Mal seit dem 25.06 wieder 2 Siege ein.
Spiel I:
Im ersten Spiel des Tages schenkte Coach Reyes der Nummer 38 Thomas Bieber das Vertrauen. Dieser erzielte zwei schnelle Aus bevor er dann allerdings in Probleme rannte. 3 Hits in Folge und ein Error des Outfilelders Castillo brachten die Wild Farmers mit 2-0 in Führung bevor Bieber das dritte Aus erzielt werden konnte. Nachdem die Challengers selber keine Runs erzielen konnten punkteten die Wild Farmers abermals und zogen mit 0-3 davon. Dies sollte aber der letzte Run für die Dohrener an diesem Tag gewesen sein.
Begünstigt durch einen Error der Dohrener Defense in der unteren Hälfte des 2. Innings konnten die Challengers auf 2-3 verkürzen. Je weiter das Spiel fortschritt, desto stärker wurde Bieber auf dem Mound. Im 4.Inning schließlich konnte Thomas Bieber nachdem er durch einen Error des Leftfielders auf Base gelangt war, den 3-3 Ausgleich erzielen. Im 5.Inning konnten die Challengers durch Runs von Jordi Gomez und Willy Reyes erstmalig in Führung gehen.
Nachdem Bieber müde zu werden schien und bei 2 Aus im 6.Inning die Bases lud, brachte Coach Reyes Sandy Castillo für die letzten 4 Aus in diesem Spiel und für den ersten Sieg des Tages.
Spiel II:
Mit dem Sieg im Rücken und ordentlich Selbstvertrauen gingen die Challengers in Spiel 2. Coach Reyes brachte Greg Scholz während die Dohrener ihrerseits mit Otei Hits gab es für die Gäste aus Dohren, die gerade mal 5 Baserunner produzieren konnten, aber nicht zu holen und so mussten sie sich in ihre zweite Niederlage an diesem Tag fügen.
Baseball 2. Bundesliga
SCC Challengers vs. Untouchables 25.05.06
Erstmalig können die Challengers gegen Paderborn gewinnen, verlieren aber Spiel II durch Fehler und fehlender Pitcheralternativen.
Spiel I:
Jan Kuzma (1-1) von den Challengers und Frank Dornhof (4-1) von Paderborn lieferten sich bei widrigen Wetterbedingungen ein Pitcherduell wie es spannender nicht sein kann. Für denn stark aufgelegten Kuzma reichte 1 Run, erzielt von Stroop in der zweiten Hälfte des 1.Innings, um den ersten Sieg gegen Paderborn zu sichern. Gerade mal 10 Baserunner ließ er im Zuge der 7 Innings zu. Dazu kam eine glänzend aufgelegte Defense. Auch Dornhof pitchte ein sehr gutes Spiel und erlaubte sogar nur 7 Baserunner. Allerdings gab er im 1.Inning gegen Stroop und Reyes Backt-to-Back Hits ab und somit die 1-0 Führung. Dies sollte 6 Innings später auch der Endstand sein
Spiel II:
Thomas Bieber (2-2) für die Challengers und René Franke (1-1) für Paderborn hieß die Pitcher Paarung. Bis zum 3.Inning sah es aus wie Spiel I, doch durch 2 Errors von 1B Willy Reyes einem Passed Ball und zwei Basehits wurde das Inning für Bieber immer länger und die Untouchables erzielten 5 Runs. Als Bieber gleich zu Beginn des 4.Inning gleich 3 Hits, davon zwei Doubles zuließ, brachte Reyes mangels Auswahlmöglichkeiten Nachwuchspitcher Nico Doggett. Dieser kämpfte sich tapfer durchs Inning, musste aber im 5.inning mit 4 Walks und 4 Hits kräftig Lehrgeld zahlen und die Paderborner brachten 8 Runs über die Platte. Nachdem die Challengers an der Platte ihrerseits gegen einen souverän pitchenden Franke nicht viel zustande brachten, wurde das Spiel bereits nach 5.Innings vorzeitig beendet.
Die Entscheidung über die inoffizielle „Berliner Meisterschaft“ wurde auf den Spätsommer vertagt. In zwei spannenden Begegnungen geht kein klarer Sieger hervor.
Spiel I:
Bei extremen Wind und durchwachsenen Temperaturen starteten Challengers und Sluggers in das Lokalderby. Auf dem Mound für die Challengers stand Lars Liesegang, die Sluggers konterten mit Benjamin Kleiner, der vom Deutschen Meister, den Paderborn Untouchables geholt wurde.
Zwar konnten die Gäste durch Rico Feldmann (SLG) gleich zu Beginn in Führung gehen, doch die Challengers nutzen die Kontrollschwierigkeiten von Kleiner früh im Spiel aus und konnten Back-to-Back Walks in eine 2-1 Führung umwandeln. Doch auch Liesegang geriet früh in Probleme. Im 2. Inning, nachdem die Sluggers durch einen Hit-By-Pitch und drei Walks ausgleichen konnten, zog Challengers Trainer Willy Reyes die Notbremse zumal sich Pitcher Liesegang bei einem Spielzug im ersten Inning bereits verletzt hatte. Er brachte Linkshänder Jan Kuzma der sich sehr effektiv durch die Line-Up der Sluggers wanderte; bis zum 5.Inning. Zwei in den Sand gesetzte Double-Plays brachten 2 weitere Runs für die Sluggers und damit die endgültige Führung bevor Sandy Castillo gebracht wurde. Dem immer stärker werdenden Kleiner konnten die Challengers an diesem Tag nichts entgegenstellen und so ging das erste Spiel des Derbys an den Süden Berlins.
Spiel II:
Greg Scholz startete für die Challengers und hielt die Sluggers souverän im Griff. Gegenüber Sascha Wolburg traf es weniger optimal. Nach einen schnellen 0-2 Rückstand musste er bereits im ersten Inning für Rico Feldmann platz machen. Danach beruhigte sich das Spiel auf beiden Seiten. Die Pitcher kontrollierten das Spielgeschehen bis ins 6. Inning. Nach einem Double von Selim Kummer (SLG) und einem Error des Challengers 3rd Baseman, glichen die Sluggers zum 2-2 aus. Challengers Trainer Reyes fackelt nicht lange und brachte Thomas Bieber für Scholz. Nachdem die Challengers in ihrem Schlagdurchgang durch einen Double von Benjamin Ruß mit 3-2 Führung gehen konnten, brachten die Sluggers ihrerseits Benjamin Kleiner auf den Mound. Dieser ließ einen weiteren Run zu bevor er das Inning beenden konnte. Die Sluggers schafften zwar noch den 4-3 Anschluss aber der Ausgleich sollte ihnen gegen einen gut aufgelegten Th. Bieber nicht mehr gelingen.
Hannover Regents vs. SCC Challengers 14.05.06
Spiel I:
Greg Scholz (CHA) und Sean Bakuniec (HAN) begannen auf dem Mound für ihre jeweiligen Mannschaften und lieferten sich durch das gesamte Spiel hindurch ein Pitcherduell der besseren Sorte. Den Ausschlag am Ende machte ein einziger Pitch, der zu einem 2-Run Homerun für Florian Tillack (HAN) führte. Trotz des sehr ausgeglichenen Spiels hatten die Challengers viele Chancen das Spiel für sich zu entscheiden aber mentale Fehler verhinderten dies.
Am Anfang zu passiv am Schlag, in den späten Innings zu aggressiv…Auch die Defense wurde ein ums andere Mal auf dem falschen Fuß erwischt und beim Baserunning wurde das ein oder andere Zeichen verpasst.
Letztlich gewann die Regents verdient, da sie einfach weniger Fehler machten.
Spiel II:
Nach der ersten Niederlage in dieser Saison gab Challengers Trainer Reyes Thomas Bieber (1-0) das Vertrauen und schickte ihn auf den Mound. Auf Hannoveraner Seite wurde Artur Abraham (0-1) gebracht, der sogleich in arge Probleme rannte. Ein paar Walks, zwei Hits und zwei Errors des Regents Shortstops führten zu einer schnellen 4-0 Führung für die Challengers. Es schien als wollten sich die Challengers den Frust der vorangegangenen Niederlage von der Seele spielen. Auch das Pitching von Bieber war sehr effektiv – bis zum 4. Inning. Ein Hit-By-Pitch, 2 Walks und 4 Basehits brachten den Ausgleich. Als dann auch noch Sean Bakuniec (HAN) bei 2-Aus den Ball für einen 3-Run Homerun über den Zaun setzte war der Alptraum für die Challengers perfekt. Sandy Castillo ersetzte zu Beginn des 5. Innings Thomas Bieber auf dem Mound.
Zwar schafften die Challengers durch Bengt Demant und Benjamin Ruß im 7. Inning noch den Anschluss aber mehr als Ergebniskosmetik war für die Challengers nicht drin an diesem Tag.
Challengers vs. Dortmund Wanderers 07.05.06
Spiel I:
Thomas Bieber hatte das Vergnügen, die Challengers Saison auf dem Mound zu eröffnen. Gleich zu Beginn geriet er in Probleme und haderte mit seiner Kontrolle; Konsequenz: 2 Runs im ersten Inning. Doch die Challengers konnten umgehend gegen D. Berg zurückschlagen und verkürzten auf 1-2. Im zweiten Inning sahen die Wanderers einen ganz anderen Th. Bieber. Er fand zur gewohnten Stärke und pflügte, mit Hilfe von einigen glänzenden Plays seiner Defense, geradezu durch die Line-Up der Gäste. Die Challengers brannten im 3.Inning mit 4 Hits und gutem Baserunning, ein Offensivfeuerwerk ab und erzielten 7 Runs, bevor D. Berg entnervt vom Mound ging. Ersetzt wurde er von L. Ehlers, der ein ähnliches Schicksal erleiden sollte. Zwar kam er relativ unbeschadet aus dem Dritten, aber nur, um im 4. Inning ins Straucheln zu geraten und seinerseits 4 Runs zuzulassen. Das war alles, was die Challengers brauchten. Mit der Dominanz im Feld, am Schlag im Baserunning und vor allem im Pitching hatten die Wanderers keine Chance und somit wurde das Spiel beim Stand von 12 – 2 nach 5 Innings vorzeitig beendet. Dass Thomas Bieber dabei nur einen Basehit abgab ging völlig unter, unterstrich aber die Dominanz des gesamten Teams.
Spiel II:
Challengers Neuzugang Jan Kuzma startete für die roten Krieger auf dem Mound und rannte im zweiten Inning in Probleme. Ganz anders der Dortmunder M. Kaber, der über 5 Innings sehr souverän pitchte und die Challengers im Griff hielt.Auch im Dritten bekam Kuzma die Bälle nicht an den Keulen der Dortmunder vorbei und schnell stand es 0-4. Doch die Challengers kämpften konsequent weiter und kamen langsam heran. Nach einem Walk im sechsten Inning und einem Zwischenstand von 2-4, brachte Challengers Trainer Willy Reyes mit Sandy Castillo einen neuen Pitcher. Dieser zeigte sich ungewohnt schwach und haderte mit seiner Kontrolle, dennoch gingen die Wanderes leer aus. Als die Challengers im letzen Inning nur noch mit 4-5 zurücklagen und mit dem Lead-Off Jordi Gomez an die Platte gingen, war die Zuversicht groß, mindestens einen Run produzieren zu können. Zwar war Gomez nur ein Ground-out vergönnt, aber Tino Stroop bekam einen Walk und stahl die Zweite. Als er durch einen Wildpitch auf die dritte Base kam und Willy Reyes am Schlag stand, berieten sich die Wanderers und entschieden sich, Reyes einen intentional Walk zu geben und nichts zu riskieren. Leider positionierte sich der Dortmunder Catcher allerdings schon vor dem Pitch außerhalb der Catchers Box und als der Pitch kam, folgte das Unvermeidliche – BALK! Und der Ausgleich. Reyes strikte aus und Mike Engelbrecht bekam bei zwei Aus einen Walk. Er stahl die Zweite und Greg Scholz, Anfang des 7. Innings für den verletzten Catcher Benjamin Ruß eingewechselt, schlug den Ball ins Centerfield für den 6 – 5 Endstand….
Von 1987 bis 1996 spielten die Challengers in der Bundesliga und konnten 1991 sogar die deutsche Vizemeisterschaft feiern. Noch 5 weitere Jahre sollten sie in der höchsten deutschen Spielklasse verweilen bevor sie die Lizenz abgaben. Die starken Einschnitte in der Sportförderung seitens des Senats, der Verlust von Sponsoren und die dadurch fehlenden finanziellen Mittel waren ausschlaggebend dafür.
Es war ein langer beschwerlicher Weg zurück an die Spitze, doch nach 8 Jahren ist es nun soweit. Ab der kommenden Saison werden die SCC Challengers wieder Bundesliga Luft schnuppern und in der 2. Baseball Bundesliga auf dem Sportgelände Kühler Weg, die Keulen schwingen.
Im September dieses Jahres machten die Charlottenburger ihren lang gehegten Traum vom Aufstieg durch den Gewinn der Regionalliga Nord/Ost nun endlich zur Wirklichkeit. Bereits zum zweiten Mal hintereinander (konnte erzielten sie diesen Erfolg und durch die Unterstützung seitens des Charlottenburger Sport Clubs (SCC) und ihres Vorstandes haben die Challengers nun die Möglichkeit Trainer „Willy“ Reyes ehrgeizigen Plan von einer Berliner Mannschaft im Oberhaus des deutschen Baseballs endlich weiter zu verfolgen. Waren es 2003 noch 5 Niederlagen in 28 Spielen, so konnten die Challengers in diesem Jahr beeindruckende 28 Siege aus 30 Pflichtspielen einheimsen.
Natürlich kann die Divise nur lauten „Klassenerhalt“. Mit den hohen Auflagen in der 2. Bundesliga, werden die Challengers einen erheblichen Anteil ihrer finanziellen Mittel in den Platzumbau stecken müssen. An Geld für neue Spieler ist dabei gar nicht zu denken und so werden sich die Challengers mit dem behaupten müssen was sie haben. Doch wer jetzt denken mag die Challengers würden in dieser Liga sang und klanglos danieder gehen ohne kostspielige Neuverpflichtungen, sollte den bisherigen Kader nicht unterschätzen. Bereits 2003 wurden die Challengers, nachdem sie gerade in die Regionalliga aufgestiegen waren, von vielen Vereinen unterschätzt und sie wurden bitter dafür bestraft. Schon oft genug haben die Challengers gezeigt, dass sie mit der Außenseiter-Rolle mehr als gut umgehen können.
Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststeht wer alles kommende Saison in der 2. Bundesliga antreten und wie der Spielmodus aussehen wird, lässt sich die genaue Belastung für die Mannschaft noch nicht voll abschätzen. Klar ist jedoch, es wird sehr anstrengend aber auch ein tolles Abenteuer für alle Beteiligten.
In diesem Sinne frohe Weihnachten und einen guten Rutsch…